Auflistung für das Stichwort ‘THE CURE’

A PROJECTION – Section

Sonntag, 27. Oktober 2019

Es gibt sie noch, diese Momente, wo man plötzlich auf eine Band gestoßen wird, die es schon etwas länger gibt, von der man aber noch nie was gehört hat und dann völlig begeistert ist. Dieser Fall ist jetzt bei mir mit dem dritten Album der skandinavischen A PROJECTION eingetreten, deren Promo-Download ich mir eher nur widerwillig angehört hatte und der seit Wochen nun nonstop bei im Autoradio läuft. (weiterlesen…)

GOLDEN APES – Kasbek

Samstag, 1. Juni 2019

Das 10. Album innerhalb der 20jährigen Bandgeschichte der Berliner GOLDEN APES wurde durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne finanziert und trägt den Namen „Kasbek“. Der Kasbek ist ja ein von Mythen umrankter Berg im Kaukasus und somit ein überaus passender Titel für ein noch richtiges Dark Wave-Album der alten Schule, welches aber trotzdem nicht in den 80ern stehen geblieben ist. (weiterlesen…)

DAVID SYLVIAN & HOLGER CZUKAY – Plight & Premotion/Flux & Mutability

Samstag, 30. Juni 2018

Die beiden Kollaboration-Alben „Plight & Premotion“ und „Flux & Mutability“ von David Dylvian (Ex-JAPAN) mit dem im vorigen Jahr verstorbenen Holger Czukay (Ex-CAN) waren lange vergriffen und wurden jetzt endlich via Grönland Records in zwei schönen Editionen wieder zugänglich gemacht. Gegen Ende der 80er Jahre trafen sich damals die beiden Ausnahmekünstler im CAN-Studio in Köln, um ihre visionäre Ambient-Ideen einzuspielen. Beide kannten sich allerdings schon viel eher, denn so wirkte Holger Czukay als Gastmusiker schon auf den ersten Solo-Werken „Brilliant Trees“ und „Alchemy – A Index Of Possibilities“ von David Sylvian mit. Für die Sessions in Köln stand diesmal jedoch der instrumentale Improvisations-Charakter im Vordergrund und ihre beider Vorliebe für den Ambient-Gedanken im Sinne von Brian Eno. (weiterlesen…)

KLEZ.E – November

Montag, 18. Dezember 2017

Als Anfang 2017 KLEZ.E mit ihrem vierten Album „Desintegration“ relativ unerwartet nach langer Pause einen ungewöhnlichen Stilwechsel hinlegten, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, das dies von Erfolg gekrönt sein wird, doch der Reihe nach: KLEZ.E waren in den Nuller-Jahren eine der vielen neuen deutschsprachigen Gitarrenbands und dabei relativ unauffällig. 2009 erschien mit „Vom Feuer der Gaben“ ihr bis dato letztes bzw. drittes Album und danach konzentrierte sich Bandkopf Tobias Siebert auf seine Produzententätigkeit für unter anderem KETTCAR, PHILLIP BOA & THE VOODOO CLUB oder ME AND MY DRUMMER. Anfang des Jahres dann plötzlich „Desintegration“ und KLEZ.E im neuen (und doch so altem Sound) und zum Trio geschrumpft. (weiterlesen…)

„Die Band wurde nach einem Virus benannt“ – Ein Interview mit KLEZ.E

Montag, 26. Juni 2017

Beim Konzert Anfang des Jahres 2017 in Bremen von Klez.e  rief ein völlig begeisterter Zuschauer : “ Ihr seid die wahren Söhne Roberts“ ! Und damit hat der Fan so ziemlich genau den berühmten Nagel auf den Kopf getroffen, denn die aktuell nebelgeschwängerten Klänge und düsteren Soundgebilde klingen tatsächlich sofort nach den großen The Cure um Robert Smith, die ebenfalls gerade in Germany getourt hatten. Was früher noch Independent Rock Pop Musik war, klingt heute eher nach New Wave mit Postpunk gemixt ! Die Truppe wurde 2002 zudem von Tobias Siebert -Chef und  Frontmann in Berlin gegründet und in 2017 erschien nach 8 Jahren Pause das bereits vierte Album „Desintegration“ – allein schon der Name ließ natürlich sofort aufhorchen. (weiterlesen…)

GOLDEN APES – M A L V S

Dienstag, 14. März 2017

GoldenApesEhrlich gesagt waren die GOLDEN APES für mich bisher immer nur eine Gothic Rock-Band aus Berlin, die sanft im Fahrwasserschatten der DREADFUL SHADOWS usw. zuckelte. Mit ihrem 8. Studio-Album hat sich das (zumindest bei mir) jetzt schlagartig verändert, denn „M A L V S“ nimmt mich sofort mit dem atmosphärisch-melancholischen Opener „Cedars Of Salt“ gefangen. Das folgende grummlich-flotte „Ignorance“ treibt mich dann endgültig in die Arme der GOLDEN APES, die auf „M A L V S“ ein absolut stimmiges wie abwechslungsreiches Album aufgenommen haben, welches einerseits homogen wirkt, jedoch auch weit über den „Tellerrand“ des Gothic Rocks darüber hinaus seine Fühler ausstreckt. (weiterlesen…)

KIM KI O – En Az Iki, En Fazla Sekiz / Digerleri Nerde?

