Auflistung für das Stichwort ‘STAATSAKT’

LAMBERT – Sweet Apocalypse

Sonntag, 16. Juli 2017

Klavier- bzw. Piano-Musik scheint seit den Erfolgen von Chilly Gonzales, Olafur Arnalds, Max Richter und Nils Frahm wieder in Mode zu sein, wovon auch das großartige wie umtriebige Label Neue Meister aus Berlin zeigt und sich inzwischen sogar ein Yann Tiersen zu einem reinem Klavier-Album berufen zeigt. Im Zuge dieser Welle veröffentlicht jetzt auch der deutsche Pianist LAMBERT sein drittes Album (wenn man die „Excess“-Kassette und die „Lost Tapes“-LP nicht mitrechnet) nicht mehr beim Berliner Indie Staatsakt, sondern auf dem Londoner Major-Klassik-Label Decca-Ableger Mercury KX! Um sich von seinen Mitbewerbern abzuheben, trägt LAMBERT dabei eine Maske, was ich allerdings spätestens seit SIDO und CRO ziemlich albern finde. Sein leichtfüßig tänzelndes Spiel voller süßer Schwermut spricht nämlich auch für sich allein und hat eigentlich ein derartiges Anbiedern an Popmarktmechanismen nicht nötig. (weiterlesen…)

Mit Wandergitarre und misanthropischen Pop im Namen des Herrn gegen das Böse in der Welt – ein Interview mit der ST. MICHAEL FRONT

Sonntag, 18. Dezember 2016

hauptbildst.michael-frontDie Debüt-EP „In The Wake OF A New Dream“ der ST. MICHAEL FRONT aus Hamburg traf mich völlig unerwartet mitten ins Herz, denn die insgesamt vier darauf enthaltenen Songs waren bzw. sind doppelbödige Manifeste des guten wie abgründigen Geschmacks! Eingängige Pop-Momente treffen hier auf Neo Folk und Plastik-Bombast, sowie eine hymnische Prediger-Stimme, welche mit ihrem salbungsvollen Schmalz nur betören kann. Ein Interview mit dem hanseatischen Duo war mir daher eine „Herzensangelegenheit“, doch lest selbst: (weiterlesen…)

ST. MICHAEL FRONT – In The Wake Of A New Dream

Dienstag, 5. Juli 2016

005416161_500„Heilige Scheiße, wie geil ist das denn?!“ dachte ich sofort, als ich vom Promoter meines Vertrauens den Link zum ersten Videoclip von ST. MICHAEL FRONT geschickt bekam. Ein Blick auf die Facebook-Seite des Duos öffnete dann regelrecht die Büchse der Pandora und ich war dem misanthropischen Pathos-Pop des hanseatischen Duos verfallen. (weiterlesen…)