Auflistung für das Stichwort ‘TONEFLOAT’

STILL LIGHT – Rosarium

Samstag, 12. Januar 2013

Nennen wir es Folk? „Rosarium“, die zweite Veröffentlichung von Still Light, einer von Kirill Nicolai angeführten, tendenziell möglicherweise offen angelegten Gruppe, die hier ihre Vision von immer songartig erscheinenden, aber deshalb nicht unbedingt auch so strukturierten Stücken vorstellt. (weiterlesen…)

DIRK SERRIES – Microphonics XX

Freitag, 4. Januar 2013

Immer dann, wenn stringent aufgebaute Konzepte (aus welchem Grund auch immer) gebrochen oder auch nur merkbar variiert werden, bevor die konzeptuell gemeinte Serie vollendet ist, besteht die grundsätzliche Gefahr, dass Einzelne die Reise nicht mehr bis zu eben diesem Punkt begleiten, sondern abspringen; möglicherweise weil sie der Meinung sind, das letzte Stück der Etappe birgt keine neuen Erkenntnisse, scheinen die doch allein hinter der Zäsur zu liegen. (weiterlesen…)

POLAR TWINS – Wee Small Hours At Swansneck

Freitag, 7. Dezember 2012

Wenn es darum geht zu beschreiben, für welche Art von Musik das niederländische Label Tonefloat steht; eine Charakterisierung zu wagen, dann ist, neben den experimentellen und den (fast) prog-orientierten Bereichen das Genre “Kammerpop” (egal wie diese Bezeichnung auch klingen mag, für den einen oder die andere…) sicher eines der Standbeine: eine songbasierte Musik, eben ziemlich genau im Irgendwo der Genre Rock, Folk und Pop, dabei aber mit dem eindeutigen Focus auf die eher leiseren Songs; solche, die eben auch in intimeren Venues gespielt werden können und dort, neben der Anlage zuhause als geeigneter (Abspiel) Ort, auch ihre maximale Wirkung ausspielen können. (weiterlesen…)

MAARTEN VAN DER VLEUTEN – Are You Worthy?

Donnerstag, 18. Oktober 2012

„Ihr Name war Blutige Marie, sie war der Terror des Meeres…“ – nach „The Scars Remain“, dem 2011er (Konzept?) Doppel-Album auf Tonefloat, legt Maarten Van Der Vleuten mit „Are You Worthy?“ sein neues Album vor. Und auch wenn der Soundkosmos, die Klangästhetik sofort vertraut erscheint, mit dem Titeltrack als Opener, der eine Unmenge von fast gegeneinander laufenden Schichten vereint und zu einem Labyrinth schachtelt, das nicht nur wegen der derartige Assoziationen beflügelnden Stimmfetzen (die sich ebenfalls in diesem Labyrinth befinden) wie eine historische arabische Altstadt erscheint: (weiterlesen…)

THE SLEEP OF REASON – The Sleep Of Reason

Dienstag, 25. September 2012

„Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“: ein Bild von Goya, bei dem sich die Forscher angeblich nicht sicher sind, ob Goya meinte, dass die Vernunft (hier als Schlaf) Ungeheuer (hier böse Träume) gebiert, oder ob Ungeheuer entstehen, wenn die Vernunft schläft. Wie viel Schlaf Dirk Serries (Microphonics, 3 Seconds Of Air) und Jon Attwood (Yellow6) ihrer Vernunft zugestanden haben als sie dieses Monumentalwerk angegangen sind, ist nicht überliefert: 3xLP, eine einseitige live-LP von der Tonefloat Labelnacht 2011 und eine CD mit Ausschnitten aus den Vinyl-Platten; nicht zuletzt das Label hat hier wieder einmal Ungeheuerliches geleistet, um etwas Einmaliges zu schaffen. (weiterlesen…)

FEAR FALLS BURNING – Our Corruption And Emptiness

Donnerstag, 5. Juli 2012

Nach der letzten FEAR FALLS BURNING-Veröffentlichung, der 2×10″/ CD “Disorder Of Roots” nun noch die allerletzte: “Our Corruption And Emptiness”, eine einseitige 7″ im Postercover, umsonst verteilt an alle Besucher des letzten FEAR FALLS BURNING-Konzerts (und damit auch gleichzeitig des einzigen Konzerts zur “Disorder Of Roots”) im Paradox in Tilburg. (weiterlesen…)

FEAR FALLS BURNING – Disorder Of Roots

Mittwoch, 7. März 2012

2008: “Frenzy Of The Absolute“ erweitert das Soundspektrum von Fear Falls Burning um Schlagzeug und weitere Gitarren und das musikalische Konzept damit bis zum Proto-Rock, ohne (!) die Fokussierung auf das Ganze (einschließlich seiner Geschichte) zu verlieren/ zu gefährden / in Frage zu stellen. Dann: ganz lange nichts Neues von diesem Projekt, das in allen Belangen als Dirk Serries’ Hauptbetätigungsfeld nach dem Ende von vidnaObmana erschien. (weiterlesen…)

SAND SNOWMAN – The World’s Not Worth It

Montag, 9. Januar 2012

Fatalismus auf des Künstlers Seite? Wer schon einmal in Veröffentlichungen von Sand Snowman hereingehört hat, kennt dieses Gefühl: das Betreten eines völlig eigenen Sektors. (weiterlesen…)

BASS COMMUNION – Cenotaph

Mittwoch, 28. Dezember 2011

„Cenotaph“: ein Höllenpfuhl, ein Mahlstrom, ein Ordnungssystem, oder etwa doch ein Organismus? Im ersten Eindruck ist „Cenotaph“ ein unter Schichten von Kratzern und Rauschen und (bewusster, als Sound eingebrachter) Vinylkorrosion begrabenes Geflecht akustischer Ereignisse; vom Wind verwehter Choräle, Bassdrones, sich wälzender wurmartiger Gebilde. Als wäre die eigentliche Musik nur noch ganz weit hinten unter dieser Schicht von Knistern und Abnutzung hörbar, auf der feinen Grenze zwischen Geräusch und Klang. Und so miteinander verwoben, dass beides, Musik und Geräusch, untrennbar vereint sind. Und so abgemischt, dass keine der beiden Säulen die andere dominiert. Und das Ergebnis in jeder Lautstärke funktioniert. (weiterlesen…)

AKHET – Akhet

Dienstag, 1. November 2011

Akhet? Mit dieser Veröffentlichung, ausschließlich als 2LP Version erhältlich, deckt Tonefloat ein weiteres Kapitel von Dirk Serries musikalischen Projekten auf. Eines, das sich bereits 2007 ereignet hat und das (vermutet) nie als Projekt gemeint war. Das möglicherweise erst irgendwann danach wiederentdeckt werden musste, um ein solches zu werden. (weiterlesen…)