Auflistung für das Stichwort ‘OMEGA MASSIF’

PHANTOM WINTER – Sundown Pleasures

Samstag, 17. September 2016

600-190x190Das halbierte Würzburger Ex-OMEGA MASSIF-Kollektiv PHANTOM WINTER veröffentlicht dieser Tage ihr zweites Album „Sundown Pleasures“. Wer gerade seine Frau, seinen Job oder beide Beine verloren hat, oder im Allgemeinen morgens als Hobbymisanthroph aufwacht, muss diese Platte besitzen. Schließlich bekommt der geneigte Nihilist hier eine keifende Höllenorgie voll von schwarzer Galle, apokalyptischer Grundstimmung und auswegsloser Klaustrophobie, die in ihrem rauschhaften Wahnsinn beinahe schon süchtig macht. Es ist die fieseste, böseste und dunkelste Genre-Platte, die mir seit langer Zeit untergekommen ist. Kein Emo-Kindergeburtstag, sondern abgrundtief-sympathischer Hass in hochwertig auskomponierter Finsternis von Männern, die eure Väter sein könnten! (weiterlesen…)

PHANTOM WINTER – CVLT

Montag, 20. April 2015

phantom_winter_cvltEs dauert maximal 3 Sekunden um zu erkennen, in welcher Band ein Teil der Besetzung von Phantom Winter bisher gearbeitet hat. Und es dauert weitere 47 Sekunden bis sofort klar wird, dass es bei Phantom Winter nicht um bloße Fortsetzung geht. Denn in genau diesem Moment setzt der Gesang ein, ein Wechsel zwischen hasserfüllt keifenden Fauchen und ebensolchen Schreiraunen… Und besetzt perfekt die wenigen freien Stellen, die von zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug überhaupt noch freigelassen werden (können). Und hält sich überraschenderweise gerade dann zurück, wenn diese freien Stellen größer werden, wenn Raum gegeben wird für einzelne, verhangen delayte Melodiesprengsel, für E-Bow Zwielichte, die die massiven Brocken von Tracks immer wieder aufbrechen; (weiterlesen…)

Wintercvlt trifft Winterdoom = Winterfeuer. Interview mit PHANTOM WINTER

Sonntag, 8. Februar 2015

band_phantomwinter2Am 30.1. gaben die Neo-Sludger mit reichlich Crust- und Black-Metal Einschlag PHANTOM WINTER aus Würzburg ihr Live-Debüt. Andreas Schmittfull und Christof Rath kennt man noch aus OMEGA MASSIF-Zeiten (R.I.P), die mit ihrem gefeierten Weltuntergangs-Post-Metal zu Kritiker- und Szenelieblingen avancierten. Ihre beiden übergroßen Alben „Geisterstadt“ und „Karpatia“, beide via Denovali Records vertrieben, sind längst Klassiker der Szene. Doch getreu dem Motto „Der König ist tot, lang lebe der König“, soll es nicht das letzte musikalische Zeichen der beiden Musiker gewesen sein. Für Ende April ist das erste PHANTOM WINTER-Album „ Cvlt“ der Band via Antenna Records angekündigt. Zusammen mit ihren Mitstreitern Martin Achter (LIFE OF AN OWL), Christian Krank (talentierter Comic-Zeichner, checkt mal TALES OF DEAD EARTH) und David Schneiker (BAIT, THOREAU) widmen sie sich fortan der drückenden Gute-Nacht-Musik für Grönland-Fans und allen „Meine Lieblingsfarbe ist schwarz“-Verfechtern. Harter Tobak. Kathartische Gitarrenwände mit extrem, verzerrten Vokals, präsentiert in tiefster Dunkelheit und monolithischem Wall-Of-Sound. Das macht bereits jetzt Lust auf die Platte. Vor ihrem gelungenen Einstand im Würzburger Immerhin gaben Andreas und Christof dem BLACK noch ein Interview zum Status-quo der Band. (weiterlesen…)

DENOVALI RECORDS – Interview

Sonntag, 12. Februar 2012

Seit 2005 schickt Denovali Records seine Veröffentlichungen in die Welt und bringt so den Alltag ihrer Hörer zum Schwingen. Mittlerweile hat sich das Label dergestalt entwickelt,  das es in puncto musikalische Bandbreite, Artwork und Liebe zum Detail Maßstäbe setzt. Konsequent ignoriert es dabei die Begrenzungen, die seitens der Genrefetischisten an alle Labels herangetragen werden. Allein die sonore Qualität der auf dem Label veröffentlichten Bands und Künstler dient als Leitfaden. (weiterlesen…)

OMEGA MASSIF – Interview

Donnerstag, 2. Februar 2012

Wenn von “DER“ Subkultur gesprochen wird, ist etwas Gesprächsgegenstand, was es so natürlich nicht gibt. Subkulturen differenzieren sich gegenwärtig in einem Maße aus, dass man genau in dieser Aufsplittung – Spötter sprechen von Zersplitterung – so etwas wie eine Tendenz entnehmen kann. Eine Tendenz vom Großen ins Kleine. Vom Allgemeinen ins Genaue. Vom Universelleren zum Spezielleren. Einerseits. Andererseits ist dabei jedoch erstaunlich, dass auch die Berührungspunkte zwischen diesen Klein- und Kleinstkulturen wachsen. (weiterlesen…)

OMEGA MASSIF – Karpatia

Freitag, 9. September 2011

Größer als K1?….in jedem Fall: konsequente Fortführung der „Geisterstadt“. Schon der erste Ton von “Aura“ hat diesen vertrauten trocken / evil Sound und mit den nächsten kommt diese spezielle Mischung aus brutaler Brachialität, Präzision und Lässigkeit zum tragen, die OMEGA MASSIF von vielen, reichlich schablonenhaft arbeitenden Genrekollegen unterscheidet. (weiterlesen…)

OMEGA MASSIF – Geisterstadt/ Kalt

Donnerstag, 5. August 2010

Im Grunde geht es doch immer darum: Atmosphäre, Unterscheidbarkeit, Aufmerksamkeit. und je fokussierter der Stil bei gleichzeitigem Weglassen vordergründiger Botschaft (aka Gesang), um so zunehmend enger wird es mit dem Erarbeiten dieses notwendigen eigenen Stils (sofern sich die Protagonisten nicht vollständig ins experimentelle Lager mit seiner eigenen Art von Freispiel absetzen). (weiterlesen…)