Auflistung für das Stichwort ‘WHITE HILLS’

DER BLUTHARSCH AND THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND oder vom Martial Industrial zum psychedelischen Stoner Rock und trotzdem noch gefährlich!

Sonntag, 6. Dezember 2015

PolicestationDER BLUTHARSCH und das BLACK gehörten in der Vergangenheit immer irgendwie zusammen, denn schließlich waren es wir, welche das erste Review und Interview gedruckt haben, dem danach noch unzählige folgen sollten. Das da mancher Ärger vorprogrammiert war, wurde uns erst später so richtig klar und noch heute ist das Netz voll mit Zitaten aus den alten Interviews, aus denen man Albin Julius „einen Strick drehen“ wollte. Doch die Zeiten und Leute verändern sich bzw. gibt es zum Beispiel die Gruftis gegen Rechts nicht mehr und DER BLUTHARSCH hat jetzt den Zusatz THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND. Ich selbst habe diese Veränderung nicht mehr bewusst verfolgen können, da ich irgendwann das Interesse am Martial-Sound verloren habe. Ähnlich schien es dann auch dem Albin gegangen zu sein und DER BLUTHARSCH mutierte zu einen psychedelischen Stoner Rock-Monster. Anfang 2015 kam ich zufällig wieder mit Albin über das Projekt JASTREB und die Kollaboration mit Josef Dvorak in Kontakt und wurde ein weiteres Mal infiziert. Im Crashkurs holte ich Verpasstes nach und anlässlich des aktuellen und großartigen Album „Joyride“ entstand folgendes Interview, welches aus oben genannten Gründen etwas ausführlicher und umfangreicher ausgefallen ist. (weiterlesen…)

DER BLUTHARSCH AND THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND – Joyride

Freitag, 16. Oktober 2015

0005234956_10Ich hatte ja schon erwähnt, dass in Sachen DER BLUTHARSCH ich seit gut 10 Jahren raus war und die psychedelische Verwandlung in THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND nicht bewusst wahrgenommen habe. Dank Albin bekam ich im Sommer dieses Jahres jedoch einen Crashkurs, bin inzwischen auf der Höhe des Geschehens und so ist „Joyride“ mein erste Album von dem neuen DER BLUTHARSCH in Echtzeit. Folglich war ich schon ein wenig gespannt, wohin diesmal die Reise führen wird, zumal das Comic-Cover in Richtung Kosmos (oder Spongebob Schwammkopf) zu weisen schien. (weiterlesen…)

DER BLUTHARSCH AND THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND – Today I Want To Catch Clouds

Montag, 29. Dezember 2014

dbh_cloudsDa ich ja beim letzten Review erwähnt hatte, in Sachen DER BLUTHARSCH schon lange raus zu sein und die Verwandlung zur THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND gar nicht mehr mitgemacht zu haben, war Albin Julius jetzt so nett, mir Nachhilfe zu gewähren. Zu diesem Zwecke übersandte er mir die Zusammenstellung „Today I Want To Catch Clouds“, welche (ebenso wie schon die Compilation „Everything Is Alright“) Single-Tracks, Kollaborationen und Remixe von DER BLUTHARSCH bündelt. (weiterlesen…)

ONLY LOVERS LEFT ALIVE – The Taste Of Blood: OST

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Köln-Ehrenfeld, 10.12.2013. Nach der gestrigen Deutschland-Preview zu Jim Jarmuschs neuem Kinofilm, dem atmosphärischen Vampirdrama „ONLY LOVERS LEFT ALIVE“ lud der anwesende Regisseur seine Premierengäste auf ein exklusives Live-Konzert mit allen beteiligten Musikern aus dem Soundtrack ein. Warum Köln? Einzelne Szenen des Films sind 2012 im Kölner Coloneum gedreht worden. Mit im Schlepptau ist der niederländische Komponist und Lute-Spieler JOZEF VAN WISSEM, die ekstatischen Psych-Rocker WHITE HILLS, die von uns allen geschätzte Vampirella ZOLA JESUS, die betörende Libanesin YASMIN HAMDAN, sowie Jim Jarmusch höchstpersönlich in seiner mal mehr, mal weniger auftrumpfenden SQÜRL-Noiserock-Formation. Ein Kulturabend von einem feuchten Traum. (weiterlesen…)

DAVID V. D’ANDREA – Interview

Donnerstag, 22. März 2012

Ein Antwortender, der nicht vorgibt, dass er über letztgültige Antworten verfügt, ist ein Geschenk für Interviewer. Wenn die Antworten dann gleich präzisierenden Fragen in Bezug auf die Ausgangsfrage sind, setzt der magische Moment des gemeinsamen Tastens für die Interviewer und den Befragten ein. Dort, wo in die Verirrung des Einzelnen Erinnerungsbruchstücke anheimgegeben werden, entsteht etwas, was den Alltag mit einem zarten Zauber überzieht.  Der Künstler David V. D’Andrea ist ein Meister seines Fachs, das Magische findet in seinen Arbeiten Widerhall. Die erdigen Töne seiner Illustrationen bilden in ihren subtilen Farbverschiebungen einen eigenständigen ästhetischen Ansatz ab. D’Andrea scheut sich dabei nicht, die Wertigkeiten des Gedankens des Künstlers als Handwerker zu betonen. Seine Werke sind durchzogen von vielerlei Symboliken. Die mitschwingende Verrätselung lässt den Betrachter staunen. Der Amerikaner ist vor allem als Gestalter diverser Cover und Konzertplakate in der Subkultur unterwegs, besonders sein Wirken für OM hat ihm Anerkennung eingetragen. Seine schimmernden und von Nachdenklichkeit geprägten Sprachbilder illustrierten eindrucksvoll unsere Stichworte. Wie eingangs angedeutet, tragen seine präzisierenden Ausführungen nicht den Charakter der Letztgültigkeit, sondern schwenken den Scheinwerfer der Frage auf bisher nicht ausgeleuchtete Ecken. Ein Illustrator also, der auch mit Worten malen kann… (weiterlesen…)