Sonntag, 20. September 2026
Ich hatte es ja bestimmt schon mal erwähnt, dass mich Musiker-Biografien allgemein sehr interessieren, selbst wenn mich deren Musik nicht unbedingt anspricht. So fand ich es zum Beispiel äußerst amüsant, als sich Bertram Engel in seinen Erinnerungen „Mit alten Männern spiel’ ich nicht“ beklagte, kein Geld mehr zu haben. Als Schlagzeuger und Songschreiber für u.a. Udo Lindenberg und Peter Maffay sollte er ja eigentlich ein sicheres Auskommen bis an sein Lebensende haben. Wenn ich dann aber zwischen den Zeilen lese, wie viel „Marschiererpulver“ sich reingezogen wurde oder seine Frauen in Projekten und Immobilien versenkt haben, kann ich nur milde lächeln. Solche Probleme haben Jim Kerr und Charlie Burchill von den SIMPLE MINDS nicht, denn die beiden Freunde sind trotz ihres Welterfolges mit der Band immer bodenständig geblieben. (weiterlesen…)
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Stichworte: BERTRAM ENGEL, BLACK 2026, CHARLIE BURCHILL, GRAEME THOMSON, HANNIBAL VERLAG, JIM KERR, LITERATUR, PETER MAFFAY, REZIS, SIMPLE MINDS, UDO LINDENBERG
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Dienstag, 21. Juli 2026
Jens-Uwe Berndt ist ein vielbeschäftigter Mann, der als freier Journalist arbeitet und seit ein paar Jahren mit dem Label Rokkfilm bisher unveröffentlichte Musik aus der ehemaligen DDR vorzugsweise auf Vinyl heraus bringt. Des weiteren ist er Autor einer erfolgreichen Krimi-Buchreihe, welche in seinem regionalen Umfeld auf Rügen angelegt ist. Sein erster Roman erschien allerdings schon 2009 bei einem kleinen Druckverlag, welcher allerdings damals nicht die Beachtung erhielt, die ihm eigentlich gebührte. Deshalb jetzt die zweite Auflage in wesentlich lesefreundlicher Aufmachung und mit dem Rückenwind durch Rokkfilm und Kommissar Schwinkas sollte es nun deutlich mehr Aufmerksamkeit für die „Reise durch (K)ein Land“ geben. (weiterlesen…)
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Stichworte: ALEXANDER KÜHNE, BLACK 2026, DDR, DEMMLER VERLAG, JENS-UWE BERNDT, LITERATUR, REZIS, ROKKFILM
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Donnerstag, 29. Januar 2026
Es liegen hier zwei Biografien von zwei Männern vor mir, die verschiedener nicht sein können, keine Freunde sind, jedoch zusammen in einer Band als Schicksalsgemeinschaft auf ewig verbunden. Anfangs startete man 1980 in Basildon zu viert, um die britische Popwelt zu erobern. Allerdings ging gleich nach dem ersten Album und zarten Erfolgen der Songschreiber von Bord, weshalb dieser durch einen späteren versierten Musikingenieur ersetzt wurde. Einer der beiden Eingangs erwähnten Männer wurde somit ungewollt in die Rolle des neuen Songschreibers gedrängt und in der neuen Vierer-Kombination eroberten sie nach und nach die ganze Welt. Was Anfangs noch naiver Synth Pop mit Charme war, entwickelte sich mit Avantgarde-Einflüssen immer mehr zu „Music For The Masses“. (weiterlesen…)
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Stichworte: ALAN WILDER, ANDRE BOSSE, BLACK 2026, DAVE GAHAN, DENNIS PLAUK, DEPECHE MODE, HANNIBAL VERLAG, LITERATUR, MARTIN GORE, TREVOR BAKER, VINCE CLARKE
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Dienstag, 12. August 2025
Bücher über DEPECHE MODE gibt es viele und allein beim renommierten Hannibal Verlag sind davon schon 5 verschiedene erschienen. Neben den jeweils beiden Biografien von Dave Gahan und Martin Gore, ist insbesondere „Halo“ zu empfehlen, welches sich explizit der Entstehungsgeschichte des „Violator“-Albums widmet und diese fast minutiös, spannend, wie äußerst interessant dokumentiert. Jetzt kommt zu diesem Reigen ein weiteres Buch dazu, dass das Zeug zum Standard-Werk für die Fans haben dürfte. (weiterlesen…)
