MACHINE DE BEAUVOIR oder analoges Bandrauschen im digitalen Zeitalter

Foto: Rene Plaul

Seit 2011 schon rührt das Projekt MACHINE DE BEAUVOIR aus Dresden mit seinen analogen elektromodulierten Vertonungen von Dichtern und ungewöhnlichen Coverversionen am Schlaf der Fürsten-Stadt und ist auch jetzt immer noch dort die Band der Stunde! Begonnen als Duo, bestehend aus Sandra Maria Huimann und Jörg Schittkowski, zwischenzeitlich mit Stefan Fuhrmann und Rajko Gohlke zur klassischen Vierer-Band-Besetzung gewachsen, inzwischen aber wieder zum Trio geschrumpft, veröffentlichten MACHINE DE BEAUVOIR Anfang 2017 ihr Debüt-Album „Nimmersatt“. Jenes ist immer noch heiß und das Trio bald wieder auf Tour, so dass folgendes Interview eventuell dafür Interesse wecken soll:

? Das letzte Bandprojekt von Jörg war ja HERZZ, in deren Vorprogramm kurz vor deren Ende Sandra Maria Huimann mit ihrer Band gespielt hat – war das eigentlich der Beginn von MACHINE DE BEAUVOIR?

Sandra: Jörg hat meine erste Band MARY & THE HOLY BALLS auf Empfehlung gebucht und dort haben wir uns kennengelernt. Ein paar Mal waren wir danach Vorband für HERZZ. Währenddessen hatte Jörg mich aber schon gefragt, ob ich Interesse hätte, mit ihm gemeinsam elektronische Musik zu machen. Wir haben uns ein paar Mal getroffen, Jörg hat mir einige seiner Kompositionen vorgespielt, wir haben schnell angefangen gemeinsam zu improvisieren und festzustellen, dass wir uns in vielen Punkten so unterscheiden und in vielen andern so einig sind, dass wir voneinander gleichermaßen Reibung, Inspiration und auch Konsens beziehen können. MACHINE DE BEAUVOIR war geboren. Praktischerweise hatte Jörg den Namen schon gefunden und ich war sofort begeistert. Eine Zeit lang liefen bei mir beide Bands parallel. Mit MARY & THE HOLY BALLS durfte ich noch die Musik für die Theaterinszenierung „Baal“ von Bertolt Brecht an den Landesbühnen Sachsen erarbeiten und aufführen. Danach beendeten wir die Zusammenarbeit, und ich konnte mich voll und ganz MACHINE DE BEAUVOIR zuwenden.

? Was wollt Ihr mit dem Namen MACHINE DE BEAUVOIR ausdrücken, der auch ein wenig an AUTOMATIC NOIR erinnert, was damals in den 90ern ja die Band von Roger (RUMMELSNUFF) und Jörg war?
Jörg: Das ist eine konsequente Fortführung des früheren Bandnamens AUTOMATIC NOIR. Angefangen mit elektronischer Musik in den 90er Jahren und nach Beendigung der Zusammenarbeit mit Roger Baptist nun die Fortführung mit anderen eigenen Mitteln, so dass musikalisch ein gänzlicher neuer Kontext entsteht.

? Der Sound von MACHINE DE BEAUVOIR basiert hauptsächlich auf analoger Elektronik und der Stimme von Sandra Maria Huimann – könnt Ihr kurz mal das Ausgangskonzept erläutern?
Sandra: Ich mag es, wenn Musik eine gewisse Dramatik innewohnt. Mit den analogen Mitteln hat man so vielfältige Möglichkeiten Songs zu gestalten, weitab von einer „klassischen“ Bandinstrumentierung. Das schafft ungeahnte Möglichkeiten in der Interpretation eines Themas. Was meine Stimme anbelangt, reize ich gerne alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aus: den Gesang von der Bruststimme bis in die Kopfstimme, Sprechen, Schreien, Flüstern, Weinen, Lachen manchmal nur den Atem hörbar machen. Absolute Perfektion ist langweilig, man sieht und hört viel zu oft Glattgebügeltes. Es ist interessanter, wenn auch das Raue, Schräge seinen Platz bekommt. Oft berührt es uns tiefer.

