Auflistung für das Stichwort ‘ARTIKEL’

„Ich liebe es, mächtigen Typen in schwarzen Black Metal-Shirts dabei zuzusehen, wie sie zu Synthwave abtanzen!“ – CARPENTER BRUT im Interview

Sonntag, 20. November 2016

0005990507_10Sie sind laut, sie sind schrill, sie sind catchy und sie sind wahnsinnig. Der Franzose Franck Hueso ist das, was man gegenwärtig einen viralen Hype nennt. Mit seinem dramatisch-tanzbaren Synthwave-Techno, Marke 80er-Jahre, hat er sich in den letzten drei Jahren eine enorme Fangemeinde erspielen können. Unermüdliches Touren, konstante Qualität und eine geheimnisvolle Identität, die es zu schützen gilt, machen CARPENTER BRUT zu einem der interessantesten Projekte der Synthwave-Szene. Vor kurzem wurden die drei bisher veröffentlichten EP´s zu einer CD-Compilation namens „Trilogy“ zusammengefasst. Der französische Neon Demon, der bei Konzerten mit Drummer und Gitarrist performt, und stilistisch das Beste der letzten beiden JOHN CARPENTER-Alben herauskitzelt ist vor allem live eine ekstatische Erfahrung. Goblin-Prog, Italo Disco und 80s-Feeling wurden schon lange nicht mehr so intensiv zusammengefasst. Es wurde daher dringend Zeit, bei dem ominösen Produzenten, dessen Herz für den Metal schlägt, anzuklopfen und zum Gespräch zu bitten. (weiterlesen…)

„Music takes different people to different places.“ – Ein Interview mit MYRKUR

Dienstag, 13. September 2016

myrkur2Relapse zaubert eine dänische Überraschung aus dem Hut. Das Ein-Frau-Black-Metal-Projekt dürfte der Tipp für die nun bald immer kürzer werdenden Tage sein. Aus den Frostfängen fräst sie das Gestern heraus. Sie umgürtet es mit ihrer Schaffensglut. Sie schöpft da etwas Eigenes. Ein wunderbar kratziges und widerborstiges Ding von einer Debut EP steht ab sofort in den Regalen. Hört, Hört! (weiterlesen…)

Nach dem Flüstern folgt der Schrei INCUBATE-Festival 14.09 – 20.09. Tilburg, Niederlande

Montag, 12. September 2016

d199c23c37d83b5ef4ab5a11d905d26dDie Stadt Tilburg in der Provinz Nordbrabant ist unter Doom-, Occult- und Retro-Rock-Fans längst zum jährlichen Mekka jener geworden, die vergessene Juwele der Metalszene neu entdecken, frenetisch lang ersehnten Reunions entgegenfiebern oder exquisite Geheimtipps kennenlernen möchten. Doch ein zweites Nieschenfestival, welches sich aus der Creme de La Creme aller möglichen Spielarten kunstvoller Musikgenres schmückt, erobert unter Kennern die Speerspitze als eines der speziellsten Festivals mit unverwechselbarem Charakter: Das jährlich im September stattfindende Incubate-Festival. (weiterlesen…)

„Ich denke, man kann „Moloch“ problemlos zur magischen Arbeit, zum Einschlafen oder beim Sex hören.“ – Interview mit VORTEX á Dr. Marcus Stiglegger

Donnerstag, 11. August 2016

Vortex LogoDr. Marcus Stiglegger ist Filmwissenschaftler, Film-Dozent und Publizist. Im alltäglichen Lebensstil ist er seit Jahren aktives Mitglied der Schwarzen Szene. Mit der Studie „Sadiconazista – Faschismus und Sexualität“ gab er seine Promotion. Seine anschließende Habilitation erlangte Stiglegger mit der Arbeit „Ritual und Verführung“, wo er die Seduktionstheorie des Films begründete. Seitdem veröffentlichte der in Mainz lebende Kulturwissenschaftlicher  weitere Bücher zum Genrekino oder fungiert als Herausgeber filmtheoretischer Sachbücher. Außerdem gilt Stiglegger hierzulande als gefragter Experte für das Horror-Genre. Außerdem als kleiner Szenefakt: Der Mittvierziger ist Initiator des unvergessenen Szene-Portals samt Kleinverlag :IKONEN – Magazin für Kunst, Kultur und Lebensart. Die Beschäftigung mit okkulten, schamanistischen oder sexualästhetischen Thematiken prägen seine Persönlichkeit. 2008 gründete er das Dark Ambient-Projekt VORTEX, mit dem er düstere Soundscapes und Filmmusik komponiert und auch Tribal-Einflüsse beinhaltet. Ende Juni erschien mit „Moloch“ das bereits vierte Album. Höchste Zeit für BLACK das Gespräch mit einer, der gegenwärtig interessantesten Persönlichkeiten der deutschen Untergrund-Szene zu suchen. (weiterlesen…)