Donnerstag, 8. Dezember 2016

1Was wissen wir eigentlich über die türkische Musikszene? Ok, der Pop-Sänger Tarkan war in den 90ern auch in Europa ein Begriff, aber sonst schwappte außer Gastarbeitern, Flüchtlingen, Asylanten und Immigranten nicht viel zu uns herüber. Wie es um die musikalische Underground-Szene dort bestellt ist, kann man nur mutmaßen, aber zum Beispiel die Cold Dark Wave-Band SHE PAST AWAY könnte sich in den letzten Jahren einen Namen in der Gothic-Szene machen, zumindest in den Teilen, die sich inzwischen wieder verstärkt an den Wurzeln der Bewegung orientieren. Und dann wären eben auch noch das weibliche Duo KIM KI O, die 2009 völlig überraschend auf der „Radio Resistencia“-Compilation von Enfant Terrible auftauchten und dieser starke Auftritt wenig später die phantastische 12“ „Dans“ dort nach sich zog. (weiterlesen…)

V.A. „The Second Wave“

Sonntag, 20. November 2016

a_w_024_1000Was die Industrie-Dynastie Thyssen für die deutsche Wirtschaft war, waren ebenfalls die gleichnamigen Gebrüder (nicht verwandt und verschwägert) für die Gothic Rock-Szene in unserem Lande. Als DJ’s, Veranstalter, Journalisten und Compilation-Editoren haben sich Ralf und Thomas Thyssen insbesondere mit ihrer legendären Pagan Love Songs-Reihe einen Namen gemacht und vor allem dabei den Geist des Gothic Rock hochgehalten, als dieser längst aus der Mode gekommen war. Thomas Thyssen hat jetzt versucht, mit der neuen Compilation „The Second Wave“ dieser Szene ein Denkmal zu setzen, als diese Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre gerade in Deutschland einen zweiten Frühling erlebte. (weiterlesen…)

PINK TURNS BLUE – The Aerdt – Untold Stories

Samstag, 28. Mai 2016

PTBX-Booklet-TAUS-1000webPINK TURNS BLUE waren und sind für mich die beste Dark Wave/Post Punk-Band aus deutschen Landen, die nie peinlich und stets authentisch war. Sie haben einige Klassiker geschrieben, konnten auch im Ausland Erfolge verbuchen und haben vor allem optisch so gar nicht dem dunklen Gothic-Klischee entsprochen. Der kleine Ausrutscher bei den Promofotos in der Reunion-Phase 2004 sei ihnen dabei verziehen und sicher der damals neuen Keyboarderin Brigid Anderson geschuldet. Das letzte Album „Storm“ war für mich das beste seit dem Comeback, wenn auch Bandkopf Mick Jogwer es im Nachhinein etwas überraschend als sehr zäh betrachtet. 6 Jahre später sind PINK TURNS BLUE nur noch ein Trio bzw. bestehen aus Sänger und Gitarristen Mick Jogwer, Ruebi Walter am Bass und dem jungen Neuzugang Paul Richter an den Drums. Ähnlich frisch wie reduziert kommen dann auch die 10 neuen Songs daher, die mich nach kurzen Anlaufschwierigkeiten doch so richtig gepackt haben. (weiterlesen…)

DISTEL – Zand

Sonntag, 7. Februar 2016

ant-zen-act338-x6Nachdem Ant-Zen im vorigen Jahr das Debüt-Album „Puur“ der niederländischen Angst Pop-Formation im CD-Format wiederveröffentlicht hat und mit der Single „Nord“ bei Beläten zumindest drei neue Songs erschienen sind, war ich sehr gespannt auf das angekündigte neue Album von DISTEL. Jenes liegt jetzt via Ant-Zen vor und bei aller Vorfreude stellte sich nach genauerer Betrachtung leider etwas Ernüchterung ein. „Zand“ ist nämlich nicht das lang erwartete neue Album, sondern eher eine Bündlung rarer Tracks und Remixe. (weiterlesen…)