Foto: Rene Plaul

? Eine Zeitlang war das analoge Vintage-Equipment völlig aus der Mode gekommen und für wenig Geld erhältlich. Inzwischen scheint das Ganze wieder recht in zu sein, was sich wohl auch in den Beschaffungspreisen widerspiegelt – wie schwierig ist jetzt die Erhaltung und Neuerwerbung des Instrumentariums geworden?
Jörg: Da war ich zur rechten Zeit am rechten Ort und habe meinen über die Jahrzehnte gesammelten Maschinen, wie Synthesizer, Bandmaschinen, Hartsequenzern, Samplern wieder Leben einhauchen können. Daher komme ich jetzt nicht in die Verlegenheit, mir teure Replikas anschaffen zu müssen.

Foto: holmsohn

? Mit der Zeit kamen dann durch die Drums und Bass akustische Instrumente dazu, wobei die Live-Drums inzwischen wieder verschwunden sind, aber dafür der mächtige Bass von Rajko ein absoluter Gewinn für den Sound von MACHINE DE BEAUVOIR ist –war das so geplant bzw. wie kam es dazu?
Sandra: Wir sind offen für Experimente und für verschiedene Einflüsse. Eine Zeit lang waren wir zu viert unterwegs. Auch unser Album wurde mit Rajko Gohlke am Bass und Stefan Fuhrmann am Schlagzeug aufgenommen. Stefan Fuhrmann hat vor einiger Zeit zum GOLDENEN ANKER gewechselt und die Kombination derzeit, zu dritt mit Rajko, erscheint mir gerade als die interessanteste. Ich denke, wir werden in dieser Konstellation fruchtbar weiterarbeiten und auftreten.
Jörg: Wir sind und waren nie eine reine Elektronik Band, haben immer einen Weg gesucht zwischen akustischen Instrumenten und analoger Elektronik. Daher fühlen wir uns sehr dem Bruitismus verpflichtet.

? Ein großer Teil des Programms von MACHINE DE BEAUVOIR fußt auf Cover-Songs, welche meist sehr originell durch die Instrumentierung und Darbietung in einen anderen Kontext transportiert werden – wie bzw. nach welchen Gesichtspunkten erfolgt dafür die Auswahl?
Jörg: Jeder hat so seine Songs, die ihn oder sie begeistern und an die man sich schon immer wagen wollte. Meistens sind es so viele, dass man nicht alle covern kann. Sie müssen sich dann in den Kontext des übrigens Sets fügen und vor allem für uns alle drei reizvoll sein.
Sandra: Einige Songs habe ich über Jörg kennen und lieben gelernt. „Warm Leatherette“ von THE NORMAL oder „Nest Of The Cookoo Bird“ der CRAMPS zum Beispiel. Andere, wie „Mayn Rue Plats“ oder „Davon geht die Welt nicht unter“, begleiten mich schon ewig und sie zu interpretieren war mir ein großes Bedürfnis.

? Die meisten der Coverversionen stammen aus den 80er Jahren und zu dieser Zeit war Sandra Maria Huimann wahrscheinlich noch gar nicht geboren – welchen Bezug hat sie zu den jeweiligen Originalen bzw. wie macht sie diese sich dann zu eigen?
Sandra & Jörg: Wir sehen das als Schauspielerin und als Theatermusiker so, wie wenn wir Theaterstücke betrachten, die aus ganz anderen Zeiten stammen. Uns interessiert immer was man heute, jetzt, in unserer Zeit darunter verstehen kann, was man damit ausdrücken will. Manche Stücke sind absolut zeitlos, andere muss man sich erst „übersetzen“. Und wieder andere sind hauptsächlich historische Dokumentationen, diese interessieren uns als Künstler aber weniger. Nehmen wir zum Beispiel „Erschießen“. Der Text des Originals von IDEAL bezieht sich ganz klar auf die Berliner Mauer und die Menschen, die damit lebten. Eine Mauer ist aber auch Symbol für so vieles, jeder hat sofort unzählige Assoziationen im Kopf. Und wir finden es auch gut, wenn Songs anregen zum selbst darüber Nachdenken und Interpretieren. Für uns ist der Song extrem Zeitgemäß. Vor Mauern stehen wir ständig, auch wenn uns ständig eingeredet wird, dass uns die Welt offensteht, wir endlose Möglichkeiten haben zu leben, ständig stößt man auf unsichtbare Grenzen. Und zu oft fügen wir uns und geben auf, akzeptieren die Spielregeln und langweilen uns im schlimmsten Falle zu Tode, weil uns die Alternativen zu sehr ängstigen.

