Auflistung für das Stichwort ‘VAN RECORDS’

RA ALL DEE EXPERIENCE – Diatessaron

Samstag, 19. November 2016

RaAlDee-CoverDiese Band war mir bisher völlig unbekannt und tatsächlich ist dieses Minialbum auch bis auf ein 2009 erschienenes Demo die erste Veröffentlichung dieses Projekts, das wohl mit den mir ebenfalls nicht näher bekannten „Necro Christos“ zusammenhängt. Tracklist und Gestaltung wirken „nahöstlich“ alttestamentatrisch, die Titel der Instrumentaltracks sind indes auf Deutsch. „Das Aleph, Welches Der Ewige, Gelobet Sei Er, Am Berge Sinai Intonierte“ ist ein recht rhythmisches, vorwiegend von Akustikgitarren (oder womöglich exotischeren Saiteninstrumenten) intoniertes Stück, welches womöglich Assiziationen mit Klezmer-Musik weckt, wofür ich aber alles andere als ein Experte bin. (weiterlesen…)

URFAUST – Empty Space Meditation

Samstag, 5. November 2016

URFAUST-CoverDas Erscheinen der holländischen Black-Metaller von „Urfaust“ an meinem musikalischen Horizont verdanke ich deren Split-Single mit „King Dude“ vor einiger Zeit (übrigens kam ich genau so zu der empfehlenswerten Band „(Dolch)“). Mit „Empty Space Meditations“ liegt nun die neuste Veröffentlichung vor, die mit ansprechener Gestaltung, Poster und sechs nicht weiter benannten „Kapiteln“ aufwartet, um welche es hier natürlich in erster Linie geht: Zunächst erklingt ein sphärisches, sehr dunkel-atmosphärisches Intro, das man auch durchaus als Dark Ambient Track bezeichnen könnte, doch nachdem dies nach fünf Minuten verklingt, knüppelt und kreischt es beim zweiten Kapitel mit einer Intensität los, als wolle man schon in den ersten Sekunden so ziemlich alle Klischeevorstellung von Black Metal erfüllen. Das Faszinierende hier ist, das der Titel trotzdem interessant bleibt, einen eben nicht total überfordert oder plättet, sondern sich nach einigen Minuten für „Urfaust“ sogar ungewöhnlich songorient entwickelt und gegen Ende wieder in orchestralen Soundflächen ausläuft. (weiterlesen…)

KING DUDE – Sex

Freitag, 21. Oktober 2016

KING DUDE - Sex lpSchon der erste Track macht deutlich, dass es zwar sicher um „Sex“ gehen wird, so heißt schließlich das Album, und womöglich auch um „Drugs“, zunächst jedoch um Rock’n Roll und den schleudert uns King Dude gleich mal in der ihm eigenen Art, seine Stimme prägt natürlich auch diesen Song, um die Ohren: „Holy Christos“ rüttelt einen auf und lässt einen irgendwelche Erwartungen, man habe hier ein reines Dark- Neofolk-Album vor sich, zunächst erst einmal vergessen. Im zweiten Lied wird das Tempo deutlich zurückgenommen: „Who told you how to love?“ ist eine dunkle Ballade, bei der mich sehr sehr wirkungsvoll eingesetze Hall und ein wenig auch die Melodieführung etwas an das grandiose „Bloody Kisses“ Album von Type O Negative erinnert. Deutlich ryhthmischer und fast schon bluesig erklingt dann der musikalisch vorgetragene Wunsch, „I wanna die at 69“… (weiterlesen…)

KING DUDE – Burning Daylight

Donnerstag, 16. Mai 2013

Orgel oder Harmonium, ein in tiefsten Tiefen tönender Männerchor, dazu Sirenen und ein Straßen-Soundscape, dann intoniert eine versoffen klingende Männerstimme: „Far off beyond those yonder hills, there´s a place for you and there I go, I will lay my body there in the cold earth wrapped in death´s shroud, Lord, I´m coming home“. Das war das Intro – dann geht´s schon weiter mit Track zwei, wüstem Getrommel und schrägen Feedbacks (oder elektrifizierten Streichern). Fiese Percussions erinnern an mit den Knochen rasselnde Ghoule, die man das letzte Mal Mitte der Neunziger in ihrer poppigeren Variante als Hintergrund von NICK CAVEs „Red Right Hand“ gehört hat. (weiterlesen…)