Auflistung für das Stichwort ‘COLUMN ONE’

V.A. – A Taste Of Moloko Plus / 1996-2016

Montag, 26. September 2016

taste_frontMoloko Plus ist ein kleines feines Label aus Sachsen-Anhalt bzw. der Nähe von Magdeburg (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen engstirnigen West Punk-Magazin), welches nun schon seit 20 Jahren mehr oder weniger konstant ausgewählte Tonträger (und seit einiger Zeit auch Literatur) veröffentlicht. Labelinhaber Ralf Friel geht es mit MOLOKO PLUS überhaupt nicht ums Verkaufen, sondern ist eher mehr ein Mäzen für befreundete Künstler und Musiker, denen er mit seinen privaten Mitteln ihre Veröffentlichungen ermöglicht. Über die nun schon 20 Jahre sind dabei 88 Veröffentlichungen zusammen gekommen und die Bandbreite reicht von Rock, Blues, Dub, Electronica, Dada, Cut Up bis hin zum Industrial. (weiterlesen…)

JÜRGEN PLOOG – Tapes von unterwegs 1971-1976

Samstag, 16. April 2016

juergen_ploog_tapes_1Jürgen Ploog ist so etwas wie das deutsche Gegenstück zu William S. Burrougs und widmet sich seit den 70er Jahren in seiner Freizeit der sogenannten Beat-Literatur bzw. wendet dabei auch die Cut-Up-Methode an. Beruflich war er dagegen 35 Jahre als Pilot der Lufthansa weltweit unterwegs und hat auf seinen Reisen mit einem portablen Kassettenrecorder auch viele Feldaufnahmen gesammelt. Einen verdichteten Ausschnitt dieser Fieldrecordings aus den Jahren 1971 bis 1976 bietet jetzt die Platte „Tapes von unterwegs“, welche durch Robert Schalinski von COLUMN ONE editiert wurde, die ja in der Vergangenheit auch schon mit Jürgen Ploog zusammengearbeitet haben (unter anderem bei der „Simulation“-Box) und ja so etwas wie Brüder im Geiste sind. (weiterlesen…)

COLUMN ONE – Cindy, Loraine & Hank

Sonntag, 31. Januar 2016

column_one_cindy_hank_&_Loraine1Jetzt ist es soweit – ich kann COLUMN ONE nicht mehr folgen! Das Experimental-Kollektiv aus Berlin war bisher mit seiner speziellen Mischung aus Cut-Up, Industrial, Avantgarde, Ambient, Click & Cuts, Field Recordings, Trance etc. sicher nie Easy Listening, aber trotz aller Dekonstruktion irgendwie immer atmosphärisch bzw. fließend oder verstörend. (weiterlesen…)

Contarum – Morphonic Lab. XIII

Samstag, 11. Oktober 2014

LogoAm 25.10.2014 findet nun schon die 13. Auflage des Morphonic Lab in Dresden statt, welches seit vielen Jahren eine faszinierende Mischung aus Licht, Klang, Performance, Video und Installation bietet bzw. experimentelle Musik mit bildender Kunst übergreifend fusioniert. Insbesondere das Ambiente des Veranstaltungsorts eines unsanierten Barock Palais im großen Garten, welches an diesem Abend aufwendig Illuminiert ist, dürfte schon allein anziehend wirken. Die jeweiligen Themen des Morphonic Lab sind dazu mit Bedacht und großer Sorgfalt ausgewählt und sprechen immer verschiedene musikalische wie künstlerische Genres an. Aus diesem Anlass stellte ich Organisator und SARDH-Kopf Detlef Schweiger einige Fragen zu dieser absolut empfehlenswerten Veranstaltung, die weltweit sicher seines gleichen sucht. (weiterlesen…)

COLUMN ONE – Antiphona

Mittwoch, 17. Juli 2013

Column One sind ein Name in experimenteller Musik und einen solchen erreicht man im Allgemeinen genauso: indem die Musik, die man macht abseits der Vorhersehbarkeit und diesseits des Unikatbereichs zu liegen kommt. Heißt dann aber auch für die Hörer: eine gewisse Offenheit sollte vorhanden sein und auch das Wissen und die Akzeptanz um die „Notwendigkeit“, sich bisweilen auch auf Dinge einzulassen, die den Grenzbereich der möglicherweise engeren Grenzen des eigenen Geschmacks berühren oder sogar jenseits dessen liegen. (weiterlesen…)

AALFANG MIT PFERDEKOPF – Kinderspechleber

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Ob Aalfang mit Pferdekopf oder unter dem echten Namen (Mirko Uhlig); ein sicheres Hantieren mit den Grauzonen der Genres bei gleichzeitiger Fokussierung auf den Zusammenhang als Werk; in der Form, wie Mirko Uhlig derartiges immer wieder vorlegt macht ihm das so schnell keiner nach. (weiterlesen…)

(ad)VANCE(d) – 24

Donnerstag, 26. April 2012

„Musik“ aus Fieldrecordings, das klingt für manche vielleicht einfach (weil: ein Instrument muss man ja nicht spielen), die Schwierigkeit aber ist, sie muss zuallererst einfach auch klingen. Und das ist alles andere als einfach: wer auch immer schon einmal versucht hat, derartige Aufnahmen zu machen, die doch „nur“ so klingen sollen wie das, was normalerweise die Ohren direkt ans Gehirn liefern, hat die Tücken des Fieldrecordings kennengelernt: topfiger Sound, Überbetonung einzelner Frequenzen, Reizlosigkeit. (weiterlesen…)