Auflistung für das Stichwort ‘KNORKATOR’

MIKROWELLE – Rock&Roll Hifigangster

Sonntag, 7. Mai 2017

Bassist Rajko Gohlke begann seine musikalische Karriere gegen Ende der untergehenden DDR bei der Thrash Punk Metal-Kapelle TISHVAISINGS und wenig später bei der Vorreiter-Crossover-Band THINK ABOUT MUTATION. Nach deren Auflösung verdingte er sich bei den FREUNDEN DER ITALIENISCHEN OPER, KRIEGER und RUMMELSNUFF bzw. ist seit einigen Jahren festes Mitglied bei KNORKATOR und ganz aktuell bei TOTL XS CTRL und MACHINE DE BAUVOIR. Für sein Solo-Projekt MIKROWELLE tauschte der umtriebige Musik-Söldner dann aber den Bass gegen die Gitarre ein und 2003 erschien das Debüt-Album auf Kamikaze Records. (weiterlesen…)

MACHINE DE BEAUVOIR – Nimmersatt

Samstag, 11. Februar 2017

MdB1MACHINE DE BEAUVOIR sind seit einigen Jahren das interessanteste wie spannendste musikalische Projekt in Dresden. Anfangs noch als Duo, bestehend aus Sandra Maria Huimann und Jörg Schittkowski (Ex-AUTOMATIC NOIR) gestartet, kam später auch Stefan Fuhrmann (Ex-AUTOMATIC NOIR) an den Drums und zum Schluss noch Rajko Gohlke (Ex-THINK ABOUT MUTATION, KNORKATOR) am Bass dazu. Der streng analoge Elektro-Sound von MACHINE DE BEAUVOIR speist sein Fundament aus einem umfangreichen Vintage-Equipment, welches Jörg Schittkowski über die Jahre angesammelt hat und dem er gleichzeitig warme wie kühle Minimal-Rhythmen und Klänge entlockt. Den Ohr- und Blickfang von MACHINE DE BEAUVOIR stellt allerdings Schauspielerin Sandra Maria Huimann dar, die eigentlich aus Wien stammt und seit Jahren in Dresden lebt bzw. an den Landesbühnen Sachsen engagiert ist. Diese Frau hat neben einer atemberaubenden Ausstrahlung, eine ebenso beeindruckende Stimme und weiß diese beiden Reize auch optimal einzusetzen. Konzerte von MACHINE DE BEAUVOIR sind daher fast schon theatralische Inszenierungen, die weit über ein normales Live-Konzert hinausgehen. Durch die Hinzunahme von Bass und Schlagzeug bekam die zackig pulsierende Klangkulisse von MACHINE DE BEAUVOIR dann eine zusätzliche gewisse organische Note, welche den Anfangs noch eher experimentellen Sound insbesondere Live deutlich aufwerten. Über die Jahre konnte sich somit das Konzept von MACHINE DE BEAUVOIR stetig entwickeln, so dass das Material auf dem jetzt endlich erschienenen Debüt-Album „Nimmersatt“ mehr als gereift zu bezeichnen ist. (weiterlesen…)

KNORKATOR – Ich bin der Boss

Samstag, 4. Februar 2017

knorkator-ich-bin-der-boss-175099Wenn ich mich nicht verzählt habe, ist „Ich bin der Boss“ schon das 9. Album von KNORKATOR und ehrlich mal, wer hätte das zum Anfang ihrer Karriere als meiste Band gedacht?! Bezeichnungen wie „die Comedy-Ausgabe von RAMMSTEIN“ waren da noch eher harmlos, aber Stumpen, Alf Ator und Buzz Dee haben sich über die Jahre hochgearbeitet und von einer kleinen Pause dazwischen mal abgesehen, durchgehalten. Dabei haben sie sich einen nicht gerade kleinen Fankreis erspielt, welcher schon mehr als Szene übergreifend zu bezeichnen sein dürfte. Inzwischen ist aus dem Trio eine richtige Band bzw. sind Bassist Rojko Gohlke (Ex-THINK ABOUT MUTATION) und Drummer Nikolaj Gogow (Ex-DIE SKEPTIKER) feste Mitglieder geworden. Das tut dem Sound von KNORKATOR auch hörbar gut und „Ich bin der Boss“ ist meiner Meinung nach das am bisher straightesten wie beste Album der Band geworden. (weiterlesen…)

JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE – Welt ohne Werbung

Donnerstag, 29. Mai 2014

Die JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELE (kurz JAKA) waren mir bis dato absolut kein Begriff, auch wenn diese schon auf dem letzten Album von RUMMELSNUFF mitwirkten. Zumindest ein Blick auf ihre umfangreiche Diskografie zeigt mir jetzt, das ich hier so einiges verpasst haben muss. Vor ein paar Jahren löste sich die Band eigentlich auf, was die zahlreichen enttäuschten Fans sogar dazu veranlasste, ein Tribute-Album in Eigenregie zu initiieren. 2014 sind die JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELE wieder am Start und bieten gewohnt-beliebtes Death Metal/Grind Core-Geknüppel mit dem KNORKATOR ähnlichen „Böse“-Gesang. (weiterlesen…)

RUMMELSNUFF – Kraftgewinn

Freitag, 3. Januar 2014

Album Nummer 4 von RUMMELSNUFF dürfte endlich alle Zweifler verstummen lassen, welche den muskelbepackten Käpt’n gern als Eintagsfliege abtun wollten. Die strengen Musik-Kritiker wird jedoch auch „Kraftgewinn“ nicht überzeugen können, denn dazu ist das Ganze zu polarisierend proletarisch wie erfolgreich. (weiterlesen…)