Auflistung für das Stichwort ‘PROPHECY PRODUCTIONS’

SECRETS OF THE MOON – Black House

Dienstag, 12. Mai 2020

Eines vorweg-SOTM schreiten konsequent voran. Als ursprünglich düstere, dem experimentellen Black Metal zugewandte Band, beschreitet man stetig den Weg nach vorne. Dieser permanente Weg Richtung offenen dunklem Sound fernab irgendeiner Kategorisierung ist per se lobenswert, und Ich als Fan von schwermütigem Metal/Rock wie Katatonia, Crippled Black Phoenix uvm. an ähnlich gelagerten Sounds seh da also keine so große Hürde. (weiterlesen…)

DOOL-Summerland

Montag, 6. April 2020

Das Debüt-Album der Holländer war eines dieser Newcomer-Alben schlechthin, platzte es 2017 in eine mittlerweile für allerlei Retro/Post/Whatever-Rock-Klänge offene Welt nahezu zum richtigen Zeitpunkt. Den Sound der Holländer definieren zu wollen, war nahezu unmöglich, das gerne bemühte Occult-Rock Stempelchen war doch eher ungenügend ausreichend, um die emotional ausschweifende Mixtur aus Retro/Post/Heavy/Doom und Alternative mit dieser Schublade zu belasten. (weiterlesen…)

SUN OF THE SLEEPLESS/CAVERNOUS GATE-SPLIT

Samstag, 7. Dezember 2019

Markus Stock (Empyrium und Co.) überraschte ja 2017 mit dem Longplayer „to the Elements“ nach Jahren der Sun of the Sleepless Abstinenz seine Fans. Konnte dieses Album mit grundsätzlich viel klassischer 90s Dark/Black-Metal Atmosphäre punkten, erreichte aber nicht ganz den Charme der früheren, experimentelleren Ep-Klänge, so steht nun mit Helrunars´s Drummer S.K. Projekt Cavernous Gate diese schmackhafte Split passend zur dunklen Jahreszeit ins Haus. (weiterlesen…)

FEN-The Dead Light

Samstag, 7. Dezember 2019

Die Briten von Fen legen mit „The Dead Light“ bereits ihr 6.Album vor, in welchem es sinnbildlich in Cover-Artwork und textlichem Inhalt um Erkenntnis-Suche geht, der große elementare suchende Blick ins kosmische Große/Ganze. Gehört man zu den stetig qualitativ hochwertigen Vertretern des zeitgenössischen Post-Black Metal, unterstreicht auch dieses aktuelle Werk diese Position mit versuchter Nachhaltigkeit. Progressive, im stetigen Wandel zwischen trister akustischer Atmosphäre, frostiger BM Raserei und klassisch, straighten Metal-Elementen variierend, bleiben sich Fen nach dem starken „Winter“ ihrer Linie treu. (weiterlesen…)

ISENORDAL-Shores Of Mourning

Samstag, 7. Dezember 2019

„Shores of Mourning“ erschien bereits 2017. Nun nahm sich Prophecy dem Album der Band aus Seattle erneut an um es einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wenn man wie der Rezensent mit Black, Dark und Doom Metal der Mid 90s aufgewachsen ist, findet man hier einen kleinen, feinen Happen Nostalgie. (weiterlesen…)

PENCEY SLOE – Don´t Believe, Watch Out

Freitag, 27. September 2019

Mastermind Neige von Alcest spoilerte als ausgewiesener DreamPop Fan bereits nur gutes zu diesem Newcomer-Projekt seiner Landsleute Pencey Sloe. Und ja, ein Ohrenschmeichler ist diese Platte für Freunde des Shoegaze, Slow DreamPop mit kleinen feinen Spuren von kantiger doomiger Schwere allemal. (weiterlesen…)

E-L-R – Maenad

Freitag, 27. September 2019

Und wieder ein Frischling bei Prophecy mit den Post/Psych/Doomern von E-L-R. Diese Debüt-Platte schreit nach einem maßgeschneiderten Live-Event mit entsprechendem Drumherum an Licht und Accessoires. Mystisch kraftvolle Long-Tracks, welche die Klarheit des ausufernden, dunklen Postrocks mit der metallischen Kraft/Schwere des Stoner/Doom Metals verbindet. (weiterlesen…)

