Samstag, 9. August 2025
Als 1990 „Mixed Up“ erschien, gab es unter den THE CURE-Fans einen großen Aufschrei, denn mit diesem damals zeitgemäß-modernen Remix-Album witterte man einen Ausverkauf ihrer alten Kult-Band. Natürlich waren die elektronischen Bearbeitungen mit deutlichen Rave-Bezug durch u.a. Mark Saunders, Chris Parry, Paul Oakenfold, Francois Kevorkian, William Orbit und Bryan Chuck New gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich zum Teil auch schon von einigen Maxi-B-Seiten bekannt. Letztendlich wurde diese Zusammenstellung nicht wirklich ein Fan-Liebling, man muss jedoch anmerken, das „Mixed Up“ inzwischen gut gealtert ist und was man an Hand der Deluxe-Neuauflage von 2018 nachhören kann! Nach ihrem großartigen Comeback Ende vorigen Jahres mit „Songs Of A Lost World“ wagen THE CURE nun wieder so ein Experiment und lassen andere Musiker & Produzenten an das erfolgreiche wie vielbeachtete Album ran. (weiterlesen…)
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Stichworte: 65DAYSOFSTATIC, BLACK 2025, BRYAN CHUCK NEW, BURIAL, CHRIS PARRY, DEFTONES, FICTION RECORDS, FOUR TET, FRANCOISE KEVORKIAN, HANS ZIMMER, JAMIE XX, MARK SAUNDERS, MOGWAI, ORBITAL, PAUL OAKENFOLD, REZIS, RICO CONNING, ROBERT SMITH, THE CURE, THE TWILIGHT SAD, TRENTEMØLLER, WILLIAM ORBIT
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Donnerstag, 31. August 2023
DEPECHE MODE sind ja gerade wieder in aller Munde, aber es sind nicht etwa die Songs des aktuellen Albums „Memento Mori“, sondern die tragischen Umstände, unter denen es veröffentlicht wurde. Andy „Fletch“ Fletcher war völlig überraschend mit nur 60 Jahren gestorben und obwohl er musikalisch schon seit Jahrzehnten für DEPECHE MODE nicht mehr relevant war, brachte sein unerwarteter Tod das fragile Bandgefüge arg ins wanken. Doch statt diesen traurigen Umstand als Anlass zu nehmen, das Thema DEPECHE MODE in die wohlverdiente Rente zu schicken, muss die Kuh bzw. die Fans weiter mit völlig überteuerten Tonträgern, Merchandise und Konzerttickets gemolken werden. Klar, der Cashflow darf nicht stoppen, denn das sonnige Leben in den Staaten der beiden übrig gebliebenen Mitglieder und insbesondere der alberne Boutique-Fummel von Teilzeit-Queer-Role-Model Martin Gore wollen finanziert sein. Die jeweiligen Album-Veröffentlichungen seit dem Jahrtausend-Wechsel waren ja auch nur Alibis, um auf Tour zu gehen bzw. abzukassieren und keines davon schaffte es nur annähernd eine solche Nachhaltigkeit zu erzeugen, wie ihre Alben bis 1993. DEPECHE MODE waren schon immer die Summe ihrer Teile und am besten hatte das damals 1990 beim Album „Violator“ funktioniert, womit wir endlich auch beim eigentlichen Thema wären. (weiterlesen…)
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Stichworte: ALAN WILDER, ANDREW FLETCHER, BILLIE RAY MARTIN, BLACK 2023, DAVE GAHAN, DAVID BROWN, DAVID MCELROY, DENNIS BURMEISTER, DEPECHE MODE, ELECTRIBE 101, FLOOD, FRANCOISE KEVORKIAN, GARATH JONES, HANNIBAL VERLAG, KEVIN MAY, LITERATUR, MARTIN GORE, NILS TUXEN, PAUL KENDALL, PHIL LEGG, PINO PISCHETOLA, ROBERTO BALDI, SASCHA LANGE, STEVE LYON
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