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Stichworte: BLACK 2025, BRIAN J. ROBB, DAVE GAHAN, DEPECHE MODE, HANNIBAL VERLAG, LITERATUR, MARTIN GORE, REZIS
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Sonntag, 11. Mai 2025
Ich muss gestehen, seiner Zeit RAMMSTEIN-Fan der ersten Stunde gewesen zu sein, was auch damit zu tun hatte, dass ich einen Teil der Bandmitglieder noch aus DDR-Zeiten kannte. Zum anderen hat mich der Sound, die Texte und die Optik von RAMMSTEIN sofort angesprochen, aber spätestens mit dem einsetzen des großen Erfolges hatte ich dann schon gewisse Bauchschmerzen. (weiterlesen…)
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Stichworte: BLACK 2025, HANNIBAL VERLAG, LITERATUR, PETER WICKE, RAMMSTEIN, REZIS
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Samstag, 2. November 2024
Mit Heavy Metal an sich kann ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen, jedoch gewissen extremen Auswüchsen des Genres bin ich nicht abgeneigt. So war Industrial Metal (GODFLESH, PITCHSHIFTER, SCORN) für mich sofort interessant und ganz zum Anfang auch Gothic Metal (PARADISE LOST), aber Black Metal fand ich dagegen völlig albern bzw. konnte das nicht ernst nehmen. Dies hat sich dann erst gegen Ende der 90er Jahre mit dem Buch „Lords Of Chaos“ von Michael Moynihan und Didrik Sönderlind geändert, welches die satanischen Black Metal-Szene in Norwegen und deren Wurzeln porträtierte. Wenn auch musikalisch der meist sehr dünne und austauschbare Sound des Black Metal mich weiterhin nicht wirklich begeistern kann, fand ich die Geschichte und die tragischen Ereignisse rund um MAYHEM und BURZUM schon sehr interessant. Seit jeher haben Leute meinen Respekt, die an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen bzw. einfach Ernst machen – sei es nun im Guten oder Bösen! Darunter zähle ich auch Brandstiftung, Selbstverstümmelung, Mord und Selbstmord, woran der skandinavische Metal ja nicht gerade arm an Beispielen ist und sich so authentisch vom Pseudo Poser-Metal unterscheidet. Mit „Blut Feuer Tod“ ist nun das schwedische Pedant zu „Lords Of Chaos“ in deutscher Sprache erschienen. (weiterlesen…)
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Stichworte: Bathory, BLACK 2024, BURZUM, DARK FUNERAL, DIDRIK SÖNDERLIND, DISSECTION, ENTOMBED, GODFLESH, HANNIBAL VERLAG, IKA JOHANNESSON, JON JEFFERSON KLINGBERG, JOY DIVISION, LITERATUR, MAYHEM, MICHAEL MOYNIHAN, NIFELHEIM, PARADISE LOST, PITCHSHIFTER, SCORN, SHINING, WATAIN
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Sonntag, 18. August 2024
Henryk Gericke ist Autor, Herausgeber, Galerist, DJ (Nic Sleazy) und gerade der Mann der Stunde, wenn es um den Punk in der DDR geht. Neben seiner Mitarbeit an Film, Buch, Compilation und Ausstellung „Ostpunk – Too Much Future“, kuratiert er seit einigen Jahren die vorbildlich editierte Vinyl-Editions-Reihe „Tapetopia“, welche sich der Kassettenkultur im Untergrund der DDR widmet. Nun hat er auch endlich mit „Tanz den Kommunismus“ ein eigenes Buch über den Punkrock in der „Zone“ geschrieben, welches zwar recht spät kommt, aber dafür gleich absolute Gültigkeit erlangt! (weiterlesen…)
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Stichworte: BLACK 2024, DIE ART, DIE SKEPTIKER, FEELING B, GEFAHRENZONE, GERALF POCHOP, HENRYK GERIECKE, L'ATTENTAT, LITERATUR, NAMENLOS, NIC SLEAZY, PLANLOS, ROSA EXTRA, SANDOW, SCHLEIM-KEIM, VERBRECHER VERLAG, WOLF BIERMANN, WUTANFALL
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Mittwoch, 14. August 2024
