Auflistung für das Stichwort ‘Prophecy Productions’

PENCEY SLOE – Don´t Believe, Watch Out

Freitag, 27. September 2019

Mastermind Neige von Alcest spoilerte als ausgewiesener DreamPop Fan bereits nur gutes zu diesem Newcomer-Projekt seiner Landsleute Pencey Sloe. Und ja, ein Ohrenschmeichler ist diese Platte für Freunde des Shoegaze, Slow DreamPop mit kleinen feinen Spuren von kantiger doomiger Schwere allemal. (weiterlesen…)

E-L-R – Maenad

Freitag, 27. September 2019

Und wieder ein Frischling bei Prophecy mit den Post/Psych/Doomern von E-L-R. Diese Debüt-Platte schreit nach einem maßgeschneiderten Live-Event mit entsprechendem Drumherum an Licht und Accessoires. Mystisch kraftvolle Long-Tracks, welche die Klarheit des ausufernden, dunklen Postrocks mit der metallischen Kraft/Schwere des Stoner/Doom Metals verbindet. (weiterlesen…)

NOEKK – Waltzing In Obscurity

Mittwoch, 4. September 2019

Funghus Baldachin und F.F. Yugoth sind zurück. Insider wissen, das hinter diesen Pseudonymen Empyrium´s Schwadorf und Helm höchstpersönlich stecken. Die drei Erstwerke liegen bereits mehr als 10 Jahre zurück, kündigte aber letztlich doch die „Carol Stones and Elder Rock“-7-Inch aus dem letzten Jahr ein erneutes Erwachen dieses eigenwilligen Projekts an. (weiterlesen…)

DISILLUSION-The Liberation

Mittwoch, 4. September 2019

Als die große deutsche Alternative im progressiven dunklen Metal-Sektor Anfang des neuen Jahrtausends abgefeiert(inklusive Lobeshymnen sämtlicher Metal-Magazine-deutsche Antwort auf Opeth) ,reichte es trotzdem leider nie zum großen Durchbruch seinerzeit und die Leipziger verschwanden für Jahre von der Bildfläche. In 2016 dann ein erstes Lebenszeichen mit dem Epos von Single „Alea“ welches die Hoffnung nährte, da möge was Großes sich anbahnen. (weiterlesen…)

VALBORG – Zentrum

Samstag, 18. Mai 2019

Das bereits 7.Album der Bonner Institution Valborg. Mit „Zentrum“ darf sich der geneigte Hörer mal wieder auf einen sehr eigenwilligen, psychotischen Bastard aus kalt nach vorne preschenden Death-Metal mit viel Doom und allerlei psychedelischen Dark Rock freuen, der definitiv Laune macht. Ich bin ausgewiesener Fan der „Romantik“ von Valborg, das Vinyl lief in Endlos-Schleife seinerzeit, es zeigte die Bonner aber auch von einer sehr atmosphärischen, gloomy Ausrichtung mit viel Doom. Diese Nuancen lässt man nach dem eher straighten Vorgänger „Endstrand“ wieder mehr mit einfliessen, doch zeigen die Eigenbrötler sich auf „Zentrum“ in jeglicher Hinsicht zentriert. Monotonie wohin das Auge reicht, nach vorne böllernde Opening-Tracks wie „Rote Augen und Alphakomet“, welche stoisch, kosmisch kalt in den Orbit drücken, auf diese so eigenwillig, eingängige Valborg-Art, welche sich schwer definieren lässt. Schmissig, groovy, heavy…wie der kleine komische sonderbare Bruder von Triptykon, Mantar und den Verrückten von Bethlehem, also Künstler/Bands, die auch nicht unbedingt zu jeder Tageszeit akustisch schmecken, aber wenn, dann um so mehr! Mit „Anomalie“ dem 3.Song des neuen Albums, taucht die Band in diesen ureigenen doomig, schleifenden Sound-Kosmos ab, drückender verzehrter Bass trifft auf atmosphärische Gitarren, und dazu diese monotonen Wortfetzen, in permanenter Wiederholung erhebt sich der hypnotische Reigen. Das folgende „Nahtod“ klingt für mich mit seinen catchy Dark Rock Vibes (Brave Murder Day von Katatonia lässt grüßen) sehr nach den deutschen Ur-Vätern des Suicidal BM Bethlehem. Stoisch nach vorne im feinsten Midtempo, verzweifelter Gesang… Ohrwurm! Im ähnlichen Fahrwasser begeistern im weiteren Verlauf Songs wie „Nonnenstern“, Midtempo-Groove ohne Ende (aktuelle Bethlehem) und die Vocal-Performance, welche mich permanent an einen der geilsten Sänger der 90s J.K. von Forthcoming Fire/Weissglut-Debüt erinnern, kraftvoll und hymnisch. Der wahlweise aggressive, verzweifelte Sprechgesang passt perfekt zu diesen nächtlich, kosmischen Doom-Death/Rock´n Roll Grooves..die rockige Produktion knallt über Album-Länge mit unwiderstehlichem Drive und verwehrt ein trotz gewisser Sperrigkeit im Ausdruck (Texte) nie den Zugang zur Musik. Hypnotisch, kraftvoll, eigenwillig, verrückt und gegen den Strom. Viel Spaß beim Hören!

