Auflistung für das Stichwort ‘GIZEH’

SHIELD PATTERNS – Contour Lines

Sonntag, 1. Juni 2014

Trendig neue Schwärze, frisch aus dem Vereinten Königreich, liefert das Duo SHIELD PATTERNS mit ihrem ätherischen Dark-Pop Debüt „Contour Lines“. Die in Manchester lebende Künstlerin Claire Brentnall und ihr musikalischer Seelenverwandter Richard Knox erschaffen schwelgende Ambient-Wolkenlandschaften für Fortgeschrittene. Reichlich Einkehr zwischen den Traditionen inklusive. Hobbymelancholiker, die Platten von CHELSEA WOLFE, TOMORROW WE SAIL, HER NAME IS CALLA und natürlich TALK TALK im Plattenschrank stehen haben, sind eingeladen mitzureisen. Einzige Voraussetzung: Das obligatorische Glas schwerer Rotwein. Ernsthaft Leute, das ist essenziell! Aus aktuellem Anlass empfehle ich an dieser Stelle einen trockenen griechischen Agioritikos aus der autonomen Mönchsregion Athos in Griechenland. Gerne auch den aktuellen Jahrgang. Anschließend: Andacht! (weiterlesen…)

TOMORROW WE SAIL – For Those Who Caught The Sun In Flight

Montag, 24. Februar 2014

Beginnen wir heute einmal mit einem ganz anderen Ansatz. Wie wäre es denn zur Abwechslung mal wieder mit einer großen Kuschelparty. Eingeladen sei die Crème de la Crème der hiesigen UK-Postrock-Szene. Hiermit seien alle gestandenen, englischen Melancho-Rock Bands wie HER NAME IS CALLA, BLUENECK, YNDI HALDA, THE PIRATE SHIP QUANTETT und ja, ebenfalls herzlich willkommen, auch die überbewerteten Neo-Progger CRIPPLED BLACK PHOENIX aufgerufen, sich Tickets für die erste Reihe eines TOMORROW WE SAIL-Konzerts ihrer Wahl zu kaufen. Bitte nehmen Sie in Ihren adretten Anzügen auf den roten Samtsesseln Platz, wir reichen Ihnen sofort ein schweres Glas französischen Rotwein und die besten High-End-Kopfhörer für den orgasmischen Schüttelfrost-Effekt. Versprochen. Oh, Sie zittern bereits vor Ergriffenheit, aber das war doch gerade erst der Soundcheck! (weiterlesen…)

AIDAN BAKER – Already Drowning

Samstag, 20. April 2013

Aidan Baker veröffentlicht wahre Unmengen, vieles davon frei improvisierte oder zumindest oft so klingende Solo-Exkursionen mit elektrischer Gitarre und Effekten; dazwischen sucht er aber auch immer wieder und unermüdlich neue Wege, lädt Gäste ein und/ oder entwickelt vorab, noch vor Komposition und Aufnahme, feste Konzepte, denen die Komposition dann zu folgen hat. „Already Drowning“, als CD und LP auf Gizeh Records erschienen, ist eine dieser Veröffentlichungen, die sogar alle beide Ansätze zur Variation vereinen. Als großes durchgehendes Thema steht über „Already Drowning“ die Bezugnahme auf Mythen und Sagen aus traditioneller Überlieferung und verschiedenen Romanvorlagen, in der musikalischen Umsetzung die Integration von 13 Gästen an Instrumenten und (weiblicher) Stimme, wobei Aidan Baker selbst diverse Gitarren, Bass, Flöte, Schlagzeug, Posaune und Klavier übernimmt… (weiterlesen…)

GLISSANDO – The World Without Us

Mittwoch, 30. Januar 2013

Slowcore oder Sadcore, unter diesen Labels wurde derartige Musik bereits gehandelt. Glissando beschreiben diese Welt ohne sie, in erster Linie durch Piano und Streicher und den sehnsuchtsvollen Gesang von Elly May Irving, dazu einzelne Gitarren, Perkussion, auch mal etwas elektronische Background-Atmospherics; (weiterlesen…)

MERE (Gareth Davis, Thomas Cruijsen, Leo Fabriek) – Mere

Mittwoch, 15. August 2012

In einen Wim Wenders-Film fühlt man sich versetzt beim Hören der Musik von MERE: Eine Wüstenlandschaft samt leergefegter Highways und mit heruntergekommenem Charme kokettierenden Diners, in denen die Bedienungen alle Betty heißen, ersteht bereits bei den ersten Klängen der Ambient-Jazz-Gruppe vor dem inneren Auge. Sofort fällt mir RY COODERs karger Soundtrack zum Roadmovie “Paris, Texas“ ein und die zum Inventar eines popkulturellen Mythos gewordenen amerikanischen Szenerien, die COODER mit seiner Musik so kongenial untermalte. (weiterlesen…)

RICHARD KNOX & FREDERIC D. OBERLAND – The Rustle Of The Stars

Mittwoch, 15. August 2012

“The Rustle Of The Stars“ ist eine musikalische Kollaboration zwischen Glissandro-Member Richard Knox und den Farewell Poetry-Musiker Frederic D. Oberland. Zudem werden sie von diversen Gastmusikern unterstützt. Der Hörer soll sich mit diesem feinen Stück Musik gedanklich auf eine imaginäre Reise in die entlegensten Zonen jenseits menschlichen Seins begeben, der Arktis. Dabei im Hinterkopf die ersten entbehrungsreichen Polarexpeditionen, Edgar Allan Poe´s Traumbilder, Schiffe, die sich durch krachendes Packeis quälen, wenn der menschliche Gedanke einzufrieren drohte, in polarer Trance zu versinken scheint. (weiterlesen…)