Im Wesen des Unterwegsseins liegt das Ankommen. Julia Kent, die ambitionierte Cellistin aus dem kanadischen Vancouver, die heute in New York lebt, ist viel unterwegs. Doch worin liegt ihr Ankommen? Liegt es vielleicht in ihren vielfältigen Kollaborationen? Liegt darin ihr Ankommen? Und wie verhält es sich in den Phasen des buchstäblichen Unterwegsseins, auf ihren ausgedehnten Tourneen der letzten Jahre? Ist das ihr Entortetsein? Es lässt sich vermuten, dass sie vor allem in den Räumen zwischen all diesen Polen agiert. Ist sie am Ende eine Rastlose? Womöglich findet ihr Ankommen –„ihr Hiersein“- am ehesten in ihren Soloveröffentlichungen Widerhall. Dies scheinen die Echoräume zu sein, in denen sie am stärksten als Sendende agiert, weniger als Mitsendende.
Am besten -und dies ist das einzig Sichere- kann wohl Julia Kent selbst zu diesen und anderen Fragen Auskunft geben. (weiterlesen…)






