Auflistung für das Stichwort ‘LYDIA LUNCH’

LAURA CARBONE – Sirens

Mittwoch, 11. Februar 2015

tumblr_nf5aij9VU81tk405uo1_r1_1280Fast wäre die unscheinbare CD-R dieses Albums im Berg der nicht gehörten Promos untergegangen und nur durch Zufall fand es seinen Weg ins Küchenradio, bevor ich jene entsorgen wollte. Gut aber, dass ich doch vorher noch mal rein gehört habe, denn die CD wusste mich von Anfang an zu begeistern. Laura Carbone ist (oder war) Sängerin bei der punkigen Electro Clash-Combo DEINE JUGEND, von der mir allerdings nur die (zugegebene) schicke Frisur von Frau Carbone in Erinnerung geblieben ist. Jetzt ist diese also Solo unterwegs und wandelt dabei auf den Retro-Spuren einer Lana Del Ray. (weiterlesen…)

MARIA ZABELKA & ZAHRA MANI & LYDIA LUNCH – Medusa’s Bed

Sonntag, 29. Dezember 2013

Für das Projekt „Medusa’s Bed“ haben sich drei starke Frauen zu einer wahrlich multikulturellen Einheit zusammen geschlossen. Da wäre zum einen die österreichische Violinistin Mia Zabelka, die pakistanische Laptop-Elektronikerin Zahra Mani und das ehemalige Pionier-Riot Girl Lydia Lunch aus New York. Diese geballte Feministen-Power hat es natürlich in sich und ohne große Umschweife macht das Projekt gleich beim ersten Track ihrer CD klar, was einem hier erwartet: Verfremdete Streicher verschmelzen mit düster-brodelnden Soundscape aus Fieldrecordings, welche auf die dunkel-verlebte Stimme von Lydia Lunch treffen. (weiterlesen…)

PROPAGANDA AND HOLY WRIT OF THE PROCESS CHURCH OF THE FINAL JUDGEMENT

Dienstag, 20. Dezember 2011

Anfang der 1960er Jahre gründeten der Architekt Robert de Grimston und seine Frau Mary-Ann gemeinsam mit anderen ehemaligen Mitgliedern der Scientology Church die Process Church of The Final Judgement. Anfangs noch eine Art psychotherapeutische Selbsthilfegruppe, entwickelte The Process später eine gnostische, düster-apokalyptische Doktrin und avancierte so zu einer der schillerndsten Erscheinungen im religiösen Underground jener Zeit. In der Öffentlichkeit fielen die Mitglieder von The Process durch ihre dunklen Capes und Kapuzenumhänge auf, womit sie einen modischen Kontrapunkt setzten zum farbenfroh-optimistischen Erscheinungsbild der Hippies. (weiterlesen…)