(R.Bärs)

HEXVESSEL – All Tree

Samstag, 9. Februar 2019

Back to the Roots für Hexvessel? Man könnte es sich einfach machen und feststellen, die Waldläufer von Hexvessel haben die kauzige Magie ihrer beiden früheren Alben wiederentdeckt und diese mit der glatteren, etwas mainstreamigen Produktion ihres  letzten, doch eher rockig orientierten „When we are Death“Album verknüpft. Dieser Vorgänger war in seiner Ausrichtung schon unbestritten von Frontkämpfer Mat McNerneys Beastmilk/Grave Pleasures Projekte beeinflusst, soll heißen, einige PostPunk und 70s Rock Doors Referenzen flossen mit ein und hinterließen aber einen etwas unentschlossenen Gesamteindruck. (weiterlesen…)

EYE OF NIX – Black Somnia

Freitag, 26. Oktober 2018

Wow, was für ein Koloss dieses 3. Album dieses experimentellen Quartetts aus Seattle. Aufgenommen mit keinem geringeren als Billy Andersen, der zuletzt schon andere Schwergewichte des modernen Doom/Post-Metals wie Pallbearer oder Bell Witch Aufnahme-technisch betreuen durfte. Herausgekommen ist ein schwerfälliger, doomiger Bastard aus allerlei feinen Zutaten. Hervorzuheben ist unbedingt die Vocal-Performance der Sängerin Joy von Spain, die an die ganz Großen im Female Avantgarde-Metal Himmel erinnert. (weiterlesen…)

OBERON – Aeon Chaser

Freitag, 26. Oktober 2018

Oberon aus Norwegen gehörten in der Mitte der 90s zu den vielen, wichtigen Entdeckungen im Bereich der nordisch, schwermütigen Klänge. Bandleader und Einzelkämpfer Bard schuf gerade mit der 1. EP auf Prophecy Prod.und dem Debüt „mysteries“ Kleinode in Sachen melancholischer Klänge, die so typisch für diese Epoche war. (weiterlesen…)

DUNCAN EVANS-Prayers For An Absentee

Samstag, 25. August 2018

Fünf Jahre nach dem Debüt „lodestone“ folgt der Nachschlag mit dem 8-Tracker „Prayers for an absentee“. Wohin geht dieses Mal die Reise des kauzigen Ex-Gitarristen der eigenwilligen Black Metaller von A Forest of Stars. War das Debüt noch sehr im verhaltenen spartanischen Dark Folk verwurzelt, darf man sich nun einem zwar wieder sehr intimen, persönlichen Klangkosmos widmen, nur weiss der Engländer mit mehr weiträumigen, rockigen Elementen zu punkten. (weiterlesen…)

NHOR – Wildflowers

Sonntag, 1. Juli 2018

Es gab diese speziellen Momente, als ich vor Jahren in lauen Juni-Nächten, mich des öfteren beim Lauschen der schwer melancholischen Nhor-Alben verloren hab. Sphärischer nächtlicher Black-Metal mit vielen Ambient/Folk Versatzstücken..jedoch immer vollends entrückt, weltvergessen. Zusätzlich zu den normalen Alben veröffentlichte das geheimnisvolle Projekt in den letzten Jahren 4 unterschiedliche Kassetten mit dem Titel „wildflowers“, die sich den 4 Jahreszeiten widmeten. (weiterlesen…)