Samstag, 11. Mai 2013
Eine Beschäftigung mit dem britischen Duo öffnet die Tür zu einem Raum, in dem die Widersprüche auf wundersame Art und Weise miteinander harmonieren. Was für sich genommen wie ein Oxymoron klingt, kann in seiner dennoch zutreffenden Beschreibung entlang dreier Umstände aufgelöst werden. Zunächst existiert das Duo bestehend aus Edward und Tanith seit sechs Jahren und hat in dieser Zeit diverse Alben veröffentlicht und macht laut Eigenaussage vordergründig durch Mundpropaganda auf sich aufmerksam. Soweit der Old School-Ansatz. Gleichzeitig hat die Band bis heute keinen einzigen physischen Tonträger herausgebracht. All ihre Veröffentlichungen bieten sie auf Bandcamp zum kostenlosen Download an. (weiterlesen…)
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Freitag, 10. Mai 2013
Den in Edinburgh geborenen CHRIS CONNELLY zog es in den 80er Jahren zunächst nach London, um wenig später zu einer zentralen Figur des musikalischen Underground von Chicago zu werden. Neben seiner umfangreichen Solo-Karriere hat CONNELLY bei unzähligen Bands mitgewirkt – von MINISTRY über die REVOLTING COCKS zu ACID HORSE (zusammen mit CABARET VOLTAIRE). Darüber hinaus arbeitete er u.a. mit KILLING JOKE, MURDER INC., PUBLICE IMAGE LTD. und DAMAGE MANUAL. Wir haben ihn interviewt. (weiterlesen…)
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Freitag, 10. Mai 2013
Was passiert, wenn man ein Mitglied der KONSTRUKTIVISTS und den früheren Sänger von OPPENHEIMER ANALYSIS in einem Studio einsperrt? OPPENHEIMER MK II. Dabei ist die Zusammenarbeit zwischen beiden Künstlern alles andere als selbstverständlich. Ein Gespräch mit Andy Oppenheimer (AO) und Mahk Rumbae (MR) über Musikerliebe auf den ersten Blick, ewiggestrige Musikfanatiker und was Terrorismusbekämpfung mit ihrem Debütalbum „The Presence of the Abnormal“ zu tun hat. (weiterlesen…)
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Donnerstag, 9. Mai 2013
Toby Grave und das BLACK – eine Geschichte, die nicht erst gestern begann. Ob nun bei BLESSURE GRAVE oder SOFT KILL – Graves post-punkige Nackenklatscher rütteln am Hörer und schütteln ihn kräftig durch. Grave hat sich dabei die Fähigkeit erhalten, sich in seinen Stücken zu verlieren, wenngleich die Welt, die sich dort findet, eine auf eine wundersame Art eingefinsterte ist. Dass dies nicht ohne Folgen bleibt, liegt auf der Hand. Dazu machte ein Gerücht im Frühjahr dieses Jahres die Runde. Grave soll verhaftet worden sein, er hätte Drogenprobleme. Irgendwie passten diese Gerüchte zum Auf und Ab seines musikalischen Wirkens. So galten zum Beispiel BLESSURE GRAVE als aufgelöst, bis plötzlich zwei neue EPs auftauchten. Die drei (“The Flashing-EP“) beziehungswiese vier Stücke (“Wasted Time“) zeigen ihn in bewährter Manier, wenig kommt dem Ausdruck des Amerikaners nah. Wie steht es also aktuell um ihn? Bleibt er von seiner besonderen Form des Wunderbaren angesteckt, um so dem Verfall zu widerstreben, der ja immer der tiefste Punkt der Verlorenheit an die Welt ist? Nun, Toby scheint zurück in die Spur gefunden zu haben, wenngleich eines bei ihm sicher ist: Nichts ist gewiss. (weiterlesen…)
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Donnerstag, 9. Mai 2013
Brian Ladds Projekt BLACKHOUSE gehört zu den dienstältesten Industrial-Projekten. Alben wie „Five Minutes After I Die“, „We Will Fight Back“ oder „Hope Like A Candle“ genießen nicht nur hierzulande Kultstatus. Als dezidiert christlicher Künstler ist Ladd in der sonst eher dem Okkulten zugeneigten Szene eine erwähnenswerte Ausnahme. Erfolgreich war er trotzdem und amüsant der Anblick mit Runen und Pentagrammen behangene Grufties zu Textpassagen wie „Christ Is The Hope Of Man“ durch den Nebel schwanken zu sehen. Das nahende 30jährige Jubiläum wird aktuell mit verschiedenen Neuauflagen alter Alben vorbereitet. Das BLACK bat Brian Ladd zum Gespräch. (weiterlesen…)
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Mittwoch, 8. Mai 2013
