Auflistung für das Stichwort ‘REZIS’

FAZERDAZE – Morningside

Montag, 12. Juni 2017

FAZERDAZE ist das Projekt der neuseeländischen Musikerin Amelia Murray, die mit „Morningside“ ihr Debüt-Werk und gleichzeitig das wohl schönste Dream Pop-Album des Jahres abliefert. In ihrer Heimat auf dem Flying Nun-Label veröffentlicht welches in den 80er Jahren mit THE CHILLS und THE CLEAN den Begriff Kiwi-Pop geprägt hat, haben sich in unseren Breiten dafür Grönland Records FAZERDAZE angenommen, was ein weiteres Mal den guten musikalischen Geschmack dessen Chefs Herbert beweist. (weiterlesen…)

RAMMSTEIN – Paris

Montag, 12. Juni 2017

Haben RAMMSTEIN jetzt mit dieser Veröffentlichung den Bogen bei ihren Fans etwa überspannt? Dem Shitstorm im Netz nach zu schließen wohl ja, aber der Reihe nach: (weiterlesen…)

PHALLUS DEI – Black Dawn

Samstag, 3. Juni 2017

Ganze 7 Jahre nach dem Album „A Day In The Life Of Brian Wilson“ und dem folgenden Remix-Album, welches sich leider recht ermüdend nur um den Song „Will You Come Now“ mit dem inzwischen verstorbenen John Walker von den legendären THE WALKER BROTHERS drehte, erscheint jetzt endlich ein neues Werk von PHALLUS DEI. Nicht ganz überraschend schlägt das inzwischen 7. reguläre Album der Band mal wieder eine völlig andere Richtung ein und „Black Dawn“ dürfte wohl das bisher dunkelste wie harscheste Werk der Band sein. (weiterlesen…)

IKON – Everyone, Everything, Everywhere Ends

Samstag, 27. Mai 2017

Ikon machen nun schon seit über 20 Jahren gute Musik und dürften den meisten Lesern wohl bekannt sein. Mit „Everyone, everything, everywhere ends“ ist das 2014 als CD und ein Jahr später auf Vinyl erschienene Album mit dem ebenso wahren wie potenziell nachdenklich stimmenden Titel wieder neu und regulär erhältlich. Geändert hat sich nur die Covergestaltung. Auf das Pentagramm hat man verzichtet und sich für ein außen minimalistisch gestaltetetes, schickes schmales Ecofile entschieden. Musikalisch haben sich die Bonustracks geändert, ansonsten glücklicherweise wenig. (weiterlesen…)

JOHN KAMEEL FARAH – Time Sketches

Samstag, 27. Mai 2017

Mit dem kanadischen Pianisten John Kameel Farah reiht das absolut empfehlenswerte Label Neue Meister einen weiteren illustren Musiker mit internationaler Reputation in seine Reihen. Dessen neues Album „Time Sketches“ verbindet, wie auch schon zuvor die bei Neue Meister erschienenen Werke von Sven Helbig, Federico Albanese oder Johannes Motschmann, moderne elektronische Sounds mit klassischer Musik und schlägt somit musikalische Genre-Brücken. Ob man das Ganze nun mit Crossover, Fusion oder wie im Presseinfo als Maximalismus bezeichnet, ist dabei völlig egal, denn es ist einfach nur wunderschöne Musik! (weiterlesen…)

ORPHX – Pitch Black Mirror

Donnerstag, 25. Mai 2017

Seit die kanadischen ORPHX regelmäßig 12“-EPs beim Sonic Groove-Label veröffentlichen (und die via Hymen Records später auf CD compiliert werden), verschiebt sich der deren Soundästhetik immer mehr in Richtung Dancefloor. Startete man einst zum Anfang der 90er Jahre noch in finsteren Industrial Dark Ambient-Gewässern, addierten sie spätestens beim Wechsel zu Hands Production einen sturen Bassdrum-Beat mit Minimal Techno-Attitüde hinzu, welcher schnell zum Markenzeichen von ORPHX wurde. Auf ihren aktuellen Album „Pitch Black Mirror“ erreicht die Verschmelzung von dunklen Atmosphären mit Industrial- wie Techno-Club artigen Rhythmen jetzt ihren vorläufigen Höhepunkt. (weiterlesen…)

