Auflistung für das Stichwort ‘Ben Lukas Boysen’

HECQ – Mare Nostrum

Sonntag, 23. August 2015

hymen-y832-x3Das letzte reguläre Album „Avenger“ von HECQ ist ja inzwischen auch schon wieder vier Jahre alt und in der Zwischenzeit veröffentlichte Ben Lukas Boysen nur Stückwerk und Remixe unter diesem Alias oder mit seinem bürgerlichen Namen Sounddesign für die Werbebranche und Film-Soundtracks. Sein neustes HECQ-Werk „Mare Nostrum“ wartet aber nicht mit den typisch gebrochenen Beats und komplexen filmischen Atmosphären auf, sondern ist diesmal ein Ambient-Album der Extra-Klasse geworden. (weiterlesen…)

KLANGSTABIL – Shadowboy

Sonntag, 23. März 2014

Ich verfolge den Werdegang des Duos KLANGSTABIL nun schon vom Anfang an mit und muss gestehen, dass ihre musikalische Entwicklung mehr als atemberaubend ist. Was einst mit statischer Monotonie bzw. nicht zu leugnenden KRAFTWERK-Einfluss begann, streifte im weiteren Verlauf Industrial und Techno, um zuletzt fast in einer Emo-Ausgabe von PROJECT PITCHFORK zu enden. Die beiden letzten Alben „Taking Nothing Seriously“ und „Math & Emotion“ wurden dabei völlig vom Gesang und nervigen Texten über das gestörte Seelenleben einer der beiden KLANGSTABIL-Protagonisten dominiert. Höhepunkt dieser plakativ-emotionalen Entwicklung war die letzte EP „Vertraut“ und ehrlich gesagt ging mir das Ganze damit absolut auf die Nerven! Vor 5 Jahren wurde nun bei Boris May von seinem Psychiater Hypersensibilität attestiert, welche er jetzt mit dem aktuellen Album „Shadowboy“ thematisieren, verarbeiten wie bewältigen wollte. Ich erwartete daher nichts gutes und schob „Shadowboy“ lange vor mir her, weshalb dieser nun erst mit einem halben Jahr Verspätung den Weg in meinen CD-Player fand. Was ich dann jedoch in den nächsten 40 Minuten zu hören bekam, verschlug mir fast die Sprache – KLAGSTABIL machen jetzt in Hip Hop und das klingt richtig gut! (weiterlesen…)

HECQ – Horror Vacui

Sonntag, 26. Januar 2014

Als im Jahre 2003 Ben Lukas Boysen alias HECQ mit „A Dried Youth“ seine Debüt-CD veröffentlichte, war ich sofort begeistert und habe seit dem seinen Werdegang über weitere 6 Alben und eine Handvoll 12“ euphorisch verfolgt bzw. im BLACK auch immer journalistisch begleitet. Anlässlich des 10. Geburtstages von HECQ beschenkt sich der Sound-Designer mit vorliegender Compilation selbst und obwohl „Horror Vacui“ einen Best Of-Charakter hat, ist dies nicht korrekt. (weiterlesen…)