Donnerstag, 14. Juni 2012
Nach der Veröffentlichung ihres Erstlingswerks “A Brief History Of Love“ stand die Musikwelt und vor allem die Indie-Rockszene komplett Kopf, denn so etwas hatte man schon länger nicht gehört. Hier wurden einfach Klangspuren auf Klangspuren übereinander gelegt, das Ganze rührt sicher auch vom Hobby der beiden Protagonisten her, Robbie Furze und Milo Cordell interessieren sich nämlich für Effektgeräte und alte Synthies. (weiterlesen…)
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Stichworte: 4AD, BLACK 59, MY BLOODY VALENTINE, REZIS, THE BIG PINK, THE NATIONAL
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Dienstag, 24. April 2012
Die ersten 5 Alben von NICK CAVE & THE BAD SEEDS waren neben JOY DIVISION und BAUHAUS die Schallplatten, für die ich nach dem Mauerfall mein „Begrüßungs“-Westgeld ausgegeben hatte und was ich bis heute auch noch nicht bereut habe. Das 6. Album „The Good Son“ habe ich dann ja sozusagen richtig in Echtzeit erlebt und gerade jenes war ein Bruch mit dem bisherigen Düstermann-Image, wie der Beginn des Erfolges von Nick Cave. Spätestens nach den „Murder Ballads“ war dieser dann auch finanziell messbar, aber da hatte ich mich schon längst von ihm abgewandt. Im Jahre 2000 war ich anlässlich eines Konzertes in Berlin noch einmal kurz der Magie des Meisters erlegen, was sich im Nachhinein als das letzte Konzert mit Blixa Bargeld an der Gitarre herausstellen sollte. Danach driftete Nick Cave noch weiter ins schwülstig-pastorale ab, bis sich sogar der alte Band-Motor Mick Harvey ausklinkte. Da verursachte das „Schweine“-Rock-Nebenprojekt GRINDERMAN von Nick Cave bei mir nur noch Schulterzucken, auch wenn man dort angeblich den Geist der verrückten BIRTHDAY PARTY wieder erwecken wollte. (weiterlesen…)
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Stichworte: A PLACE TO BURY STRANGERS, BARRY ADAMSON, BIRTHDAY PARTY, BLACK 59, CAT'S EYES, FACTORY FLOOR, GRINDERMAN, KING CRIMSON, MICK HARVEY, MUTE, NICK CAVE & THE BAD SEEDS, QUEENS OF THE STONE AGE, REZIS, ROBERT FRIPP, SABRES OF PARADISE, SILVER ARLERT, SIXTOES, THE HORRORS, THE NATIONAL, UNKLE, YEAH YEAH YEAHS
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Montag, 10. Mai 2010
Die Popkritik schwebt immer im freien Assoziationsraum und doch sieht mancher sie gern fest verortet. So verstiegen sollte jede Platte nach bestimmten (zum Beispiel politischen) Implikationen schmecken. Und wenn der erste Bissen eben nicht dieses Geschmäckle hat? Dann wird flugs das eigene Gedankenmehl ausgeschüttet, angereichert mit den scheinbar passenden Zutaten berühmter französischer Poststrukturalisten und getrocknetem Assoziationsgemüse. Der dann mit wilden Spekulationen verwässerte Teig wird geknetet und bearbeitet, um schließlich in der stets zu heißen Distinktionspfanne verbraten zu werden. So entsteht jedes Mal ein verbruzzelter Fladen, der immer gleich schmeckt. Was passiert aber, wenn der Teig nicht aufgeht? Öffnen jene Brater und Bruzzler dann gleich den Mülleimer? Betrachtet man sich die Reaktionen auf ihre neue Veröffentlichung, haben die fünf aus Ohio stammenden Amerikaner von THE NATIONAL bei manchem stiftschwingenden Popprofessor keine Chance.
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Stichworte: 4AD, BLACK 51, ILIKETRAINS, REZIS, THE NATIONAL
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