Auflistung für das Stichwort ‘MUSIC RUINS LIVES’

BAD BRAIDS – Arrow And Orb

Freitag, 1. Juni 2012

Es muss eine schummrige Welt des immerwährenden Sonnenuntergangs sein, in der Megan Biscieglia alias BAD BRAIDS ihre Songs schreibt. Zu den Klängen auf „Arrow And Orb (Music Ruins Lives)“ assoziiert man sofort mit purpurnen Samtvorhängen abgedunkelte Zimmer, rote Kerzen und Kandelaber, und die Sängerin selbst, die sich, in einsam-romantischer Introspektion versunken, zwischen zartem Folk und gefühlvollem Singer-Songwriter-Pop bewegt. (weiterlesen…)

AIRS – Interview

Mittwoch, 2. Mai 2012

In das Licht treten – in den Schatten verschwinden. Doch wie verhält es sich bei “düsterem Licht“? Ist das Düsterlicht jenes, was am Morgen die Passanten umhüllt, die Wege nur dürftig ausleuchtet, gerade so, dass man nicht in Gefahr gerät über Verschattetes zu stolpern? Ob Chris und Aaron ähnliches durch den Kopf ging, als sie “Gloomlights“ komponierten, kann nur vermutet werden. Tatsache ist, dass das aktuelle Album ihres Projektes AIRS ebenso Elemente vereint, die eigentlich für unvereinbar galten. Da treibt es auf das eigene Schuhwerk starrend urplötzlich los, um kurz darauf eine schwarz-metallische Schlagseite zu erhalten und eine andere Richtung zu nehmen. (weiterlesen…)

PLANNING FOR BURIAL – Interview

Dienstag, 10. April 2012

Wenn davon gesprochen wird, dass “an feine Ohren gute Kunde geht“, ist auch PLANNING FOR BURIAL gemeint. Das amerikanische Einmannprojekt veröffentlichte aus dem Schatten des eigenen Zuhauses bereits diverse Soundkleinode. Seit kurzem hat Thom auf Enemies List Home Recordings eine neue Veröffentlichungsheimat gefunden. PLANNING FOR BURIAL hören, heißt immer auch Nuancen wahrnehmen, die vorher noch nicht so wahrgenommen wurden – Sounds nachspüren, die so noch nicht erklangen – und schließlich sich einem Strom anheim geben, der einen leicht aus den Niederungen des Alltäglichen fortspülen kann. Es ist kleiner Zauber, der das amerikanische Projekt umgibt und der sich leicht auf den Hörer überträgt und so seinen Mantel um ihn wirft. Gleich einer Art musikalischen Bewusstseinsstroms verleiht Thom diesem über seine Instrumente Ausdruck. Nun ist diese Sprache keine leicht verständliche, da ihre Grammatik komplexer und ihr Wortschatz mannigfaltiger ist. Das nun folgende Interview trägt nicht den Impuls, den Zauber PLANNING FOR BURIALs aufzulösen. Vielmehr gilt es hier dem Magischen auf der Spur zu bleiben…   (weiterlesen…)

WRECK AND REFERENCE – Interview

Freitag, 24. Februar 2012

All jene, die ins Nebelhorn des “Nach uns kommt nichts mehr!“ stoßen, sollten dies lieber nicht in der Nähe von WRECK AND REFERENCE tun. Der Electronic Doom der beiden Kalifornier würde die Nebelhornbläser samt ihrer Instrumente über den Pazifik pusten und sie am nächstbesten Riff zerschellen lassen, denn das was Ignat und Felix mit “Black Cassette“ hervorgerufen haben, ist nicht weniger als ein musikalischer Tornado. Kaum vorstellbar ist dabei, dass ihre doomlastigen Stücke ohne Gitarren auskommen, obwohl sie genau danach klingen. (weiterlesen…)

AIRS – Gloomlights

Sonntag, 15. Januar 2012

Mit verschiedenen Lebensphasen verbinden sich oft bestimmte Sounds, Tracks oder Songs. In den Phasen, wenn sich die Intensität des Lebens verdichtet, sei es in traurigen oder freudvollen Momenten, erklingt für den ein oder anderen vielleicht ein Song oder ein Album, das unter der Kategorie Shoegaze labelt. (weiterlesen…)

PLANNING FOR BURIAL – Untitled

Sonntag, 20. November 2011

Die derzeit wohl spannendste Gemengenlage eindrucksvoller Alben umfasst auch die Veröffentlichung der eng verbundenen Kleinstlabels Music Ruins Lives – und Enemies List Home Recordings, das Label des in Schwärze versunkenen Dan Barrett. Dessen Projekt GILES COREY hat im Rezensenten den stärksten Nachhall aller Veröffentlichungen des aktuellen Kalenderjahrs gefunden. (weiterlesen…)

WRECK & REFERENCE – Black Cassette

Donnerstag, 3. November 2011

Man stelle sich vor, dass sich LOCRIAN und SAVAGE REPUBLIC zu einer Session träfen und ihre Ergebnisse würden mit einer dicken Portion Doom versetzt. Unvorstellbar? Nun ja, allerdings nur so lange wie man unvertraut mit WRECK & REFERENCE ist. Die aus Sacramento stammende Band legt mit “Black Cassette“ eine Veröffentlichung vor, deren Wucht und Masse wohl nur mit der von 40 Güterzügen vergleichbar ist. “Electronic Doom“ – so ihre Beschreibung – passt in diesem konkreten Fall wie die Faust aufs Auge. (weiterlesen…)