? Für Euer Debüt-Album „Nimmersatt“ habt Ihr Euch sehr viel Zeit gelassen und die Songs sind über die Jahre hörbar gereift – war das so geplant?
Jörg: Ja. Der längere Reifeprozess entstand bedingt durch mehrere Faktoren. Wir sind beide vielbeschäftigte Künstler, Sandra als Schauspielerin und Regisseurin, ich als Musiker und Komponist,wir wurden von niemandem gedrängt zu veröffentlichen. Mit Moloko+ haben wir nun ein Label gefunden, das uns fördert und unterstützt und uns gleichzeitig auch alle künstlerischen Freiräume lässt.

? Ein absoluter Hit ist Eure energetische Coverversion von „Yu-Güng“ der EINSTÜRZENDEN NEUBAUTEN, welcher es aber leider nicht auf Euer Debüt-Album geschafft hat – warum?
Jörg: Das hat hat ganz profan Urheberrechtliche Gründe. Wir werden ihn weiterhin im Konzertprogramm haben und die ursprünglichen Komponisten und Texter respektvoll in die Gema-Liste eintragen.

? Das Debüt erschien auf qualitativ hochwertig gepressten Vinyl mit beigelegter CD – in wie weit war Euch diese Wahl des Tonträgers für MACHINE DE BEAUVOIR wichtig?
Jörg: Es war uns von Anfang an klar, dass wir, bedingt durch den technologischen Prozess der Produktion, nur auf Vinyl veröffentlichen konnten. Einerseits aus haptischen Gründen, zweites weil wir mit der Platte ein Monument bzw. eine Ikone, gestanzt für die Ewigkeit, erschaffen wollten.

? Bisheriger Höhepunkt der Bandgeschichte war sicherlich Euer überaus erfolgreicher Auftritt im Rahmen des diesjährigen WGT – was waren Eure Eindrücke und Erfahrungen von diesem traditionsreichen Festival der schwarzen Szene?
Sandra: Ich war zum ersten mal auf dem WGT und habe, außer der Moritzbastei, wo wir gespielt haben, nicht viel gesehen. Meine Eindrücke waren durchweg positiv, auch wenn ich etwas enttäuscht war, dass es technische Einschränkungen bei der Umsetzung der Show gab. Die Stimmung im Gewölbe der Moritzbastei war mitreißend, wir hatten ein aufmerksames, begeistertes Publikum, neue Fans aus Finnland, Australien, Kanada, Frankreich. Dafür hat sich unbedingt gelohnt.
Jörg: Nach wie vor hat das Wave Gotik Treffen seine Berechtigung für Kunstformen jenseits des Mainstream. Das wir dort spielten beruht nur auf der logischen Konsequenz besondere Künstler an besondere Orte zu führen.

