Samstag, 7. September 2013
SECTION 25 waren neben JOY DIVISION und NEW ORDER eins der Aushängeschilder des Labels Factory aus Manchester und ein wichtiger Wegbereiter auf dem Weg vom Post Punk hin zum Acid House. Wurde ihre erste Single „Girls Don’t Count“ noch gemeinsam von Ian Curtis und Rob Gretton produziert, legte für das Debüt-Album sogar der legendäre Martin Hannet seine „göttliche“ Hand ans Mischpult und dieser machte „Always Now“ im Jahre 1981 aus SECTION 25 fast so etwas wie die Nachfolger von JOY DIVISION. Das war aber weniger im Sinne der Band und diese orientierte sich danach neu bzw. entdeckte etwa gleichzeitig wie NEW ORDER den Dancefloor. „Looking From A Hilltop“ vom „From The Hip“-Album war 1984 nicht nur auf Ibiza ein Hit, der zufällig auch noch von Bernard Sumner produziert wurde. 1985 war dann aber Schluss und die Band löste sich auf. Sänger und Kopf von SECTION 25 war Larry Cassidy, welcher die Band über die Jahre immer als Familienbetrieb führte. 2004 starb nach langer Krankheit seine Frau und die Stimme von „Looking From A Hilltop“ mit nur 42 Jahren, was irgendwie dann Grund zu einer Reunion der Band war, der ein Comeback-Album + seltsame Live-Tour mit Peter Hook als Gast am Bass folgte. 2010 verstarb dann nicht ganz überraschend Larry Cassidy, denn jener sah bei den letzten Konzerten wirklich nicht mehr gut aus und er wurde am Ende auch nur 56 Jahre alt. In Gedenken an ihn machen SECTION 25 mit seinem Bruder Vin und der Tochter Bethany aber weiter und veröffentlichten erst dieses Jahr ein herrliches Pop-Album namens „Dark Light“ auf dem ebenfalls wieder reformierten Factory Benelux-Label. „Eigengrau“ ist jetzt ein Remix-Album, welches ungewöhnliche wie interessante Interpretationen aus dem Experimental- und Industrial-Bereich vereint. (weiterlesen…)
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Stichworte: 23 SKIDOO, 7JK, ABSOLUT BODY CONTROL, ATOMIZER, BERNARD SUMNER, BLACK 64, CABARET VOLTAIRE, DDAA, DUST ORCHESTRA, ERGE STORMAN, IAN CURTIS, JOB KARMA, JOY DIVISION, KONRAD BECKER, LARRY CASSIDY, MARTIN HANNETT, MATT HOWDEN, MONOTON, NEW ORDER, PETER HOOK, PORTION CONTROL, RENALDO & THE LOAF, REZIS, ROB GETTON, SAMY MORPHEUS, SCATTERED ORDER, SECTION 25, VOLCANO THE BEAR, WRANGLER, ZOVIET FRANCE
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Donnerstag, 5. September 2013
JOB KARMA sind längst keine Unbekannten mehr, sind die Polen doch neben ihrem markanten Postindustrial-Sound für ihre Live-Auftritte und vor allem ihre faszinierend verrückten Videos bekannt. Darüber zeichnet MACIEK FRETT für das multimediale WROCLAW INDUSTRIAL FESTIVAL verantwortlich. Das WIF ist neben dem MASCHINENFEST das wohl größte regelmäßig stattfindende Festival für eigenwillige Elektronik und verschiedene Facetten der Industrial Culture – wenn man denn von dieser sprechen möchte. Zuletzt erschien 2012 die Gemeinschaftsproduktion mit SIEBEN, „Anthems Flesh“, unter dem Projektnamen 7JK, außerdem ein Re-Release des lange vergriffenen Debüt-Albums „Newson“. Aber beginnen wir ganz am Anfang…. (weiterlesen…)
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Stichworte: 7JK, ARTIKEL, BLACK 63, JOB KARMA, MATT HOWDEN, SIEBEN, WROCLAW INDUSTRIAL FESTIVAL
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Donnerstag, 14. Juni 2012
7JK, das ist ein Gemeinschaftsprojekt der polnischen Postindustrial-Künstlergruppe JOB KARMA (Russisch für “Fick das Karma“) und Matt Howdens Hauptprojekt SIEBEN. Das erste Album der spätestens bei ihrem letztjährigen Auftritt auf dem Wroclaw Industrial Festival als Geheimtipp geltenden musikalischen Joint Venture weiß die Vorzüge beider Gruppen in einen stimmigen Klangbastard zu verwandeln. Howdens charakteristisches Violinenspiel gehen eine Soundehe mit den effektiven wie spektakulären Rhythmus- und Klangteppichen von JOB KARMA ein, vermenschlicht durch Howdens Gesang. “Anthems Flesh“ zeigt sich als abwechslungsreiche Achterbahnfahrt zwischen langsamen, psychedelischen Traumtänzen (“Krau“, “End of the Year“) und treibenden Dancefloor-Kandidaten vom Schlage eines “Dirt City“. (weiterlesen…)