„Der Synthesizer ist Schuld daran, dass es bei mir Elektronische Musik geworden ist.“ Interview mit Mario Schönwälder „

Donnerstag, 11. August 2016

MarioManikin Records, ein kleines aber feines Berliner Plattenlabel feiert sein 25 jähriges Bestehen und das will was heißen im Haifischbecken der heutigen Musikszene. Begründer und Inhaber ist der Musiker und Produzent Mario Schönwälder der musikalisch selber in die Schublade der sogenannten “ Berliner Schule“ einzusortieren ist, was aber auch kein Wunder ist, da Mario dereinst vom Berliner Elektrohead Bernd Kistenmacher inspiriert wurde. Im Programm von Manikin Records finden so begnadete Elektronik Musiker wie Klaus Schulze, Ashra, Spyra, , Rolf Trostel und ehe den Insidern bekannte Künstler wie Detlef Keller, Bas Broekhuis, Thomas Fanger, Michael Kersten usw. Das famose Label hat sich immer wieder durch außergewöhnlichen Platten und CD Aufmachungen hervor getan, wie z.b. CDs in kleinen runden Blechdosen oder ein 10 CD Set in einer Holzkiste, doch lassen wir nun den Mastermind und sympathischen Jubilar – Mario Schönwälder – selber zu Wort kommen. (weiterlesen…)

„Ich habe meine Geduld und den Kern von gutem Songwriting schulen müssen“ – Interview mit DRANGSAL

Samstag, 14. Mai 2016

drangsalDank DRANGSAL ist eingängiger Wave-Pop wieder in aller Munde. „Don´t believe the Hype!“ werden Skeptiker skandieren, sollten dem Debütalbum des 22-jährigen Wahl-Berliners und Exil-Pfälzers Max Gruber aber zumindest einen respektvollen Hördurchgang widmen. Mit seinen stets tanzbaren und eingängigen Stücken bringt Gruber den ewigen Spirit der 80er um Bands wie THE CURE, SUICIDE oder SHE WANTS REVENGE zurück in den Mainstream. Was die geschniegelten Briten von HURTS können, kann DRANGSAL allemal. Formidabel verknüpft er Düster-Ästhetik mit süchtigmachendem Syntheser- & Frequenzer-Breitwand-Pop, macht sich zugleich viele Gedanken um Bühnen-Optik und Imagebildung. Optisch einer jungen Kopie von FALCO gleichend, ist dieser interessante junge Mann nicht auf den Mund gefallen, vertritt seine Meinung, kennt die Subkultur-Historie und pflegt ein reizendes Faible für abseitige Interessen. Gute Musik schreiben und gleichzeitig sympathisch sein – die Stunde des Max Gruber schlägt definitiv hier und jetzt! Wer Ohrwürmer liebt, die bleiben und auf der Suche nach zeitloser Popmusik ist, trotzdem gerne elegante Schwarznuancen als Alltagsdress kombiniert, wird diesen Wunderknaben schon bald für sich entdecken. BLACK hat den blutjungen Musiker interviewt. (weiterlesen…)

„Mein Lebenswerk umfasst ungefähr 2000 Alben, das dürfte Rekord sein“ – Mathias Grassow im Interview

Sonntag, 1. Mai 2016

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Mit diesem Interview ist für mich nun wirklich ein Traum in Erfüllung gegangen! Mathias Grassow, von dem ich selber unzählige Alben besitze, war schon immer einer meiner Wunschpartner für ein Interview. Wer Mathias nicht kennt, der internationale Ambientkünstler aus Wiesbaden ist schon seit den 80er Jahren musikalisch aktiv und hatte sich dereinst auf das Erforschen von Bordun und Obertonmusik spezialisiert, hier erforschte er die Effekte auf die menschliche Psyche. Seine Musikkunst ist teils beeinflusst von fernöstlicher Philosophie, sowie von keltischen und schamanischen, nordeuropäischen Klängen. Außerdem gab es unzählige Kooperationen z.B. mit Klaus Wiese, Alio Die Bruno Sanfilippo, Thomas Weiss usw. – hier nun die aussagekräftigen Antworten auf meine Fragen. (weiterlesen…)

