Auflistung für das Stichwort ‘PRIMAL SCREAM’

SHADOWPARTY – s/T

Sonntag, 16. September 2018

Nach den leidlichen Streitereien zwischen Peter Hook und Bernard Sumner, welche zu einer temporären Auszeit von NEW ORDER führten, gründete Barney die Band BAD LIEUTENANT. Diese verkörperte dann im Grunde NEW ORDER ohne Peter Hook und die Bass-Position wurde dort von einem gewissen Tom Chapman übernommen. Da der Erfolg allerdings ausblieb, wurde aus BAD LIEUTENANT schnell wieder NEW ORDER, indem man die seit 2001 beurlaubte Gillian Gilbert wieder zurück ins Boot holte und Tom Chapman einfach Peter Hook ersetzte. Dies zog dann einen jahrelangen Rechtsstreit mit Hooky nach sich, der inzwischen aber beendet ist. Da ich persönlich eher zum Team Hooky tendiere und sein prägnantes Bass-Spiel, wie seine Bühnenpräsenz für mich ein ganz wichtiger Faktor von NEW ORDER waren, überraschte mich das Comeback-Album „Music Complete“ von NEW ORDER jedoch absolut positiv! Dafür habe ich Live noch nicht meinen Frieden mit NEW ORDER und insbesondere Tom Chapman am Bass gemacht, weshalb ich um so kritischer an dessen neues Projekt SHADOWPARTY gegangen bin. (weiterlesen…)

UNKLE – The Road Pt. 1“

Mittwoch, 13. September 2017

Wenn man den Konzert-Mitschnitt „Live At Metro“ mal außen vor lässt, ist das letzte UNKLE-Album ja schon einige Jahre her. Ob das nun an der Einstellung des Surrender All-Labels lag, auf welchem nach dem Ende von Mo Wax bis 2011 alle UNKLE-Veröffentlichungen erschienen oder James Lavelle den plötzlichen Tod seines musikalischen Partners Gavin Clark verkraften musste, der mit seiner Stimme neben den vielen Gästen die letzten drei UNKLE-Alben geprägt hatte, weiß man nicht. Mit Songs For The Def gibt es nun aber eine neue Plattform für UNKLE und „The Road Pt. 1“ vereint wieder einmal alle Crossover-Qualitäten von James Lavelle, so dass sich das Album nahtlos an die Reihe seit dem legendären Debüt „Psyence Fiction“ anschließt. (weiterlesen…)

MARK STEWART – The Politics Of Envy

Montag, 30. April 2012

Verbitterte Alt-Linke aus der westlichen Welt können schon ganz schön nerven und albern wirken, wenn diese angesichts des ungebrochenen Siegeszuges des Kapitals immer noch die gleichen Parolen wie vor 30 Jahren skandieren. Billy Bragg oder eben Mark Stewart sind dagegen für mich persönlich rein subjektive Ausnahmen, denen ich ihre starre Haltung einfach abnehme und einem Alec Empire zum Beispiel eben nicht. In Bristol Ende der 70er Jahre begann Mark Stewart mit THE POP GROUP seine musikalische Karriere und wenn der Band auch kein großer Erfolg beschieden war, wurde sie mit ihrem rüden Mix aus Punk, Funk und Reggae doch zu einen wichtigen Einfluss für Legionen folgender Musiker. (weiterlesen…)