Auflistung für das Stichwort ‘ZOVIET FRANCE’

RAPOON – Un Flic

Mittwoch, 25. Juli 2018

Robin Storey (Ex-ZOVIET FRANCE) gilt mit seinem Solo-Projekt RAPOON ja als „Meister des Loops“ und eifert inzwischen auch in Sachen Quantität dem ähnlich agierenden wie längst verstorbenen, aber immer noch omnipräsenten MUSLIMGAUZE nach. Mir persönlich war der monotone Rhythm-Ethno-Ambient-Sound von RAPOON jedoch in der Vergangenheit meist zu langweilig und seine gepriesenen Loops irgendwie unscharf bzw. holzig. Inzwischen scheint hier aber etwas Abwechslung einzukehren und vermehrt halten sphärisch-melancholische Ambient-Flächen, wie Einflüsse aus Krautrock und Jazz Einzug. Selbst Experimente mit Gitarren und Gesang gab es zuletzt und 2017 veröffentlichte RAPOON neben dem 5. Teil der Doppel-CD-Compilation-Serie „Seeds In The Tide“ ja „nur“ zwei digitalen Alben, ein Tape und drei reguläre CD-Alben. (weiterlesen…)

FOSSIL AEROSOL MINING PROJECT – August 53rd

Montag, 2. April 2018

Vor Jahren schlug das auch materiell „heftige“ Album „Patina Pooling“ von :zoviet*france: and Fossil Aerosol Mining Project  ja ziemlich ein und auch wenn ich Letztere ein wenig aus den Ohren verloren hatte, hatten sie deutlich Eindruck hinterlassen (weiterlesen…)

RAPOON – Blue Days / Seeds In The Tide Volume 04

Sonntag, 24. Januar 2016

R-7843628-1453283832-2280.jpegRobin Storey (Ex-ZOVIET FRANCE) gilt mit seinem Solo-Projekt RAPOON ja als „Meister des Loops“ und scheint inzwischen auch in Sachen Quantität dem ähnlich agierenden wie inzwischen verstorbenen MUSLIMGAUZE zu folgen. Allein im Jahre 2015 hat er insgesamt 4 Vollzeit-Alben abgeliefert und „Blue Days“ auf dem polnischen Label Zoharum ist eines davon. (weiterlesen…)

RAPOON – Cultural Forgeries

Montag, 1. September 2014

Rapoon_Cultural_ForgeriesIn den Linernotes zu seiner neuen CD „Cultural Forgeries“ erzählt Robin Storey aka Rapoon warum und wie (und eben auch wie nicht) er ein „unplugged Album“ realisiert hat. Man könnte über die unplugged (Un)Sitte mit ihrem oft nur pseudo- Neuigkeitswert philosophieren; vielleicht reicht es aber festzuhalten, dass es im besten Fall zu einer neuen Inspiration für den Künstler selbst wird, wenn er „gezwungen“ ist, die Pfade seiner selbstgewählten Instrumenten- und Soundästhetik zu verlassen und sich ganz den (manchmal auch ganz schön störrischen) akustischen Instrumenten zu widmen. (weiterlesen…)

SECTION 25 – Eigengrau

Samstag, 7. September 2013

SECTION 25 waren neben JOY DIVISION und NEW ORDER eins der Aushängeschilder des Labels Factory aus Manchester und ein wichtiger Wegbereiter auf dem Weg vom Post Punk hin zum Acid House. Wurde ihre erste Single „Girls Don’t Count“ noch gemeinsam von Ian Curtis und Rob Gretton produziert, legte für das Debüt-Album sogar der legendäre Martin Hannet seine „göttliche“ Hand ans Mischpult und dieser machte „Always Now“ im Jahre 1981 aus SECTION 25 fast so etwas wie die Nachfolger von JOY DIVISION. Das war aber weniger im Sinne der Band und diese orientierte sich danach neu bzw. entdeckte etwa gleichzeitig wie NEW ORDER den Dancefloor. „Looking From A Hilltop“ vom „From The Hip“-Album war 1984 nicht nur auf Ibiza ein Hit, der zufällig auch noch von Bernard Sumner produziert wurde. 1985 war dann aber Schluss und die Band löste sich auf. Sänger und Kopf von SECTION 25 war Larry Cassidy, welcher die Band über die Jahre immer als Familienbetrieb führte. 2004 starb nach langer Krankheit seine Frau und die Stimme von „Looking From A Hilltop“ mit nur 42 Jahren, was irgendwie dann Grund zu einer Reunion der Band war, der ein Comeback-Album + seltsame Live-Tour mit Peter Hook als Gast am Bass folgte. 2010 verstarb dann nicht ganz überraschend Larry Cassidy, denn jener sah bei den letzten Konzerten wirklich nicht mehr gut aus und er wurde am Ende auch nur 56 Jahre alt. In Gedenken an ihn machen SECTION 25 mit seinem Bruder Vin und der Tochter Bethany aber weiter und veröffentlichten erst dieses Jahr ein herrliches Pop-Album namens „Dark Light“ auf dem ebenfalls wieder reformierten Factory Benelux-Label. „Eigengrau“ ist jetzt ein Remix-Album, welches ungewöhnliche wie interessante Interpretationen aus dem Experimental- und Industrial-Bereich vereint. (weiterlesen…)

RAPOON – Seeds In The Tide Volume 1

Dienstag, 12. Februar 2013

Das polnische Label ZOHARUM fiel in den letzten Jahren u.a. durch qualitativ hochwertige Neuauflagen u.a. von Kultalben von Künstlern aus dem Postindustrial- und Experimentalkontext wie HYBRYDS oder MAEROR TRI auf. Darüber hinaus bietet das Label eine Plattform für eine ganze Reihe exzellenter Soundtüftler mittel- und osteuropäischer Provenienz. Robin Storeys Projekt RAPOON feierte 2012 20jähriges Jubiläum. Seine Entscheidung für die Veröffentlichung von „Seeds In The Tide Volume 1“ überrascht angesichts des Engagements von ZOHARUM kaum.  (weiterlesen…)