Foto: holmsohn

? Sandra Maria Huimann stammt ja eigentlich gebürtig aus Wien und durch ihren Beruf der Schauspielerin hat es sie nach Dresden verschlagen, wo sie inzwischen scheinbar auch Wurzeln geschlagen hat – wie ist Dein Verhältnis zu der sächsischen Metropole und wie unterscheidet sich diese von Wien?
Sandra: Tatsächlich sind mir zuallererst die Gemeinsamkeiten aufgefallen. Vordergründig schlagen die sich in der Architektur nieder. Der gute Semper hat ja auch in Wien so einiges erbaut, allem voran das berühmte Wiener Burgtheater. Dann braucht man natürlich eine Zeit bis man so manches regionale Vokabel verstanden hat, bzw. bemerkt, dass vieles, was man selbst von sich gibt (obwohl man ja tatsächlich, vor allem dank der Sprachausbildung an der Schauspielschule, Bühnenhochdeutsch spricht) hier nur zu einem großen Fragezeichen in den Gesichtern der Angesprochenen führt. Floskeln wie „Das geht sich aus.“ ist für Nichtösterreicher eine wirklich seltsame grammatikalische Verdrehung. Es kann sowohl zeitlich aus auch räumlich verwendet werden, wenn man etwas schafft, oder gerade so schafft, wenn etwas wo hineinpasst und manchmal ist es nur bloße Zustimmung. Ich habe aber gemerkt, dass viele Freunde und Kollegen sich diese Phrase angeeignet haben, weil diese vieles auf so einfache Art ausdrücken kann. Ich liebe so vieles an Dresden und ich liebe so vieles an Wien. Dresden, mit all seinen schönen Ecken und mit all meinen Freunden, die ich ich hier gefunden habe, ist für mich eine zweite Heimat geworden und für die Möglichkeiten, die sich mir hier künstlerisch eröffnet haben, bin ich sehr dankbar. Wien ist die Stadt meines Herzens. Irgendwann werde ich wieder in Wien leben. Aber es eilt nicht.

? MACHINE DE BEAUVOIR ist ja auch eine politisch denkende Band, was man stellvertretend am Titelsong Eures Debüt-Albums festmachen kann – wie beurteilt Ihr die aktuelle Lage in Deutschland und im politisch völlig zerrissenen Sachsen bzw. insbesondere Dresden?
Sandra: Ich sehe uns vor allem als politisch denkende Band und bin sehr stolz darauf, dass wir bislang noch kein einziges Liebes- oder Trennungslied zu unserm Repertoire zählen dürfen! Ich beobachte zwar, dass es innerhalb Deutschlands in Sachsen zu einer Kulmination von Menschen mit Ansichten, die sich in einem Weltbild der Exklusion gefallen, gibt, allerdings sind es Entwicklungen, die sich auf der ganze Welt wiederholen, sei es in Amerika mit Trump, In Frankreich mit Le Pen, in Österreich mit Strache, in Ungarn mit Orban, in der Türkei mit Erdogan, die Liste ist endlos. Gemeinsam ist ihnen so vieles. Viele haben sich so sehr gewöhnt an die Abläufe, Regeln, Argumentationen des Kapitalistischen Systems in dem wir leben, dass es ihnen gar nicht mehr möglich ist zu verstehen, dass es kein gottgegebenes, fatalistisches System, sondern ein von Menschen geschaffenes ist, das zu Eigendynamiken neigt, die schwer zu kontrollieren scheinen. Es gibt viel zu kritisieren und zu verbessern an Deutschland, an Europa, an der gesamten Welt. Der Schwerpunkt der Problematik der vor allem in politisch rechts stehenden Parteien gesetzt wird, ist für mich ein Ablenken von all den anderen Vorgängen und Zusammenhängen um uns herum.
Jörg: Bei allem Protest und Aufbegehren vergessen doch die meisten, wer die tatsächlichen Verursacher der weltlichen Probleme sind. Dem stellen wir uns reflektierend in unserer künstlerischen Arbeit.

? Sind in Zukunft bei MACHINE DE BEAUVOIR mehr eigene Songs geplant oder wurden inzwischen weitere Coverversionen ins Auge gefasst?
Jörg: Die Auseinandersetzung mit Coverversionen ist auch Teil unserer politischen Diskurses. Wenn uns ein Song begegnet, der Kraft besitzt, der mit unserer künstlerischen, politischen Botschaft einhergeht, dann wird der auch gemacht!
Sandra: Für selbst komponierte Songs gibt es bereits konkrete Ansätze für das nächste Album. Ich denke, wir haben drei Pfeiler, die sich durch unsere Arbeit ziehen. Das eine sind die Cover, das andere unsere selbstgeschriebenen und -komponierten Songs. Aber die Texte berühmter Dichter und Denker, wie zum Beispiel Oscar Wilde, Franz Kafka oder Heribert Prantl, die wir uns erarbeiten, nehmen für uns auch einen großen Stellenwert ein.

