Auflistung für das Stichwort ‘FEAR FALLS BURNING’

BASS COMMUNION – Cenotaph

Mittwoch, 28. Dezember 2011

„Cenotaph“: ein Höllenpfuhl, ein Mahlstrom, ein Ordnungssystem, oder etwa doch ein Organismus? Im ersten Eindruck ist „Cenotaph“ ein unter Schichten von Kratzern und Rauschen und (bewusster, als Sound eingebrachter) Vinylkorrosion begrabenes Geflecht akustischer Ereignisse; vom Wind verwehter Choräle, Bassdrones, sich wälzender wurmartiger Gebilde. Als wäre die eigentliche Musik nur noch ganz weit hinten unter dieser Schicht von Knistern und Abnutzung hörbar, auf der feinen Grenze zwischen Geräusch und Klang. Und so miteinander verwoben, dass beides, Musik und Geräusch, untrennbar vereint sind. Und so abgemischt, dass keine der beiden Säulen die andere dominiert. Und das Ergebnis in jeder Lautstärke funktioniert. (weiterlesen…)

AKHET – Akhet

Dienstag, 1. November 2011

Akhet? Mit dieser Veröffentlichung, ausschließlich als 2LP Version erhältlich, deckt Tonefloat ein weiteres Kapitel von Dirk Serries musikalischen Projekten auf. Eines, das sich bereits 2007 ereignet hat und das (vermutet) nie als Projekt gemeint war. Das möglicherweise erst irgendwann danach wiederentdeckt werden musste, um ein solches zu werden. (weiterlesen…)

YELLOW6 – In The Time This Too Will Fade

Samstag, 10. September 2011

Jon Attwood aka Yellow6 reiht sich nicht in die Reihen der drone-affinen one-man-guitar-Bands, baut keine düsteren, in sich bewegenden, aneinander reibenden Dronewolken oder Distortionberge. Oder soll man sagen: Nicht mehr? Im Gegensatz zu “In Time this too will Fade” mit seiner umarmenden, faszinierenden Melodiösität und einem in der vermittelten Atmosphäre (zumindest für mich, trotz der elektrischen Instrumente, trotz Looper + Co) irgendwie fast folkig-luftigen Charakter ist das 1998’er Debüt “Perception Received/Milestone“ (als 7“ auf Enraptured) ein an den Gehörgängen kratzender Shoegazer-Blueprint, auch wenn Jon Attwood’s Haltung zur Melodie bereits damals durchscheint. Aber, wie es manchmal so ist: Der Kontakt ging nach dieser ersten 7“ verloren und die folgenden Unmengen an Cdr-Veröffentlichungen an mir vorbei. Bis vor kurzem eine Veröffentlichung auf Basses Frequences (“Death“, mit THISQUIETARMY) und, fast zeitgleich, auf Tonefloat’s C-Serie die Erinnerung wiederbrachte. Und die Neugierde. (weiterlesen…)

VIDNA OBMANA – Chasing The Odyssee

Freitag, 19. August 2011

VIDNA OBMANA: Ich wusste schon lange, dass es dieses Projekt gibt (und nun, seit längerem, nicht mehr). Wer dahinter steckt(e), um welche Art von Musik es sich handelt – keine Idee (und offensichtlich hatte ich stets den Anstoß verpasst, daran etwas zu ändern). Ganz anders bei FEAR FALLS BURNING: Hier durch diese Art von ganz speziellem Zufall veranlasst, die Begleitung von Anfang an und eben auch die Info, dass es sich dabei um das Nachfolgeprojekt von VIDNA OBMANA handelt; ebenfalls als Soloprojekt von Dirk Serries angelegt, musikalisch allerdings klar abgesetzt, nicht zuletzt durch den Wechsel des Hauptinstruments. Und irgendwann dann wieder die Frage: Was hatte es mit VIDNA OBMANA überhaupt auf sich? Dass das Projekt rund 23 Jahre aktiv war, vereinfacht das ganze nicht; schwierig, Referenzalben zu nennen (ohne, wie ich zu diesem Zeitpunkt, eine Übersicht zu haben), die als Zugang zur Welt von VIDNA OBMANA dienen könnten. (weiterlesen…)

DIRK SERRIES – Microphonics XIX

Sonntag, 22. Mai 2011

Vierter, und wenn man den Meldungen glauben darf, vorletzter Teil der Microphonics Live-Serie als Vorbereitung des dann kommenden zweiten Studio Albums von Dirk Serries Soloprojekt Microphonics. (weiterlesen…)

MARCH – March

Dienstag, 22. März 2011

Eigentlich ist erst jetzt genau die richtige Zeit für diese Platte: draußen scheint verlockend die Sonne, aber natürlich ist es viel zu warm zum Rausgehen, eigentlich viel zu warm für fast alles außer Herumliegen und (ab + zu) träge irgendwas zu trinken zu holen. Und vielleicht daran zu denken, was man tun könnte oder sogar müsste. Was die träge Hitzeblase aber erfolgreich verhindert (bzw. in der Ausführungsgeschwindigkeit, wenn es denn trotz dieser widrigen Umstände dazu kommen sollte, auf nahe Null setzt). (weiterlesen…)

3 SECONDS OF AIR – We Are Dust Under The Dying Sun

Montag, 21. März 2011

Änderungen auf Detailebene; und ihre Folgen . „We Are Dust Under The Dying Sun“ ist Album #2 von 3SOA, der Follow-Up des überaus ätherischen “The Flight Of Song”, damals aufgenommen in der St. Theobaldus Kapelle in Gent, dort auch als Release Gig live vorgestellt und als CD und LP veröffentlicht, wobei beide Formate im Gegensatz zur üblichen Vorgehensweise keinerlei Überschneidungen hatten, sondern als ein zusammenhängendes Album zu begreifen waren. Trotz(?) der emotional berührenden Musik also ein stark konzeptuell durchdrungenes Auftreten, das von einem starken Willen zeugt, der Musik weitere starke Elemente zur Seite zu stellen. (weiterlesen…)

MAARTEN VAN DER VLEUTEN – The Scars Remain

Samstag, 19. Februar 2011

In kurz: Trip. In lang: der ganz eigene Charakter von Maarten van der Vleutens musikalischem Konzept auf „The Scars Remain“ ist schon mit dem Cover zu erahnen: 2 x 1, die zusammen gehören oder eine Doppel, die einfach „nur“ eine neue Version des Doppel-LP Covers ausprobiert? Ungefähr das kam mir als erstes in den Sinn, als ich diese Platte das erste Mal in den Händen hielt. Noch vor der Frage, wer Maarten van der Vleuten eigentlich ist und was er bisher schon gemacht hat. (weiterlesen…)

V.A. – TF 100

Samstag, 19. Februar 2011

Tonefloat, das Label mit dem ganz eigenen Standard für Veröffentlichungen und Coverdesign (und dessen Ausführung) feiert den 100sten Release. Bei all dem, was das Label in den letzten Jahren geleistet hat, stellt sich da natürlich noch viel mehr als sonst die Frage: Was kommt denn damit auf uns zu? (weiterlesen…)

EX-WISE HEADS – Celestial Disclosure

Freitag, 18. Februar 2011

Ein vielgestaltiges Etwas, das seine wahre Identität nicht sofort preisgeben möchte… vielleicht sogar gar nicht. …zumindest, was die Details betrifft. (weiterlesen…)