Auflistung für das Stichwort ‘STEPHEN O’MALLEY’

Stephen O‘ Malley – Fuck Fundamental Pigs

Dienstag, 29. Dezember 2015

stephenoMalleyFuckfundamentalpigsFinally das Soloalbum von Stephen o‘ Malley, auf das alle Interessierten gewartet haben. Bisher „nur“ vorbereitet über Tape Releases (z.B. Tempestarii + DISintegration) und youtube-Live-Dokumentationen hier jetzt als Doppel-Live-LP (Vinyl only antürlich, no CD, no MP3). Analog seines Live-Gestus mit der fotografischen Ikonisierung der Arbeitsgeräte auf dem Cover… (weiterlesen…)

Sunn o))) – Kannon

Dienstag, 29. Dezember 2015

sunn_o_kannonBarmherzigkeit, das ist laut der Linernotes die Bedeutung von „Kannon“ im ostasiatischen Kulturkreis. Interessanter Titel für eine neue Sunn o))), die sich, nach dem extrem vielschichtigen „Monoliths & Dimensions“ von 2009, ganz auf den unbarmherzig vorn stehenden Grind von Gitarre und Bass konzentriert. Zwar ist die Zahl der Mittäter wieder hoch, es klingt aber jederzeit so, als ob Stephen o‘ Malley und Greg Anderson sich für diese erste Sunn o))) LP nach 2009 (die in der Zwischenzeit erschienenen Alben mit Nurse With Wound, Ulver und Scott Walker, die Live und Rehearsal-Demos nicht gezählt) in allererster Linie auf ihr eigenes Zutun beschränkt hätten; mit der einzigen Ausnahme von Attila Csihar an zentraler Position als Sänger; wieder einmal. (weiterlesen…)

SCOTT WALKER + SUNN O))) – Soused

Donnerstag, 12. März 2015

Scott_Walker_Sunn_o_Soused(Auch wenn dieses Album schon etwas länger auf dem Markt ist hier eine weitere Meinung; nicht unbedingt weil es ohne diese gar nicht geht, mehr weil „Soused“ möglicherweise gerade die ansprechen könnte, die Sunn o))) schon nicht mehr beachtenswert finden. Möglicherweise aber auch, dann leider, erst recht nicht.) Und zu beachten ist da als aller erstes die Schreibweise dieser Zusammenarbeit: Scott Walker + Sunn o))). Nicht: Sunn o))) + Scott Walker. Dieser feine Unterschied in der Reihenfolge der Nennung ist nicht mehr und nicht weniger der Ausdruck der musikalischen Gewichtung der gesamten Kollaboration, die den Gesang von Scott Walker ganz nach vorn stellt; eine eigentümlich hohe, dabei etwas älter klingende Stimme voller Klarheit. (weiterlesen…)

SUNN o))) & ULVER – Terrestrials

Mittwoch, 26. Februar 2014

Naheliegendes wird vermieden, statt dessen eine zähfließende Düsternis mit fast fragiler Aura: das Sunn o))) & Ulver Kollaborationsalbum „Terrestrials“ schickt die Hörer (nicht nur) mit dem Opener „Let There Be Light“ und seinen verlangsamten Mariachi-Trompeten fast ein bisschen in die Irre, lässt dieselben zumindest lange im Unklaren, welche Richtung das Stück wirklich einschlagen will… Als „ewiges“ Intro hinter verwaschenen Staubwolken der Wüste? Ein Akustik-Drone? (weiterlesen…)

Äänipää – Through A Pre-Memory

Samstag, 28. Dezember 2013

Ein eigener Projektname hebt die Bedeutung / soll das tun; aber: möglicherweise verschleiert er auch (unnötigerweise?) mit wem oder was es die geneigten Hörer zu tun haben. Äänipää ist im Kern das Duo aus Stephen O’Malley und Mika Vainio (und ohne James Plotkin und Tim Wyskida herabwürdigen zu wollen); auf seine ganz eigene Art aber vielmehr das neue Khanate-Album… (weiterlesen…)

