Auflistung für das Stichwort ‘BLACK 2020’

HERBST IN PEKING – Kismet Radio

Dienstag, 21. Januar 2020

Als anlässlich des 30. Jubiläums des sogenannten Mauerfalls durch RadioEins „Die 100 besten Ost-Songs“ gekürt wurden, belegten HERBST IN PEKING völlig überraschend und umgeben von den eigentlich vorhersehbaren CITY, SILLY, PANKOW, KARAT und PUHDYS mit ihrem Song „Bakschischrepublik“ den sensationellen Platz Nummer 8! Dieser Song nährt bis heute die Legende, HERBST IN PEKING wären eine Punkband (gewesen). Das waren & sind sie natürlich nicht, aber nichtsdestotrotz war die „Bakschischrepublik“ die erste offizielle Independent-Single der DDR und ein wichtiges Lied im Soundtrack zur Wende. Die Band klang vor und nach dem Ende der DDR immer anders, der Song wurde fast nie live gespielt, erfährt aber jetzt auf dem neuen Album „Kismet Radio“ eine aktualisierte Auferstehung. (weiterlesen…)

SEA OF SIN – The Remixes

Donnerstag, 16. Januar 2020

Im Jahr 2019 veröffentlichten SEA OF SIN, ein deutsches Synthpop Duo bereits zwei Alben, drei Remix EPs und drei Singles. Sehr umtriebig und produktionsfreudig die Jungs aus dem Schwabenländle und der Waterkant, nämlich ganz genau aus Stuttgart, Frank Zwicker und aus Hamburg der Klaus Schill. Das Highlight nach dem gefeierten Album „Unbroken“ (auch hier beim Blackmagazin rezensiert) sowie den Singles „Contamination“, „You“, und „What are you waitiung for“ wird nun die CD „The Remixes“! (weiterlesen…)

YANN TIERSEN – Portrait

Dienstag, 14. Januar 2020

Seit Jahren versucht nun schon Yann Tiersen dem Fluch des Erfolges seines Soundtracks für „Die fabelhafte Welt der Amelie“ zu entkommen und letztendlich zog es ihn fort aus dem Moloch Paris, hin in die bretonische Einöde, genauer gesagt auf die kleine Küsten-Insel Quessant. Gerade seine letzten zwei Alben „Eusa“ und „All“ standen mit ihrem minimalistisch kargen Sound und mystischen Atmosphären für das raue Klima auf der Insel und somit ganz weit weg von der klischeehaft-unbeschwerten Paris-Melancholie seines berühmten Soundtracks, der übrigens in großen Teilen aus Songs seiner ersten Alben bestand, welche dafür aus dem ursprünglichen Rahmen gerissen und in einen völlig anderen Kontext gestellt wurden. Dieser Umstand ärgerte Yann Tiersen schon sehr lange, weshalb er diese Songs sogar nicht mehr Live gespielt hat und dafür auch angefeindet wurde. Paradoxerweise ist er aber gerade durch die „Amelie“-Tantiemen finanziell unabhängig und kann sich so sein Einsiedler-Leben leisten, wie auch genau die Musik, die er wirklich machen will. (weiterlesen…)