Auflistung für das Stichwort ‘AUF ABWEGEN’

BLACKHOUSE – Interview

Donnerstag, 9. Mai 2013

Brian Ladds Projekt BLACKHOUSE gehört zu den dienstältesten Industrial-Projekten. Alben wie „Five Minutes After I Die“, „We Will Fight Back“ oder „Hope Like A Candle“ genießen nicht nur hierzulande Kultstatus. Als dezidiert christlicher Künstler ist Ladd in der sonst eher dem Okkulten zugeneigten Szene eine erwähnenswerte Ausnahme. Erfolgreich war er trotzdem und amüsant der Anblick mit Runen und Pentagrammen behangene Grufties zu Textpassagen wie „Christ Is The Hope Of Man“ durch den Nebel schwanken zu sehen. Das nahende 30jährige Jubiläum wird aktuell mit verschiedenen Neuauflagen alter Alben vorbereitet. Das BLACK bat Brian Ladd zum Gespräch. (weiterlesen…)

RLW + DAS SYNTHETISCHE MISCHGEWEBE – Die Eisenbüglerin

Donnerstag, 31. Mai 2012

Experimentelle Musik ist als Begriff nicht geschützt und Definitionen gibt es zuhauf; „offizielle“ (vermutet) und persönliche. Letztere mit der ganzen Bandbreite an Möglichkeiten, immer in Abhängigkeit zur musikalischen Herkunft und dem Geschmack (und der Gewohnheit) von Hörer und -in. Das im Hinterkopf könnte bedeuten, die vorliegende Doppel-CD von RLW und Das Synthetische Mischgewebe bereits in Bereichen zu vermuten, die weite Teile der „Normalmusikhörer“ schon gar nicht mehr als Musik bezeichnen würden. Vermutet jedoch ohne eine ersatzweise passende Bezeichnung zur Hand zu haben… (weiterlesen…)

MARC BEHRENS – Zwanzig Zonen

Dienstag, 10. April 2012

Zwanzig akustische Zonen seiner Herkunftsstadt präsentiert der in Darmstadt gebürtige Audiokünstler MARC BEHRENS mit dem vorliegenden Auftragswerk, das 2010 für die Reihe „Hessen hören“ des HR entstand. Durch zwanzig Darmstädter Örtlichkeiten rauscht, fiept und klöppelt sich das auf dem Tonträger versammelte Material. (weiterlesen…)

V.A. – Replace

Donnerstag, 29. März 2012

„Die Elektronische Musik, die Elektroakustische Musik und die Musique concréte galten oft als realisierte Utopien von Fortschrittsideen, die genauso oft jenseits der Aufnahmefähigkeit und des -willens der Hörer lagen. […] Außerhalb [des] medialen Reservats war eine als utopisch gedachte oder empfundene Musik durchaus skandalfähig.“ – so das Booklet zur vorliegenden Compilation „Replace“, die bei Edition Degem in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat erschien. (weiterlesen…)