STEPHEN O`MALLEY – Tempestarii + DISintegration

Dienstag, 24. Dezember 2013

Tape mit echten, 16 seitigen Booklett, sw, Meeresbrandung gegen Felsen. Und genau so fängt „Tempestarii + DISintegration“ auch an, als ein anbrandendes Rauschen, aus dem sich langsam ein dunkler Drone herausschält und irgendwann beginnt, sich ganz allmählich zu verschieben, seine inneren Harmonien zu wechseln, so wie auch das Meer immer wieder anders klingt, selbst wenn es schwerfallen würde, die Unterschiede zu beschreiben. „Tempestarii + DISintegration“ erinnert dabei viel mehr an ein Stück wie „Keep An Eye Out“ (2009 auf dem Label Table Of The Elements erschienen) als an das, was Stephen O‘ Malley mit Sunn o))) oder KTL macht: (weiterlesen…)

KTL – V

Donnerstag, 17. Mai 2012

KTL „V“ ist ganz anders. Und das feinsinnig ironische (oder zumindest so wirkende) Backcover gibt möglicherweise den zentralen Hinweis auf den Masterplan, den Stephen O’Malley und Peter Rehberg der „V“ zugrunde gelegt hatten: „Silence“. Nach den vier Studioalben, der „Live in Krems“, den ergänzenden Veröffentlichungen wie „IKKI“ und der DVD, die alle vom Kontrast Peter Rehbergscher Elektronik und Stephen O’Malleys Gitarre leben und gerade auch langandauernde, harte Ausbrüche (die live dann oft bis an die Grenzen gingen) thematisierten, haben die beiden offensichtlich beschlossen, für die fünfte Studioveröffentlichung hinterhältiger Spannung den Vorzug zu geben vor brutaler Kraft: „Phill 1“ webt als Starter ein gleichermaßen transparentes wie (aufgrund der Bassdrones im Hintergrund) drückendes Gespinst; einer graue Aura unter offenem Himmel gleich, ausgestreckt von Horizont zu Horizont. (weiterlesen…)

ST. FRANCIS DUO (Steve Noble/ Stephen O‘ Malley) – St. Francis Duo

Sonntag, 13. Mai 2012

Frei improvisierte Musik, nah am (vielleicht auch schon tief im) Free-Jazz. Näher als alles andere, an dem Stephen o‘ Malley bisher beteiligt war / ist. Steve Noble und Stephen O‘ Malley. Schlagzeug und Gitarre. Live aufgenommen an zwei Nächten im Londoner Cafe OTO. Die Doppel-LP (Seite A+B das Konzert vom 18. August 20110, Seite C+D das vom 19. August) fällt mit einem brutalen Ausbruch wie mit der Tür ins Haus, besetzt dann Stimmungen wie die Einstürzenden Neubauten in ihrer atonalen Phase (allerdings hörbar musikalisch intendiert und nicht auf kreativem Dilettantismus basierend), verdichtet sich zu intensiven Kämpfen zwischen beiden Beteiligten, die immer wieder zweifeln lassen, dass hier nur zwei Leute am Werk sind. (weiterlesen…)

STEPHEN O`MALLEY/ ATSUO – Uroborus Circuit

Dienstag, 13. September 2011

„no instruments were used on this record“ – Inschrift auf dem Cover-Spine, der einzigen Informationsquelle auf dieser Veröffentlichung. Die Tonquellen (Mischpult-Feedbacks?) könnten aber hinsichtlich ihrer Ästhetik, zumindest in Teilen, durchaus von Gitarren stammen; feedbackende natürlich und, ganz ungewohnt, solche, die über kleine Verstärker gespielt werden. Soviel zum verbal geebneten Zugang. (weiterlesen…)

AETHENOR – Faking Gold And Murder

Samstag, 6. März 2010

War das erste Album des Projektes um Vincent de Roguin, Daniel O’Sullivan und Stephen O’Malley noch ein sehr ruhiges, atmospärisch dichtes Album, dass man im weitesten Sinne als organischen Dark Ambient bezeichnen konnte, macht das zweite ALbum durch den stärkeren Einsatz des Schlagzeuges deutlich, dass sich ÆTHENOR nicht so leicht kategorisieren lassen.

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