YURA YURA – Rumu Namba

Mittwoch, 3. Mai 2017

YURA YURA? Noch nie gehört und das für Hands typisch stabile Papp-Cover der CD geizt mit Informationen ebenfalls gewohnt. Laut Discogs ist YURA YURA das Projekt des Franzosen Gregory Mousselle, welcher mit AGYA noch ein weiteres Standbein am laufen hat. 2013 erschien schon auf Hands das Debüt von YURA YURA namens „Be Sexual“ und drei Jahre später nun der Nachfolger „Rumu Namba“. Die insgesamt 15 Tracks, welche alle mit sehr kurzen wie prägnanten Titel bezeichnet wurden, sind dann Rhythm’n Tech Industrial in Reinkultur, wie er von Ant-Zen in den 90er Jahren populär gemacht wurde und für den genauso Hands seit inzwischen schon mehreren Jahrzehnten steht. (weiterlesen…)

THE AUTUMN SIGHS – Branches EP

Mittwoch, 3. Mai 2017

Wieder einmal erreichte mich ein Kleinod des klassischen Shoegazer Wavesounds a la Bands wie  SLOWDIVE, CHANDEEN, LUSH, RIDE, COCTEAU TWINS, THE SUNDAYS oder auch MY BLOODY VALENTINE ! Die Rede ist von der Siegener Band THE AUTUMN SIGHS, die sich im Jahre 2011 gegründet hatte. Maßgeblich beeinflußt vom Retro Indie Guitar Sound der späten 80er und frühen 90er Jahre vereint das Trio in seiner Musik einen verstörenden, teils noisigen „Guitar Wall of Sound “ mit bittersüßen Dream-Pop Melancholie Anleihen und schönen romantischen Flächensounds.Getragen und sphärisch, irgendwie bodenständig, aber auch fremd und gleichzeitig vertraut.

(weiterlesen…)

THE RORSCHACH GARDEN – Everything Must Burn

Dienstag, 25. April 2017

Wir schreiben das Jahr 2017 und mit diesem die Veröffentlichung des inzwischen schon 8. CD-Album (Tapes, CD-Rs etc. nicht mitgezählt) von THE RORSCHACH GARDEN, dem Synth-Pop-Projekt von Philipp Münch (Ex-ARS MORIENDI, SYNAPSCAPE), welches inzwischen sogar schon auf eine Best Of verweisen kann. Allen Abnutzungserscheinungen zum Trotz hat es bisher THE RORSCHACH GARDEN immer wieder irgendwie geschafft, mich letztendlich zu packen und sei es nur der blubbernde Rhythmus, die catchy Melodien, der freundlich-naiv wirkende Gesang oder einfach nur mit seinem lieblichen frühe DEPECHE MODE-Retro-Charme. Die gute Stunde bzw. die insgesamt 15 neuen Songs von „Everything Must Burn“ reihen sich dabei nahtlos in die bisherige Diskografie ein, jedoch gibt es diesmal bei genauerer Betrachtung schon einige Veränderungen zu bemerken. (weiterlesen…)

GOLDFRAPP – Silver Eye

Dienstag, 25. April 2017

Als im Jahre 2000 das britische Duo GOLDFRAPP wie aus dem Nichts mit ihrem Debüt „Felt Mountain“ auftauchte und ihr ätherischer Trip Hop Ambient-Sound mit „Twin Peaks“-Reverenz meine Sinne vernebelte, war es um mich geschehen. Zwei Jahre später konnte der Schock nicht größer sein, als der Nachfolger „Black Cherry“ ganz auf Disco setzte, wie ebenfalls das 2005 veröffentliche „Super Nature“. 2008 dann mit dem Album „Seventh Tree“ die Kehrtwende hin zum Hippie-Folk, um nur zwei Jahre später auf „Head First“ dem Geiste ABBA’s zu huldigen. Erst 2010 hatten mich Alison Goldfrapp und Will Gregory mit der düsteren Film Noir-Hommage „Tales Of Us“ wieder an der Angel und um so vorsichtiger ging ich jetzt an das neue Album. Meine Befürchtung einer weiteren Chamäleon artigen Richtungsänderung war aber unbegründet, denn mit „Silver Eye“ vereint GOLDFRAPP erstmals alle bereits genannten Einflüsse zu einem kompakten Ganzen. (weiterlesen…)