Auflistung für das Stichwort ‘MICK HARVEY’

MICK HARVEY – Intoxicated Woman

Sonntag, 22. Januar 2017

MickHarvey_IntoxicatedWomen_Packshot-584x584Mit „Intoxicated Woman“ legt Ex-THE BAD SEEDS Mick Harvey das schon vierte Album mit englischsprachigen Cover-Versionen von der französischen Skandal-Musiker-Ikone Serge Gainsbourg vor. Waren die beiden Vorgänger „Pink Elephants“ und „Delerium Tremens“ mehr was für die Spezialisten unter den Gainsbourg-Fans, bedient sich „Intoxicated Woman“ (wie schon „Intoxicated Man“) bei den eingängigeren und erfolgreicheren Phasen des Meisters. (weiterlesen…)

MICK HARVEY – Delirium Tremens

Sonntag, 11. September 2016

mickdeleriumAls Mute vor zwei Jahren die beiden Serge Gainsbourg-Cover-Alben aus den 90ern von Mick Harvey im Doppelpack wieder veröffentlichten, schien in dem ehemaligen Nick Cave-Gefährten die Idee geweckt, sich noch weiter in das Werk des französischen Skandal-Ikone zu vertiefen. Deckte „Intoxicated Man“ ja die bekanntesten Hits von Serge Gainsbourg („Harley Davidson“, „Bonnie & Clyde“, „Lemon Incest“ und „Initials B.B.“) ab, war „Pink Elephants“ schon mehr was für frankophile Spezialisten, wie auch jetzt die aktuellen „Delirium Tremens“ wahrscheinlich eher die Conaisseurs ansprechen dürfte. (weiterlesen…)

MICK HARVEY – Intoxicated Man/Pink Elephants

Sonntag, 27. April 2014

Mick Harvey war über mehrere Jahrzehnte ein treuer Weggefährte von Nick Cave (BOYS NEXT DOOR, THE BIRTHDAY PARTY) und insbesondere der musikalische Motor von THE BAD SEEDS, bis er 2009 völlig überraschend seinen Dienst quittierte. 1995 saß er dort aber noch fest im Sattel und obwohl ich mich damals schon längst vom Herrn Cave abgewandt hatte (um einige Jahre später reumütig wieder in seinen morbiden Schoß zurückzukehren), kaufte ich mir aus welchen Gründen auch immer das Solo-Debüt „Intoxicated Man“ von Mick Harvey als Vinyl-LP, die sofort zu einer meiner „Insel-Platten“ wurde. (weiterlesen…)

CRIME & THE CITY SOLUTION – A History Of Crime – Berlin 1987- 1991

Sonntag, 23. September 2012

CRIME & THE CITY SOLUTION standen immer etwas im Schatten ihrer Landsleuten von THE BIRTHDAY PARTY bzw. NICK CAVE & THE BAD SEEDS, obwohl es sogar personelle Überschneidungen und einen fast identischen Werdegang gab. Die Band um Simon Bonney startete zusammen mit THE BOYS NEXT DOOR (Pre-THE BIRTHDAY PARTY) ihre Karriere 1978 in Australien im auch dort aufkeimenden Punk-Fieber, folgte Mitte der 80er Jahre den Jungs um Nick Cave nach London und später weiter nach Berlin. Als sich THE BIRTHDAY PARTY schließlich im Streit auflösten, rekrutierte Simon Bonney davon gleich Rowland S. Howard und Mick Harvey für CRIME & THE CITY SOLUTION, wobei letzterer auch parallel bei Nick Cave’s neuer Band THE BAD SEEDS einstieg. 1987 verließ aber Rowland S. Howard zusammen mit Epic Soundtracks schon wieder CRIME & THE CITY SOLUTION, um THESE IMMORTAL SOULS zu gründen und Simon Bonney fand neue Mitstreiter unter anderen in Alex Hacke (EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN), Chrislo Haas (LIAISONS DANGEREUSE) und Thomas Stern (RAUSCH). In dieser Besetzung wurden die drei letzten Alben der Band eingespielt, auf die sich jetzt ein weiterer neuer Teil der Mute-Reihe „An Introduction To…“ konzentriert. (weiterlesen…)

GRINDERMAN – Grinderman 2 Rmx

Dienstag, 24. April 2012

Die ersten 5 Alben von NICK CAVE & THE BAD SEEDS waren neben JOY DIVISION und BAUHAUS die Schallplatten, für die ich nach dem Mauerfall mein „Begrüßungs“-Westgeld ausgegeben hatte und was ich bis heute auch noch nicht bereut habe. Das 6. Album „The Good Son“ habe ich dann ja sozusagen richtig in Echtzeit erlebt und gerade jenes war ein Bruch mit dem bisherigen Düstermann-Image, wie der Beginn des Erfolges von Nick Cave. Spätestens nach den „Murder Ballads“ war dieser dann auch finanziell messbar, aber da hatte ich mich schon längst von ihm abgewandt. Im Jahre 2000 war ich anlässlich eines Konzertes in Berlin noch einmal kurz der Magie des Meisters erlegen, was sich im Nachhinein als das letzte Konzert mit Blixa Bargeld an der Gitarre herausstellen sollte. Danach driftete Nick Cave noch weiter ins schwülstig-pastorale ab, bis sich sogar der alte Band-Motor Mick Harvey ausklinkte. Da verursachte das „Schweine“-Rock-Nebenprojekt GRINDERMAN von Nick Cave bei mir nur noch Schulterzucken, auch wenn man dort angeblich den Geist der verrückten BIRTHDAY PARTY wieder erwecken wollte. (weiterlesen…)