SEA & AIR – Interview

Donnerstag, 3. März 2016

9780_screenSea & Air haben mich mit ihrem Livekonzert in Bremen letztes Jahr so sehr begeistert, dass ich Daniel Benjamin und Eleni Zafiriadou – übrigens seit 2004 verheiratet – am Merchandisestand zu einem Interview angesprochen hatte, diese Woche kamen dann die Antworten. Sea & Air ist also ein deutsches Indie Pop Rock Duo das – Ghost Pop – einspielt ( so ihre eigene Bezeichnung für ihre Sounds ) mit Weltmusik, Jazz, Klassik und weiteren Einflüssen -so möchte ich die beiden musikalisch einmal betiteln- das aus den zwei Multi Instrumentalisten Daniel und Eleni seit ca. 2011 besteht, die zwei spielen vom Cembo, Gitarre, Schlagzeug, E – Gitarre über Keyboard und einer Vielzahl an anderen Geräten alles live ein. Die beiden wurden auch schon in der in der Kategorie – Bester Newcomer- für den Music Award Region Stuttgart ausgezeichnet und haben den Deutschen Musikautorenpreis in der Sparte –Nachwuchs – erhalten. An Filmmusik wurde sich auch schon abgearbeitet und probiert – Für Miriam 2009, Schuld sind immer die Anderen 2012, Heißkalte Seele 2012 – wurde fleißig komponiert, so dass man sieht, was Sea & Air für ein großartiges Potenzial besitzen, hier dann die spannenden Antworten auf meine Fragen. (weiterlesen…)

„Letzten Endes kann man sagen, dass es sich bei jeder Ausgabe des DESTINATION MORGUE um ein historisches Wochenende der italienischen Szene handelt“: Das DESTINATION MORGUE-Festival vom 5.2 – 6.2. in Rom. Ein Gespräch mit Festival-Initiator Alessandro Marchettini

Freitag, 8. Januar 2016

Destination Morgue FestivalWegsterbende Clubs, ein oberflächliches Szene-Publikum und die Götterverehrung ausländischer Künstler statt Bands aus dem Inland. Das subkulturelle Bild von Rom entspricht nicht gerade dem, welches man von der Ewigen Stadt selbst hat. Doch trotz der Kritik ist bei Festival-Organisator Alessandro Marchettini kein Frust zu spüren, der seit über neun Jahren mit seinem Team die Fahne im Untergrund hochhält und mit dem DESTINATION MORGUE neben dem Support lokaler und italienischer Künstler auch ein Stück Grabpflege betreibt. Gekennzeichnet ist jede Ausgabe des Kult-Festivals mit einer historischen Re-Union einer wegweisenden Band. Im BLACK-Interview gibt Alessandro Auskunft über Ausrichtungspläne des Festivals und die italienische Industrial-Szene an sich. (weiterlesen…)

Durch den Traum: Musik-Illustrator KARMAZID im BLACK-Gespräch

Mittwoch, 28. Oktober 2015

atticOkkultistisch. Geheimnisvoll. Morbide und elegant: Artworks zwischen Himmel und Hölle Manchmal muss erst ein Zufall einstige Fähigkeit ans Licht zurückholen. Etwa weil der 8-to-5-Job einen auslaugt. Die gesellschaftliche Tristesse sich vordergründig breit gemacht hat, oder weil man trotz Talent nicht an die eigene Größe glaubt. Im Falle des 33-jährigen illustrativen Faktotums KARMAZID geht es gerade ziemlich heftig durch die Decke. Und das völlig ungeplant. Seit über drei Jahren zeichnet der Unterfranke P.Z. favorisiert für Bands aus dem Death-, Black-, & Occult-Rock-Umfeld (darunter so illustre Namen wie URFAUST, ATLANTEAN KODEX oder SABBATH ASSEMBLY) kongeniale Schwarzweiß-Illustrationen. Wer ein Faible für mittelalterliche Holzstiche hat und mit genannten Subgenres der metallischen Spielart liebäugelt, sollte einen Blick riskieren. Innerhalb der letzten Jahre konnte sich der umtriebige und arbeitswütige Zeichner eine exorbitante Anhängerschaft aufbauen. Wie aus Weiterempfehlungen ein gewisser Internet-Hype entstehen kann, erklärt KARMAZID im Gespräch mit dem BLACK Magazin, der sich ganz bescheiden seinen ganz eigenen Mythos bewahrt. (weiterlesen…)