Auflistung für das Stichwort ‘ANTON LAVEY’

13 Satanische Fragen. Ein Interview mit Peter H. Gilmore, Hohepriester der Church of Satan

Samstag, 14. Mai 2016

BHchamberSeit 2001 steht der klassisch ausgebildete Musiker und Komponist Peter H. Gilmore der Church of Satan als Hohepriester vor. Er war über viele Jahre ein enger Vertrauter von Anton LaVey, dem Gründer der Church of Satan und folgte auf Blanche Barton, der letzten Lebensgefährtin und Biographin LaVeys, die nach dessen Tod im Jahr 1997 zunächst die Geschicke der Church geleitet hatte. Es ist sicher auch dem umsichtigen Führungsstil von Peter H. Gilmore zu verdanken, dass die Church of Satan auch fast 20 Jahre nach dem Tod Anton LaVeys weiterbesteht und nicht an inneren Kämpfen zerbrochen ist, wie es so vielen anderen ähnlichen Organisationen ergangen ist. Anlässlich des 50. Jahrestags der Gründung der Church of Satan am 30.04.2016 sprachen wir mit Peter H. Gilmore über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Church of Satan. (weiterlesen…)

MZ. 412 – Burning The Temple Of God

Sonntag, 27. März 2011

Als im Jahre 1995 die schwedische Death Industrial-Kult-Band MASCHINENZIMMER 412 ihren Namen auf MZ. 412 verkürzte und auf dem Album „In Nomine die Nostri Satanas Luciferi Excelsi“ begann Black Metal-Elemente zu integrieren, war das ein Ende und Anfang zugleich. (weiterlesen…)

Dem Satan eine Kirche – Anton LaVey zum Achtzigsten

Mittwoch, 14. April 2010

Widmet man sich der Lebensbeschreibung von Anton Szandor LaVey, läuft man rasch Gefahr sich in einem Netz aus tatsächlichen Ereignissen, Erfindungen und Halbwahrheiten zu verfangen. Verstand LaVey es doch auf virtuose Weise, in seinen Lebenslauf etliche Legenden einzuflechten, um so ein Gesamtkunstwerk der besonderen Art zu schaffen; wobei er für sich das für jeden Menschen geltende Recht in Anspruch genommen hat, seine Vita so zu gestalten, wie es seinem inneren Wesen entspricht. Etliche Kritiker machten es sich später zur Aufgabe, LaVey zu entzaubern und ihm Unwahrheiten nachzuweisen. Besonders hervorgetan hat sich hier Zeena LaVey, die zweite Tochter der Schwarzen Papstes1: bedenkt man, dass sie sich einst mit ihrem Vater überworfen hatte, ja sogar behauptet, ihn durch einen Fluch getötet zu haben, muss man sich fragen, ob ihre vermeintlichen Enthüllungen nicht in Wahrheit Erfindungen sind, um dem Ansehen LaVeys zu schaden. Da es den selbstgewählten Rahmen dieses Essays sprengen würde, soll hier nicht versucht werden, jenes Netz zu entwirren. Ohne gänzlich auf kritische Hinweise zu verzichten, soll hier den Legenden geglaubt und das Lebensbild nachgezeichnet werden, das LaVey selbst von sich entworfen hat. (weiterlesen…)