Wenn man plötzlich – unerwartet – auf Vertrautes trifft, rollen die Bilder aus der Gedankenflut. Dort schlummerten sie tief. Dieses Raunen, das die Bilder ankündigt, versetzt in Aufregung. Sobald die Rezensentin mit AMBER ASYLUM konfrontiert wird, plötzlich und unerwartet auf sie stößt, dann weiß sie das Raunen zu deuten. Anschließend kullern die Bilder gleich einem Kugelstrom auf die Kegelbahn. Rückblenden zum Jahr 1996, als NEUROSIS “Through Silver In Blood“ veröffentlichten und die Cello- und Violinenparts derart gefangen nahmen, dass Nachforschungen unablässig waren. 1996, als die Archive noch nicht für alle via Internet zugänglich waren, als sie noch aus den Niederschriften von mündlichen Berichten, Fanzines und Mailordern bestanden. Immer wieder tauchte der Name Kris Force dort auf, bis heute die einzige Konstante bei AMBER ASYLUM – oder besser: Kris Force ist AMBER ASYLUM.
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