Auflistung für das Stichwort ‘DAVID SYLVIAN’

DAVID SYLVIAN & HOLGER CZUKAY – Plight & Premotion/Flux & Mutability

Samstag, 30. Juni 2018

Die beiden Kollaboration-Alben „Plight & Premotion“ und „Flux & Mutability“ von David Dylvian (Ex-JAPAN) mit dem im vorigen Jahr verstorbenen Holger Czukay (Ex-CAN) waren lange vergriffen und wurden jetzt endlich via Grönland Records in zwei schönen Editionen wieder zugänglich gemacht. Gegen Ende der 80er Jahre trafen sich damals die beiden Ausnahmekünstler im CAN-Studio in Köln, um ihre visionäre Ambient-Ideen einzuspielen. Beide kannten sich allerdings schon viel eher, denn so wirkte Holger Czukay als Gastmusiker schon auf den ersten Solo-Werken „Brilliant Trees“ und „Alchemy – A Index Of Possibilities“ von David Sylvian mit. Für die Sessions in Köln stand diesmal jedoch der instrumentale Improvisations-Charakter im Vordergrund und ihre beider Vorliebe für den Ambient-Gedanken im Sinne von Brian Eno. (weiterlesen…)

ROMA AMOR – On The Wire

Mittwoch, 21. Mai 2014

On The Wire“ ist das vierte Album von ROMA AMOR und ihr erstes mit komplett englischem Gesang. Das italienische Duo offenbart dabei einen herrlichen Akzent, der zum Teil waffenscheinpflichtig ist und in einigen Momenten an ganz alte KIRLIAN CAMERA erinnert. Musikalisch eigentlich mehr im Dark Folk Cabaret-Genre zu Hause, bricht „On The Wire“ manchmal jedoch mit stolpernder Beatbox, wavigen Bass und Schrammel-Gitarren angenehm aus dem morbide Schunkel-Schema aus. (weiterlesen…)

LAND – Night Within

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Fennesz hatte auf seiner ansonsten instrumentalen 2004er-Veröffentlichung „Venice“ den Track „Transit“ David Sylvian für einen Gesangsbeitrag zur Verfügung gestellt (oder um einen Gesangsbeitrag herum komponiert oder oder)… …und damit zumindest aus meiner Sicht einen möglicherweise in dieser Form ungewollten Höhepunkt geschaffen, der seine Dominanz innerhalb der „Venice“ quasi mit unlauteren Mitteln aufbauen konnte: klar, auch die Musik von „Transit“ ist eingängig (für damalige Fennesz-Verhältnisse), der extrem im Vordergrund stehende, warme Gesang von David Sylvian mit seiner typischen Artikulation und Melodieführung und seinem sogar typischen Sound, das hatte und hat innerhalb von „Venice“ allerdings schon fast Aliencharakter. (weiterlesen…)

HILDUR GUDNADOTTIR – Leyfdu Ijosinu

Mittwoch, 13. Juni 2012

Die isländische und temporär in Berlin lebende Cellistin Hildur Gudnadottir hat neben ihren beiden Solo-Alben „Mount A“ und „Without Sinking“ schon mit solch verschiedenen Künstlern wie SCHNEIDER TM, David Sylvian, PAN SONIC, Ben Frost, THE KNIFE, BJ Nilsen oder MUM zusammengearbeitet. Ihre Arbeit war dabei stets ätherisch, versponnen, dunkelgrau und neblig verwaschen, sowie von diversen elektronischen Effekten überschattet. Auf ihrem dritten Solo-Werk hat sie sich jetzt auf sich und ihr Cello + ein paar Effekte konzentriert. (weiterlesen…)