Auflistung für das Stichwort ‘MOBY’

JEAN-MICHEL JARRE – Equinoxe Infinity

Montag, 3. Dezember 2018

Neben TANGERINE DREAM, VANGELIS und KRAFTWERK war Jean-Michel Jarre einer der ersten Superstars der elektronischen Musik und sein „Oxygene“ ein absoluter Welthit. Nach einigen visionären Alben stellte sich allerdings Mitte der 80er Jahre bei ihm ein gewisser „James Last-Effekt“ ein und eine neue Generation junger Musiker übernahm das Ruder der Innovation. Zwar veröffentlichte Jean-Michel Jarre seit dem konstant weiter neue Musik, aber Aufsehen erregte er inzwischen nur noch mit seinen monumentalen Live-Projekten (China, Housten, Hong Kong). 2015 und 2016 überraschte der inzwischen 70jährige (der übrigens aussieht wie 50 und daher deutlich besser, als zum Beispiel manches DEPECHE MODE-Mitglied) mit den beiden Kollaboration-Alben „Electronica 1 & 2“, auf welchen der Altmeister absolut kollegial zusammen mit alten und jungen Musikern der elektronischen Musik (u.a. BOYS NOIZE, YELLO, AIR, TANGERINE DREAM, MOBY, PET SHOP BOYS, Gary Numan, THE ORB, Vince Clark usw.) musiziert. Das Ergebnis überzeugte Kritiker wie Fans gleichzeitig und Jean-Michel Jarre war wieder zurück im Spiel! (weiterlesen…)

Terry Burrows & Daniel Miller: Mute – Die Geschichte eines Labels 1978 bis morgen

Samstag, 30. Dezember 2017

Nachdem der Verlag Blumenbar 2017 schon eine erweiterte Neuauflage der ultimativen DEPECHE MODE-Bibel „Monument“ veröffentlicht hat, erschien jetzt gegen Ende des Jahres ein weiteres interessantes Buch, welches eng mit der englischen Synthie Pop-Band verknüpft ist. Hierbei handelt es sich um die Geschichte ihres jahrzehntelangen Label Mute, das ihnen Anfang der 80er Jahre zu ihrer heutige Weltkarriere verholfen hat und anderseits durch deren finanziellen Erfolg es dem Labelboss Daniel Miller ermöglicht wurde, andere Künstler langfristig aufzubauen, wie gewagte Experimente durchzuführen.

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RAMMSTEIN – In Amerika

Donnerstag, 22. Oktober 2015

ramm5Das letzte reguläre Studio-Album „Liebe ist für alle da“ aus dem Jahre 2009 ist ja nun schon wieder 6 Jahre her und wenn auch inzwischen die Best Of „Made In Germany“ + die Solo-Projekte EMIGRATE, LINDEMANN und das Buch „Tastenficker“ von Flake erschienen sind, darben weltweit die Fans von RAMMSTEIN. Als Überbrückung bis zum nächsten Album deshalb jetzt noch Konzertmitschnitt, welcher allerdings ebenfalls schon 5 Jahre alt ist. Dafür jedoch ein legendäres Live-Dokument, denn RAMMSTEIN schafften es 2010 den berühmten Madison Square Garden in New York innerhalb von nur 20 Minuten auszuverkaufen, um letztendlich vor 18000 entfesselten Fans ihre teutonische Metal-Marsch-Musik in perfekter Inszenierung darzubieten. (weiterlesen…)

MG – MG

Sonntag, 17. Mai 2015

Layout 1Um mein Verhältnis zu DEPECHE MODE bzw. Martin Gore zu beschreiben, muss ich etwas weiter ausholen. Klar war ich in meiner Jugend ein Fan von DEPECHE MODE und wurde mit deren Synthie Pop Anfang der 80er Jahre sozialisiert. Leider gab es außer einer Best Of auf Amiga hinter dem „Eisernen Vorhang“ ja keine Tonträger der britischen Band regulär zu kaufen, allerdings versorgte uns das Jugendradio DT64 über den Äther ganz gut mit dem Sound von DEPECHE MODE und in der Sendung „Electronics“ gab es sogar die Rubrik „DEPECHE MODE-Song der Woche“. Zeitgleich mit dem legendären „Black Celebration“-Album kam ich mit Punk und Dark Wave in Berührung, so das DEPECHE MODE in Folge deutlich aus meinem Fokus wichen, wenn ich auch deren Musik nie aus den Ohren verlor. „Violator“ war dann wieder so ein Konsens-Werk, was keinem peinlich war, es gut zu finden und es selbst heute noch zu meinem Lieblings-Album der Band gehört. Seltsamerweise hatte ich dieses viele Jahre nur als Original-Kassette und mir wesentlich später im CD- wie letztendlich Vinyl-Format nachgekauft. In den 90er Jahren rauschte DEPECHE MODE dann irgendwie an mir vorbei und erst „Playing The Angel“ konnte mich wieder so richtig packen, um vom Nachfolger „Sounds Of The Universe“ völlig enttäuscht zu werden. Selbst das letzte Album „Delta Machine“ zündete bei mir mit reichlich einem Jahr Verspätung, was jedoch ein plötzliches intensives Abtauchen in die Diskografie von DEPECHE MODE meinerseits nach sich zog. Und jetzt ein neues Solo-Album vom Band-Kopf und Haupt-Song-Schreiber Martin L. Gore, den ich eigentlich als schüchternen Typen mit komischen Frisuren und Klamotten von den Fotos aus der BRAVO in Erinnerung hatte, die damals zu uns durchdrungen waren. (weiterlesen…)

COLD SPECKS – Neuroplasticity

Montag, 1. September 2014

Layout 1Das zweite Album von COLD SPECKS beginnt zwar ähnlich minimalistisch, wie schon das gefeierte Debüt „Predict A Graceful Expulsion“, aber so reduziert bzw. karg und düster hatte ich die afroamerikanische Kanadierin nicht in Erinnerung. (weiterlesen…)

YANN TIERSEN – Infinity

Samstag, 31. Mai 2014

YANN TIERSEN ist in unseren Breiten vor allem durch seinen Soundtrack zu „Die fabelhafte Welt der Amelie“ bekannt, welcher für ihn gleichseitig Seegen und Fluch darstellt. Ein Seegen ist für ihn, da er durch diesen seit dem finanziell abgesichert ist und was ihm ein freies Musizieren + Leben in seiner Heimat Frankreich ermöglicht. Der Fluch dabei ist allerdings die geringe Wahrnehmung seiner eigentlichen Alben, die stets im Schatten seines berühmten Soundtracks stehen, obwohl dieser genau genommen ja auch nur aus dem Material seiner ersten Alben besteht. (weiterlesen…)

POLLY SCATTERGOOD – Arrows

Sonntag, 20. Oktober 2013

Die Britin mit einem Abschluss an der renommierten BRIT School hatte es mit ihrem ersten Album bei uns nicht einfach, denn ihr Debüt ist damals nur in England und Amerika erschienen bzw. war so nur als Import für aufmerksame Kenner erhältlich. Beim Nachfolger sollte alles besser werden und auch das europäische Festland regulär bedient werden, allerdings stand die Veröffentlichung wieder unter keinen guten Stern. (weiterlesen…)