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Stichworte: 7JK, BLACK 59, JOB KARMA, MATT HOWDEN, REZIS, SIEBEN
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Montag, 6. Februar 2012
Matt Howden ist einer der umtriebigsten Musiker der düster-alternativen Szene. Ich möchte glatt behaupten, dass die meisten Fans verschiedener szenerelevanter Spielarten des Folk bewusst oder unbewusst mindestens einen Tonträger besitzen, an dem Howden seine virtuosen Finger im Spiel hatte. (weiterlesen…)
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Stichworte: BLACK 58, MATT HOWDEN, REZIS, SIEBEN, THE MIGHTY SIEBEN
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Dienstag, 31. Januar 2012
Gleichgültig ob als Homunkulus, Golem oder mechanischem Automatenmensch: der Traum von der Erschaffung eines künstlichen Menschen ist fester Bestandteil des Zivilisationsprozesses. Aber erst die in den letzten Jahren gemachten Fortschritte der Robotertechnik haben es ermöglicht, dass jener Traum annähernd Wirklichkeit wird. (weiterlesen…)
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Stichworte: BLACK 58, MARTIN HANS SCHMITT, MATT HOWDEN, REZIS, SIEBEN
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Dienstag, 24. Januar 2012
Das Projekt ATZMANN ZOUBAR zelebriert und transportiert in seinen Songs Pflanzenmagie, Zauberpflanzen, Phytoritualistik, Aberglaube und Psychedelische Botanik. Das ist der grobe Themenkreis, in dem sich das 2005 von K. Makiri gegründete Projekt aufhält. Das aktuelle Werk stellt ein Konzeptalbum dar, welches zwischen 2006 und 2011 entstand und wendet sich ganz und gar der Thematik der Alraune (Mandragora). 7 Titel in 48 Minuten lassen klar erkennen, dass die Songs meistens eine gewisse Ambientlänge haben. Zudem wurde es zur Wintersonnenwende veröffentlicht.
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Stichworte: ATZMANN ZOUBAR, BINTURONG MUSIC, BLACK 58, MATT HOWDEN, REZIS, SIEBEN
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Donnerstag, 28. April 2011
IN THE NURSERY werden dieses Jahr 30 Jahre alt und das Projekt der ewig jugendlich wirkenden Zwillinge Klive & Nigel Humberstone zelebriert dieses Jubiläum mit einem neuen Album. Jenes steht nun ganz klar im Zeichen von „Back To The Roots“ und es dürfte schon sehr lange her sein, dass IN THE NURSERY so druckvoll, bedrohlich und düster geklungen haben. (weiterlesen…)
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Stichworte: BLACK 55, IN THE NURSERY, JOY DIVISION, MATT HOWDEN, MILITARY POP, REZIS
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Sonntag, 15. August 2010
Matt Howdens Projekt mit dem unscheinbaren Namen SIEBEN ist nach rund fünfzehn Jahren Bestehen aus der Szene kaum noch wegzudenken. Doch aus welcher eigentlich? Wie selbstverständlich taucht sein Name in der Berichterstattung über Neofolk auf, strich Howden doch für Jahre die Saiten in einer der wichtigsten Kapellen des Genres. Stilistisch allerdings müsste man die Gemeinsamkeiten zu seinem repetitiven Geigenspiel, welches eine ganze Band zu ersetzen vermag, recht grob an den Haaren herbei ziehen, zumal ihm in diesem Bereich eine Nebenrolle zuteil käme, die seiner unwürdig wäre. Howden wird auch gelegentlich als Filmkomponist aufgeführt und der neueren klassischen Musik zugeordnet. Einige Soundtrack-Meriten und ein der Minimal Music nicht fernes de nova da capo-Kompositionsprinzip sprechen dafür, doch übergeht man bei dieser Klassifizierung gerne den schlichten und warmen Popcharakter, der seine Alben fast immer auszeichnet. (weiterlesen…)
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Stichworte: ARTIKEL, BLACK 51, MATT HOWDEN, REDROOM, SIEBEN
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