NOEKK – Waltzing In Obscurity

Mittwoch, 4. September 2019

Funghus Baldachin und F.F. Yugoth sind zurück. Insider wissen, das hinter diesen Pseudonymen Empyrium´s Schwadorf und Helm höchstpersönlich stecken. Die drei Erstwerke liegen bereits mehr als 10 Jahre zurück, kündigte aber letztlich doch die „Carol Stones and Elder Rock“-7-Inch aus dem letzten Jahr ein erneutes Erwachen dieses eigenwilligen Projekts an. (weiterlesen…)

DISILLUSION-The Liberation

Mittwoch, 4. September 2019

Als die große deutsche Alternative im progressiven dunklen Metal-Sektor Anfang des neuen Jahrtausends abgefeiert(inklusive Lobeshymnen sämtlicher Metal-Magazine-deutsche Antwort auf Opeth) ,reichte es trotzdem leider nie zum großen Durchbruch seinerzeit und die Leipziger verschwanden für Jahre von der Bildfläche. In 2016 dann ein erstes Lebenszeichen mit dem Epos von Single „Alea“ welches die Hoffnung nährte, da möge was Großes sich anbahnen. (weiterlesen…)

VALBORG – Zentrum

Samstag, 18. Mai 2019

Das bereits 7.Album der Bonner Institution Valborg. Mit „Zentrum“ darf sich der geneigte Hörer mal wieder auf einen sehr eigenwilligen, psychotischen Bastard aus kalt nach vorne preschenden Death-Metal mit viel Doom und allerlei psychedelischen Dark Rock freuen, der definitiv Laune macht. Ich bin ausgewiesener Fan der „Romantik“ von Valborg, das Vinyl lief in Endlos-Schleife seinerzeit, es zeigte die Bonner aber auch von einer sehr atmosphärischen, gloomy Ausrichtung mit viel Doom. Diese Nuancen lässt man nach dem eher straighten Vorgänger „Endstrand“ wieder mehr mit einfliessen, doch zeigen die Eigenbrötler sich auf „Zentrum“ in jeglicher Hinsicht zentriert. Monotonie wohin das Auge reicht, nach vorne böllernde Opening-Tracks wie „Rote Augen und Alphakomet“, welche stoisch, kosmisch kalt in den Orbit drücken, auf diese so eigenwillig, eingängige Valborg-Art, welche sich schwer definieren lässt. Schmissig, groovy, heavy…wie der kleine komische sonderbare Bruder von Triptykon, Mantar und den Verrückten von Bethlehem, also Künstler/Bands, die auch nicht unbedingt zu jeder Tageszeit akustisch schmecken, aber wenn, dann um so mehr! Mit „Anomalie“ dem 3.Song des neuen Albums, taucht die Band in diesen ureigenen doomig, schleifenden Sound-Kosmos ab, drückender verzehrter Bass trifft auf atmosphärische Gitarren, und dazu diese monotonen Wortfetzen, in permanenter Wiederholung erhebt sich der hypnotische Reigen. Das folgende „Nahtod“ klingt für mich mit seinen catchy Dark Rock Vibes (Brave Murder Day von Katatonia lässt grüßen) sehr nach den deutschen Ur-Vätern des Suicidal BM Bethlehem. Stoisch nach vorne im feinsten Midtempo, verzweifelter Gesang… Ohrwurm! Im ähnlichen Fahrwasser begeistern im weiteren Verlauf Songs wie „Nonnenstern“, Midtempo-Groove ohne Ende (aktuelle Bethlehem) und die Vocal-Performance, welche mich permanent an einen der geilsten Sänger der 90s J.K. von Forthcoming Fire/Weissglut-Debüt erinnern, kraftvoll und hymnisch. Der wahlweise aggressive, verzweifelte Sprechgesang passt perfekt zu diesen nächtlich, kosmischen Doom-Death/Rock´n Roll Grooves..die rockige Produktion knallt über Album-Länge mit unwiderstehlichem Drive und verwehrt ein trotz gewisser Sperrigkeit im Ausdruck (Texte) nie den Zugang zur Musik. Hypnotisch, kraftvoll, eigenwillig, verrückt und gegen den Strom. Viel Spaß beim Hören!

(R.Bärs)