Auflistung für das Stichwort ‘WINDHAND’

WINDHAND – Soma

Donnerstag, 12. September 2013

Relapse Records schickt mit Windhand passend zur baldigen dunklen Jahreszeit einen feinen Schmankerl in Sachen psychedelischen Stoner/Doom/Occult Rock an den Start. Die Amerikaner präsentieren mit „Soma“ nach dem selbstbetitelten Debüt und einer Split mit den Sludgern von Cough ihr zweites Album auf dem renommierten Label. Und diese Platte hat es wahrlich in sich. Man schwelgt dank unglaublich hypnotisch doomiger Stonerriffs und der markanten Sangesstimme der Fronthexe Dorthia Cottrell in geisterhaften Zwischenwelten. Aufgrund des sehr stimmigen Covers, das eine Hütte in einer menschenleeren Waldgegend in schemenhaften, geisterhaft nebulösen grauen Tönen zeigt, darf sich der Hörer visuell und letztlich auf sehr einnehmende Weise auf eine mystisch-okkulte Reise begeben. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil daran, dass diese Sogwirkung voll aufgeht, hat die Frontfrau mit ihrem beschwörend, manchmal Ozzy-liken, aber auch an Ex-The Devils Blood Fronthexe Farida Lemouchi erinnernden Gesang. (weiterlesen…)

COUGH/ WINDHAND – Reflection Of The Negative

Montag, 24. Juni 2013

Wenn Doom- und Black-Metal eine unheilige Symbiose eingehen, ihr Erbmaterial in den verseuchten Genpool werfen und einen gemeinsamen kleinen Satansbraten zeugen, der sich von niemand das blutig-rohe Fleisch von der Stulle nehmen lässt, dann entsteht auf diesem Weg ein Werk wie die vorliegende Split-EP der aus Richmond stammenden, ultraharten Metal-Bands COUGH und WINDHAND. Der Sprössling „Reflection Of The Negative“ macht seinen teuflischen Erzeugern denn auch gleich mittels der ersten verständlich intonierten Textzeilen alle Ehre: „Black altar, ritual suicide / The time has come for sacrifice”, keucht Sänger/Shouter Parker Chandler in konsequent gleichbleibender Tonhöhe mit rauer Stimme. Kein Wunder, denn zu wie Lava aus den Boxen kriechenden, ultralangsamen Gitarrenriffs hat er sich noch kurz zuvor einige Minuten völlig heiser gekreischt – klingt, als sei der Leibhaftige bereits dabei, ihn auf kleiner Flamme zu rösten. Reflection of the negative indeed! Die Produktion ist roh und ungeschliffen, aufgenommen wurden die satanischen Verse und Klänge mitten im Winter in einem ungeheizten leerstehenden Warenhaus – vielleicht erklärt das ja auch die überaus grimmige Stimmung der Musik. (weiterlesen…)