? Ein paralleles Projekt von Jörg ist DIE ELEKTROHAND GOTTES, mit dem der berühmte „Jedermann“ Live neu vertont wird und mit der Präsenz des bekannten österreichischen Schauspieler Philipp Hochmair (Burgtheater, „Vorstadtweiber“) aufwartet – was kannst Du uns hier Interessantes dazu sagen?
Jörg: Das Projekt, DIE ELEKTROHAND GOTTES, besteht seit 2013 aus den Menschen Philipp Hochmair, Tobias Herzz Hallbauer und mir, seit 2016 spielt Alwin Weber die Drums.
Wir sind sehr glücklich, uns in dieser Konstellation gefunden zu haben. Neben „Jedermann“ gab es in diesem Sommer eine weitere Premiere, mit den „Schiller-Balladen“. Wir waren damit auf Tour in Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien… kommen an wunderbare Orte, treffen ungewöhnliche Menschen und werden quasi ständig gefeiert. Das tut der verwundeten Musiker-Seele sehr gut, immer vor ausverkauften Häusern zu spielen! Außerdem darf ich mich musikalisch experimentell ausleben! Veröffentlichungen sind geplant und in Arbeit!

? Dein erstes musikalisches Projekt KEIN MITLEID aus der vergangenen Zeit der DDR erlebt zu Zeit ja eine kleine Erweckung durch die Biografie von RUMMELSNUFF und fast zeitgleich erschienene wie überaus gelungene LP+MC+Buch-Deluxe-Ausgabe ausgewählter Demo-Aufnahmen – ist dieser nostalgische Blick zurück wichtig oder geschieht der eher nebenbei?
Jörg: Ich halte gar nichts von nostalgischen Rückblicken und die Veröffentlichung des alten KEIN MITLEID-Materials beruht auf einer Initiative eines treuen und alten Freundes. Dieser hat sich famos mit den alten Demobändern und dem Archiv der Fotobestände auseinander gesetzt und eine, wie ich finde, beeindruckende Dokumentation zusammengestellt! Ich persönlich bin recht froh darüber, dass damit auch mal ein endgültiger Schlussstrich unter diese Epoche gezogen werden konnte!

Foto: Suntje Sagerer

? Ein Ausblick auf Kommendes bei MACHINE DE BAUVOIR?
Sandra: Viele Konzerte (obwohl die leider immer schwierig zu planen sind, wegen meiner Anstellung am Theater und den ungewöhnlichen Arbeitszeiten)! Das ein oder andere Musikvideo muss noch geschaffen werden! Meine nächste Regiearbeit steht an! „Die Troerinnen“ von Jean Paul Sartre werden am 20. April 2018 im Projekttheater Dresden zur Premiere gebracht. Termine an den Landesbühnen Sachsen folgen. Diese Inszenierung wird wieder eine Kooperation zwischen den Landesbühnen und dem Projekttheater, wie meine erste Inszenierung „Salome“ von Oscar Wilde. Jörg hatte damals schon die Musik komponiert und ich freue mich, dass wir auch bei den „Troerinnen“ wieder zusammenarbeiten werden. Und dann? Ein neues MACHINE DE BEAUVOIR-Album natürlich!
Jörg: Die Produktion der neuen Platte hat bereits begonnen. Es wird wieder analoge und elektronische, aber auch neue Produktionsprozesse geben. Vorerst wird die „Nimmersatt“-Tour fortgesetzt. Zusammen mit unseren Freunden von HERBST IN PEKING und SØNDERLING spielen wir im Februar in Chemnitz, Leipzig und Berlin. Weitere Termine, unter anderem in Belgrad und Osteuropa, sind in Planung. Des weiteren gibt es Überlegungen für eine Split-Vinyl-Single zusammen mit HERBST IN PEKING bzw. !THE SAME.

? Ich bedanke mich für dieses Interview und die immer wieder so beeindruckenden Konzerterlebnisse!

(Marco Fiebag)

Live:

14.02. Subway To Peter/Chemnitz
15.02. Jägerklause/Berlin
16.02. Moritzbastei/Leipzig
17.02. Scheune/Dresden