Auflistung für das Stichwort ‘TONEFLOAT’

THE SLEEP OF REASON – The Sleep Of Reason

Dienstag, 25. September 2012

„Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“: ein Bild von Goya, bei dem sich die Forscher angeblich nicht sicher sind, ob Goya meinte, dass die Vernunft (hier als Schlaf) Ungeheuer (hier böse Träume) gebiert, oder ob Ungeheuer entstehen, wenn die Vernunft schläft. Wie viel Schlaf Dirk Serries (Microphonics, 3 Seconds Of Air) und Jon Attwood (Yellow6) ihrer Vernunft zugestanden haben als sie dieses Monumentalwerk angegangen sind, ist nicht überliefert: 3xLP, eine einseitige live-LP von der Tonefloat Labelnacht 2011 und eine CD mit Ausschnitten aus den Vinyl-Platten; nicht zuletzt das Label hat hier wieder einmal Ungeheuerliches geleistet, um etwas Einmaliges zu schaffen. (weiterlesen…)

FEAR FALLS BURNING – Our Corruption And Emptiness

Donnerstag, 5. Juli 2012

Nach der letzten FEAR FALLS BURNING-Veröffentlichung, der 2×10″/ CD „Disorder Of Roots“ nun noch die allerletzte: „Our Corruption And Emptiness“, eine einseitige 7″ im Postercover, umsonst verteilt an alle Besucher des letzten FEAR FALLS BURNING-Konzerts (und damit auch gleichzeitig des einzigen Konzerts zur „Disorder Of Roots“) im Paradox in Tilburg. (weiterlesen…)

FEAR FALLS BURNING – Disorder Of Roots

Mittwoch, 7. März 2012

2008: “Frenzy Of The Absolute“ erweitert das Soundspektrum von Fear Falls Burning um Schlagzeug und weitere Gitarren und das musikalische Konzept damit bis zum Proto-Rock, ohne (!) die Fokussierung auf das Ganze (einschließlich seiner Geschichte) zu verlieren/ zu gefährden / in Frage zu stellen. Dann: ganz lange nichts Neues von diesem Projekt, das in allen Belangen als Dirk Serries‘ Hauptbetätigungsfeld nach dem Ende von vidnaObmana erschien. (weiterlesen…)

SAND SNOWMAN – The World’s Not Worth It

Montag, 9. Januar 2012

Fatalismus auf des Künstlers Seite? Wer schon einmal in Veröffentlichungen von Sand Snowman hereingehört hat, kennt dieses Gefühl: das Betreten eines völlig eigenen Sektors. (weiterlesen…)

BASS COMMUNION – Cenotaph

Mittwoch, 28. Dezember 2011

„Cenotaph“: ein Höllenpfuhl, ein Mahlstrom, ein Ordnungssystem, oder etwa doch ein Organismus? Im ersten Eindruck ist „Cenotaph“ ein unter Schichten von Kratzern und Rauschen und (bewusster, als Sound eingebrachter) Vinylkorrosion begrabenes Geflecht akustischer Ereignisse; vom Wind verwehter Choräle, Bassdrones, sich wälzender wurmartiger Gebilde. Als wäre die eigentliche Musik nur noch ganz weit hinten unter dieser Schicht von Knistern und Abnutzung hörbar, auf der feinen Grenze zwischen Geräusch und Klang. Und so miteinander verwoben, dass beides, Musik und Geräusch, untrennbar vereint sind. Und so abgemischt, dass keine der beiden Säulen die andere dominiert. Und das Ergebnis in jeder Lautstärke funktioniert. (weiterlesen…)

AKHET – Akhet

Dienstag, 1. November 2011

Akhet? Mit dieser Veröffentlichung, ausschließlich als 2LP Version erhältlich, deckt Tonefloat ein weiteres Kapitel von Dirk Serries musikalischen Projekten auf. Eines, das sich bereits 2007 ereignet hat und das (vermutet) nie als Projekt gemeint war. Das möglicherweise erst irgendwann danach wiederentdeckt werden musste, um ein solches zu werden. (weiterlesen…)

YELLOW6 – In The Time This Too Will Fade

Samstag, 10. September 2011

Jon Attwood aka Yellow6 reiht sich nicht in die Reihen der drone-affinen one-man-guitar-Bands, baut keine düsteren, in sich bewegenden, aneinander reibenden Dronewolken oder Distortionberge. Oder soll man sagen: Nicht mehr? Im Gegensatz zu “In Time this too will Fade” mit seiner umarmenden, faszinierenden Melodiösität und einem in der vermittelten Atmosphäre (zumindest für mich, trotz der elektrischen Instrumente, trotz Looper + Co) irgendwie fast folkig-luftigen Charakter ist das 1998’er Debüt “Perception Received/Milestone“ (als 7“ auf Enraptured) ein an den Gehörgängen kratzender Shoegazer-Blueprint, auch wenn Jon Attwood’s Haltung zur Melodie bereits damals durchscheint. Aber, wie es manchmal so ist: Der Kontakt ging nach dieser ersten 7“ verloren und die folgenden Unmengen an Cdr-Veröffentlichungen an mir vorbei. Bis vor kurzem eine Veröffentlichung auf Basses Frequences (“Death“, mit THISQUIETARMY) und, fast zeitgleich, auf Tonefloat’s C-Serie die Erinnerung wiederbrachte. Und die Neugierde. (weiterlesen…)

VIDNA OBMANA – Chasing The Odyssee

Freitag, 19. August 2011

VIDNA OBMANA: Ich wusste schon lange, dass es dieses Projekt gibt (und nun, seit längerem, nicht mehr). Wer dahinter steckt(e), um welche Art von Musik es sich handelt – keine Idee (und offensichtlich hatte ich stets den Anstoß verpasst, daran etwas zu ändern). Ganz anders bei FEAR FALLS BURNING: Hier durch diese Art von ganz speziellem Zufall veranlasst, die Begleitung von Anfang an und eben auch die Info, dass es sich dabei um das Nachfolgeprojekt von VIDNA OBMANA handelt; ebenfalls als Soloprojekt von Dirk Serries angelegt, musikalisch allerdings klar abgesetzt, nicht zuletzt durch den Wechsel des Hauptinstruments. Und irgendwann dann wieder die Frage: Was hatte es mit VIDNA OBMANA überhaupt auf sich? Dass das Projekt rund 23 Jahre aktiv war, vereinfacht das ganze nicht; schwierig, Referenzalben zu nennen (ohne, wie ich zu diesem Zeitpunkt, eine Übersicht zu haben), die als Zugang zur Welt von VIDNA OBMANA dienen könnten. (weiterlesen…)

DIRK SERRIES – Microphonics XIX

Sonntag, 22. Mai 2011

Vierter, und wenn man den Meldungen glauben darf, vorletzter Teil der Microphonics Live-Serie als Vorbereitung des dann kommenden zweiten Studio Albums von Dirk Serries Soloprojekt Microphonics. (weiterlesen…)

MARCH – March

Dienstag, 22. März 2011

Eigentlich ist erst jetzt genau die richtige Zeit für diese Platte: draußen scheint verlockend die Sonne, aber natürlich ist es viel zu warm zum Rausgehen, eigentlich viel zu warm für fast alles außer Herumliegen und (ab + zu) träge irgendwas zu trinken zu holen. Und vielleicht daran zu denken, was man tun könnte oder sogar müsste. Was die träge Hitzeblase aber erfolgreich verhindert (bzw. in der Ausführungsgeschwindigkeit, wenn es denn trotz dieser widrigen Umstände dazu kommen sollte, auf nahe Null setzt). (weiterlesen…)