Auflistung für das Stichwort ‘KIRLIAN CAMERA’

MUSHROOM’S PATIENCE – Jellyfish

Donnerstag, 14. August 2014

gg173Bei der neuen CD von MUSHROOM’S PATIENCE aus Italien bin ich mir nicht ganz sicher, ob das jetzt ein neues reguläres Album oder ein Kollaborations- bzw. Remix-Projekt ist. Weder Fisch noch Fleisch könnte man meinen, aber nein, es ist ja eine Qualle (Jellyfish)! Deren letzter Melancholie-Opus „Road To Nowhere“ ist ja eigentlich noch gar nicht so lange her, wurde im vorigen Jahr an gleicher Stelle gehörig gewürdigt und dreht immer noch regelmäßig seine Runden im CD-Player des Schreibers. „Jellyfish“ ist jetzt vom Ansatz jedoch völlig anders und Raffaele Cerroni bzw. Dither Graf hat in enger Zusammenarbeit mit Walter Robotka von Klanggalerie für 12 der insgesamt 13 Songs Gast-Sänger wie -Musiker eingeladen, die somit völlig neue Einflüsse in das an sich schon breitgefächerten Klangspektrum des Projektes einbringen. (weiterlesen…)

ROMA AMOR – On The Wire

Mittwoch, 21. Mai 2014

On The Wire“ ist das vierte Album von ROMA AMOR und ihr erstes mit komplett englischem Gesang. Das italienische Duo offenbart dabei einen herrlichen Akzent, der zum Teil waffenscheinpflichtig ist und in einigen Momenten an ganz alte KIRLIAN CAMERA erinnert. Musikalisch eigentlich mehr im Dark Folk Cabaret-Genre zu Hause, bricht „On The Wire“ manchmal jedoch mit stolpernder Beatbox, wavigen Bass und Schrammel-Gitarren angenehm aus dem morbide Schunkel-Schema aus. (weiterlesen…)

SECOND DECAY – Taste

Samstag, 16. Februar 2013

Das Leben schreibt wirklich die seltsamsten Geschichten und so eine ist auch die der Synthie Pop-Band SECOND DECAY. Das Duo bestehend aus Michael Sippel und Christian Purwien gründete sich Ende der 80er Jahre und fiel von Anfang an hauptsächlichst durch einen recht seltsamen Kleidungsstil und komische Frisuren auf. Musikalisch wurden SECOND DECAY damals für ihren relativ unspektakulären 1-2-Tipp-Discofox-Sound meist belächelt und kommerziell gesehen waren ihre CDs kein großer Erfolg, obwohl es inzwischen Vermutungen gibt, das man von ihrem Label Subtronic Records über die wahre Anzahl der verkauften Tonträger getäuscht wurde. Ende der 90er Jahre war dann auf jeden Fall Schluss mit lustig und das Duo legte SECOND DECAY auf Eis. Irgendwie hielten sich aber einige Songs nachhaltig im Gedächtnis der Szene und insbesondere „Hinter Glas“ und „I Hate Berlin“ wurden zu Clubhits in den schwarzen Tanz-Tempeln der Republik bzw. sogar auf den Floors der geschmäcklerischen Minimal Electro-Gemeinde. (weiterlesen…)

SUNDAY STRAIN – Destiny.Done

Mittwoch, 10. August 2011

Als im Jahre 2008 das Debüt „Red, Black And White“ vom LLOVESPELL-Nebenprojekt SUNDAY STRAIN auf Sonderübertragung erschien, war schon aufgrund der Limitierung von nur 149 Stück die Streuung recht gering. Trotzdem reichte der Achtungserfolg aus, um beim polnischen Wrotycz-Label Aufmerksamkeit zu erregen und wo nun auch der Nachfolger „Destiny.Done“ in weit aus größerer Auflage und im schicken Digipack erscheint. (weiterlesen…)