Günther Fischer ist ja so etwas wie der Klaus Doldinger des Ostens und gerade 80 Jahre alt geworden, aber immer noch fit und musikalisch aktiv wie eh und je! Zeit für eine Autobiografie war da eigentlich nicht vorgesehen, jedoch ließ sein alter DEFA-Kollege Eberhard Görner nicht locker und nötigte Günther Fischer letztendlich, sein Leben in Worte zu fassen. Nun ist ja Günther Fischer ein bescheidener und zurückhaltender Mensch, weshalb seine Autobiografie eher nüchtern ausfällt, obwohl seine internationale Karriere zwischen DDR und Hollywood weiß Gott das Zeug zum reißerischen Blockbuster hätte! (weiterlesen…)
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Stichworte: ARMIN MÜLLER-STAHL, BLACK 2024, EBERHARD GÖRNER, EULENSPIEGEL VERLAG, GOJKO MITIC, GÜNTHER BABY SOMMER, GÜNTHER FISCHER, HENRY HÜBCHEN, KLAUS DOLDINGER, KLAUS MARIA BRANDAUER, LITERATUR, MANFRED KRUG, NEUES LEBEN, RAINER OLEAK, USCHI BRÜNING, UWE STEIMLE
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Freitag, 17. November 2023
Mit „Monument“ hatten ja die beiden Autoren Dennis Burmeister & Sascha Lange eigentlich schon die ultimative Bibel für DEPECHE MODE-Fans vorgelegt, die inzwischen in mehreren Sprachen übersetzt und durch eine Extended-Ausgabe aktualisiert wurde. Dem nicht genug, legte man mit „Behind The Wall“ im etwas kleineren Format nach und widmete sich explizit der Fankultur um DEPECHE MODE im ehemaligen Ostblock. Mit „DEPECHE MODE Live“ macht man jetzt die Trilogie voll und greift dabei wieder auf das „Monument“-Format des 2,5 kg-Bildbandes zurück. (weiterlesen…)
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Stichworte: AUFBAU VERLAG, BLACK 2023, BLUMENBAR, DENNIS BURMEISTER, DEPECHE MODE, DON SILBER, GABY MEYER, KARSTEN JAHNKE, LASZLO HEGEDUS, LITERATUR, MARKUS KAVKA, NITZER EBB, PEDDY SADIGHI, PETER ILLMANN, SASCHA LANGE
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Donnerstag, 31. August 2023
DEPECHE MODE sind ja gerade wieder in aller Munde, aber es sind nicht etwa die Songs des aktuellen Albums „Memento Mori“, sondern die tragischen Umstände, unter denen es veröffentlicht wurde. Andy „Fletch“ Fletcher war völlig überraschend mit nur 60 Jahren gestorben und obwohl er musikalisch schon seit Jahrzehnten für DEPECHE MODE nicht mehr relevant war, brachte sein unerwarteter Tod das fragile Bandgefüge arg ins wanken. Doch statt diesen traurigen Umstand als Anlass zu nehmen, das Thema DEPECHE MODE in die wohlverdiente Rente zu schicken, muss die Kuh bzw. die Fans weiter mit völlig überteuerten Tonträgern, Merchandise und Konzerttickets gemolken werden. Klar, der Cashflow darf nicht stoppen, denn das sonnige Leben in den Staaten der beiden übrig gebliebenen Mitglieder und insbesondere der alberne Boutique-Fummel von Teilzeit-Queer-Role-Model Martin Gore wollen finanziert sein. Die jeweiligen Album-Veröffentlichungen seit dem Jahrtausend-Wechsel waren ja auch nur Alibis, um auf Tour zu gehen bzw. abzukassieren und keines davon schaffte es nur annähernd eine solche Nachhaltigkeit zu erzeugen, wie ihre Alben bis 1993. DEPECHE MODE waren schon immer die Summe ihrer Teile und am besten hatte das damals 1990 beim Album „Violator“ funktioniert, womit wir endlich auch beim eigentlichen Thema wären. (weiterlesen…)
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Stichworte: ALAN WILDER, ANDREW FLETCHER, BILLIE RAY MARTIN, BLACK 2023, DAVE GAHAN, DAVID BROWN, DAVID MCELROY, DENNIS BURMEISTER, DEPECHE MODE, ELECTRIBE 101, FLOOD, FRANCOISE KEVORKIAN, GARATH JONES, HANNIBAL VERLAG, KEVIN MAY, LITERATUR, MARTIN GORE, NILS TUXEN, PAUL KENDALL, PHIL LEGG, PINO PISCHETOLA, ROBERTO BALDI, SASCHA LANGE, STEVE LYON
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