Auflistung für das Stichwort ‘MASSIVE ATTACK’

YOUNG FATHERS – Tape One/Tape Two

Sonntag, 23. Juli 2017

Die YOUNG FATHERS waren mit ihrem energetischen Auftritt im vorigen Jahr im Vorprogramm von MASSIVE ATTACK in Berlin die Überraschung für mich und unterstützen die Trip Hop-Legende dann auch bei ihrem grandiosen Set bzw. sind ebenfalls auf deren phantastischen „Ritual Spirit“-EP als Gäste vertreten. Das Edinburgher Trio hatte bis dahin schon zwei Alben veröffentlicht, welche mit einer düsteren Mischung aus Hip Hop, Trip Hop, Soul, Gospel und R&B, wie vor allem mit prägnanten vielstimmigen Gesang bestachen. Mit ihrem Debüt-Album „Dead“ gewannen sie 2014 sogar den renommierten Mercury Music Prize und auf dem Soundtrack zur T2-Fortsetzung des Kultfilms „Trainspotting“ waren die YOUNG FATHERS gleich mit mehreren Songs vertreten. Im Zuge diesen Erfolges werden jetzt die beiden ersten Tapes von ihnen wieder veröffentlicht und durch Mandy Parnell vom bekannten Black Saloon-Studio neu gemastert. (weiterlesen…)

MARK STEWART – The Politics Of Envy

Montag, 30. April 2012

Verbitterte Alt-Linke aus der westlichen Welt können schon ganz schön nerven und albern wirken, wenn diese angesichts des ungebrochenen Siegeszuges des Kapitals immer noch die gleichen Parolen wie vor 30 Jahren skandieren. Billy Bragg oder eben Mark Stewart sind dagegen für mich persönlich rein subjektive Ausnahmen, denen ich ihre starre Haltung einfach abnehme und einem Alec Empire zum Beispiel eben nicht. In Bristol Ende der 70er Jahre begann Mark Stewart mit THE POP GROUP seine musikalische Karriere und wenn der Band auch kein großer Erfolg beschieden war, wurde sie mit ihrem rüden Mix aus Punk, Funk und Reggae doch zu einen wichtigen Einfluss für Legionen folgender Musiker. (weiterlesen…)

V.A. – Robot Elephant Vs. Tundra Dubs

Montag, 19. März 2012

Als vor rund zwei Jahren das damals noch junge Londoner Label Robot Elephant die Compilation „Isvolt“ veröffentlichte, ahnte wohl keiner der Beteiligten, dass man damit ein bleibendes Denkmal des sogenannten Witch House geschaffen hatte. Was damals als aktuelles Schlaglicht auf die gerade aufstrebenden Szene gedacht war, entpuppte sich wenig später als „Totengesang“, denn schneller als gedacht, verglühte das neue Genre in der Presse und den Blogs. (weiterlesen…)