Auflistung für das Stichwort ‘DEUTSCHE GRAMMOPHON’

HILDUR GUDNADOTTIR – Chernobyl

Montag, 14. Oktober 2019

Seit über 10 Jahren verfolge ich nun schon den musikalischen Werdegang der isländischen Cellistin Hildur Gudnadottir, welcher auch eng mit dem britischen Experimental-Label Touch und Arbeiten für u.a. PAN SONIC, MUM, Ben Frost, SUNN O))) und Johann Johannsson verbunden ist. Mit letzten, viel zu früh verstorbenen, Landsmann und Mentor von ihr unternahm sie auch die ersten Soundtrack-Produktionen, bis sie im vorigen Jahr erstmals in Hollywood beim Score für „Sicario: Day Of The Soldato“ alleinig verantwortlich war. Der völlig überraschende Durchbruch folgte jetzt jedoch mit ihrem Soundtrack für die HBO-TV-Mini-Serie „Chernobyl“, mit dem sie sich gleich einen Emmy verdiente! (weiterlesen…)

VIKINGUR OLAFSSON – Bach Reworks

Montag, 10. Juni 2019

Nachdem es ja um BJÖRK und SIGUR ROS etwas ruhiger geworden ist, oblag es in den letzten Jahren dem jungen Pianisten Vikingur Olafsson, musikalischer Botschafter von Island in Europa zu sein. Gerade seine letzten beiden Alben „Philip Glass – Piano Works“ und „Johann Sebastian Bach“ bei der Deutschen Grammophon wurden hierzulande sehr interessiert aufgenommen und waren ein großer Erfolg. Mit „Bach Reworks“ betritt er selbst für sich jetzt Neuland und verbindet sein neoklassisches Piano-Spiel mit experimentellen Electronic-Sounds befreundeter Künstler bzw. lässt von diesen Stücke seines Bach-Albums remixen. (weiterlesen…)

OLAFUR ARNALDS & ALICE SARA OTT – The Chopin Project

Donnerstag, 2. April 2015

Cvr_00028948114863Olafur Arnalds ist ein preisgekrönter Komponist aus Island, der vor allem durch seinen Soundtrack für die TV-Serie „Broadchurch“ und im Fahrwasser seiner Landsmänner SIGUR ROS bekannt geworden ist. Seit frühster Kindheit wurde er durch seine Großmutter mit der Klaviermusik von Chopin sozialisiert, wenn er auch später sich dem Punk, Heavy Metal, Hardcore und Rock zugewandte. Trotzdem blieb seine Liebe für den klassischen polnischen Komponisten hängen, wie sehr ihn gleichzeitig die konventionellen und standardisierten Neuinterpretationen und Einspielungen dessen Werkes über die Jahrhunderte langweilten. So reifte in ihm der Wunsch nach dem Experiment, Chopin mal nicht perfekt bzw. steril klingen zu lassen, sondern dessen Sound eher als Feldaufnahme zu verorten. Dafür fand er in der ebenfalls preisgekrönten deutsch-japanischen Pianisten Alice Sara Ott eine geeignete Partnerin, welche auch den Mut hatte, eingefahrene Klassik-Konventionen zu brechen und mal etwas Neues zu wagen. (weiterlesen…)