Auflistung für das Stichwort ‘CHELSEA WOLFE’

CHELSEA WOLFE – Pain Is Beauty

Samstag, 31. August 2013

Diese Frau hält ihr Wort. Nur knapp ein Jahr nach den bezaubernden „Unknown Rooms: A Collection Of Acoustic Songs“-Balladen schenkt uns Chelsea Wolfe ein neues Werk. „Pain Is Beauty“ schwingt aber nicht wider Erwarten die Gemütskeule um, Puristen müssen sich auf vermehrten Elektronik-Einsatz gefasst machen. Letztendlich ist aber alles wie gehabt im Hause Wolfe: Schön Schwarz zum Einkuscheln und Mitleiden. Funeral-Pop für erhabene Momente, Neo-Folk war gestern! (weiterlesen…)

CHELSEA WOLFE – Live at Roadburn

Montag, 12. November 2012

Regenwetter und ein feuchtkalter Winter vor allen Türen – da kommt Chelsea Wolfes tonangebende Live-Depression mit schleppenden Gitarren und verhuschter Gesangsintonation gerade recht, um das Darniedertrudeln der letzten braunen Blätter und das Plätschern des Regens zu begleiten. Der erste Track läutet auf diese Art den Herbst ein, der zweite wird wütend über den zu früh zu Ende gekommenen Sommer und tritt der schleichenden Tristesse des Openers mit verhaltenen Rock-Rhythmen und verzerrten (und mutwillig verstimmten) Gitarren in den Hintern, während Chelsea Wolfes Stimme überirdische Klagelaute von sich gibt. (weiterlesen…)

Das BLACK Magazin präsentiert: CHELSEA WOLFE auf Deutschland-Tour

Mittwoch, 7. März 2012

CHELSEA WOLFE weiß über unsere Alltagswelten vor dem Hintergrund einer aufziehenden Düsternis zu berichten. Ihre Songs hallen noch nach, auch wenn sie schon verklungen sind. Ihre Alben “Ἀποκάλυψις“ und “The Grime And The Glow“ fangen eine Atmosphäre ein, die von einem schwarz-kratzigen Soundschleier verhangen ist. Es sind Alben, die ebenso staunen lassen. Unikat ist ihr Ausdruck, wobei die Phonation der Amerikanerin nicht weniger als applauswürdig ist. Wie alle großen Platten greifen “The Grime And The Glow“ und  “Ἀποκάλυψις“ ins Räderwerk unserer unterbrechungsarmen Welt und öffnen  Fenster, ein “Zwischen“. Dort hält sich der Hörer fernab der Unterbrechungsarmut entlang des Durchlaufs auf. Dieses “Zwischen“ ist eine Art Ort, an dem es keiner Worte bedarf. Dieses “Zwischen“ ist dem Benjaminschen “Zeitnest des Traumvogels“ gleich. Dort verfugen sich An-/ Innehalten beim Hörer. Dort erkennt er, was “Lauschen“ bedeutet.

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