Um das Jahr 1998 erreichte mich ein von einem Bekannten selbstkopiertes Tape, welchem die knappe Information beigefügt war, dass es sich hier um eine amerikanische Band namens ISIS handele. Veröffentlicht wurde das Original, welches mir bis heute leider immer noch nur als Kopie vorliegt, auf einem mir bis dato unbekannten Label namens Hydra Head. (weiterlesen…)
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Mittwoch, 8. Mai 2013
Spätestens seit seinen beiden Veröffentlichungen auf Type Records hat William Fowler Collins den Status eines Geheimtipps abgelegt. Der in New Mexico Beheimatete hat sich sukzessive mit seinen betörenden Ambient- und Noisecollagen eine Hörerschaft erspielt, die mit ihm gemeinsam in die abgründigen Tiefen seiner eingeschwärzten Arbeiten taucht. Passend dazu erscheint sein neues Album “Tenebroso“ nun als Teil der “Dark Icons“-Serie auf R.Lorens Label Handmade Birds. Dieses Jahr eröffnete er für OLD MAN GLOOM auf deren US-Tour. Mit Aaron Turner verfolgt er zudem ein Projekt, auf dessen Veröffentlichung man gespannt sein darf. Der Kreis um das arbeitsfreudige MAMIFFER-Ehepaar schließt sich auch mit “Tenebroso“, denn Faith Coloccia spielt auf einem Stück Piano. Genug Gründe also, um William Fowler Collins zum Gespräch zu bitten. (weiterlesen…)
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Sonntag, 28. April 2013
Auf Gizeh Records zu veröffentlichen, heißt ein Band der Freundschaft aufzunehmen und weiterzuknüpfen. Labelbetreiber Richard Knox betont diesen Ansatz, wenn er über sein Tätigkeitsfeld spricht. Nun finden sich von jeher in den Nischen jene wieder, denen es außerhalb dieser zu laut oder zu leise, zu grell oder zu bunt ist. Richard kennt jedoch nicht nur die Seite des Labelbetreibers. Er selbst ist in zahlreiche Projekte (A-SUN AMISSA, GLISSANDO, THE RUSTLE OF THE STARS) involviert. Mit A-SUN AMISSA hat er vor kurzem eine Veröffentlichung herausgebracht, die ihn und seine Mitstreiter von einer dunkleren und wuchtigeren Seite zeigen. Allein schon aufgrund des Titels “You Stood Up For Victory, We Stood Up For Less“ ist dem Album ein fester Platz im Hörergedächtnis garantiert. Dass das, was da erklingt dahinter nicht zurücksteht, vermittelt bereits der erste Höreindruck. Lieber Richard Knox – wer bist du eigentlich? (weiterlesen…)
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Samstag, 27. April 2013
Wohl jeder Künstler fasst den Grund, auf dem er steht, in irgendeiner Form in die eigenen Arbeiten ein. Dabei zielt diese Einfassung nicht auf eine Angst gesteuerte Form des Niederlassens. Vielmehr gilt es die geliehene Zeit mit etwas anzufüllen, aus dem sich Ausdruck schöpfen lässt, um mit diesem Ausdruck der Gegenwart etwas Eigenes aufzuprägen. Nun verschleppen sich die Vermutungen zu Fragen des: “Wer sucht – findet Wen?“. Finden den Künstler die Ideen oder findet sie der Künstler? Die aus Toledo, Ohio stammende Jessica Bailiff neigt vermutlich der ersten Alternative zu. Sechs Jahre sind seit ihrem letzten Solo-Album “Feels Like Home“ vergangen. Sieht man von ihren Kollaborationen mit Annelies Monsere und SYRINX einmal ab, war es recht still um die Amerikanerin geworden. Nun steht ihr neues Album in den Startlöchern, natürlich via Kranky. Was es über all das zu berichten gibt, soll sie nun am besten selbst erklären. (weiterlesen…)
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Sonntag, 21. April 2013
Wenn Musik die “tönende Weltfahrtstraße der Leidenschaft“ ist, wie es Jürgen von der Wense behauptet, dann sind OKO dort unterwegs. Und so wie alle Leidenschaften Wunder vollbringen können, weiß das deutsch-amerikanische, gegenwärtig in Berlin beheimatete, Duo diesen Bann um seine Hörer zu schlagen. Dabei senden Robert Heim und Aleks Slota nicht nur auf einem Kanal. Die visuelle Komponente ihrer Performance ist der Musik gegenüber gleichberechtigt und das audiovisuelle Zusammenspiel findet somit erst live seine komplette Entsprechung. Jedoch funktioniert “5730±40“ auch als rein musikalische Veröffentlichung, die geeignet ist, ihre Hörer zu fesseln. Vor kurzem erschien “5730±40“ auf dem Chicagoer Label Land Of Decay. Nun folgt ein Interview im Black Magazin… (weiterlesen…)
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