Samstag, 31. Dezember 2011
“DIY in the 21st Century“ heißt es im Untertitel. Do It Yourself – die Kultur des Amateur verortet man immer in einer Gegenöffentlichkeit oder in einer Subkultur. Dort spannt sich die Triebfeder, schnellt im besten Fall empor und landet im Unerwünschten, Randständigen oder im “Ungewollten“, wie es Jürgen Weber (NOVY SVET) formulierte. DIY heißt aber auch immer Improvisation und Eigeninitiative und ist getragen von einem Misstrauen gegenüber dem Bestehenden, vor allem gegenüber der Industrie. Etwas selbst planen, ausführen oder herstellen, sich eigene Vertriebswege erschließen, eine eigene Ästhetik zu entwickeln – all dies grundiert von einer Haltung, welche eine Unzufriedenheit mit den Gegebenheiten ausdrückt. Dort, wo die Literatur, die Musik oder die Kunst generell Lücken für ein Empfinden gelassen hat, wo das, was das Eigene ausmacht fehlt, sucht sich der individuelle Ausdruck seine Bahn. Der Aktivierungsgedanke entspringt so nicht selten einer als unwohnlich wahrgenommenen Gegenwart. Im besten Fall ist DIY aber ein Statement, was die Beschäftigung mit dem Vorhandenen – und sei es als Pol der Abstoßung – hinter sich lässt und vielmehr zu einer wirkmächtigeren Raison D´Etre geworden ist. Dort, wo das unmittelbare Bedürfnis besteht, die Flamme, die in einem lodert, nach außen zu tragen. Dies Feuer entzündet nicht selten Hörer und Rezipienten, die davon ein Leben lang angesteckt bleiben. (weiterlesen…)
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Stichworte: A SILVER MT ZION, A STORM OF LIGHT, Black 57, CONSTELLATION, EVANGELISTA, GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR, GRAILS, HYDRA HEAD, ISIS, JESU, KENNETH THOMAS, NEUROSIS, NEUROT RECORDINGS, PELICAN, REZIS, THE SCOURGE PRODUCTIONS
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Samstag, 19. November 2011
Wohl kaum ein musikalisches Genre hat sich in den letzten Jahren so ausdifferenziert, wie das des Metals. Unzählige Subströmungen sind entstanden, mannigfaltige Kollaborationen mit Künstlern aus anderen Genres und Subkulturen sind eingegangen worden. Mitverantwortlich für diese Entwicklung ist das kanadische Label Profound Lore. Dessen Betreiber Chris Bruni fischt seit nunmehr 7 Jahren in den musikalischen Weihern nach metallischen Fischen. Dabei ist Bruni ein sorgfältiger Fänger. Vieles von dem, was in den Netzen hängen bleibt, wirft er in den Weiher zurück – nur weniges landet im Fangkorb. Über das was ihn antreibt, gibt Chris Bruni im nun folgenden Interview Auskunft. (weiterlesen…)
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Stichworte: A STORM OF LIGHT, AGALLOCH, AMBER ASYLUM, ARTIKEL, ASUNDER, BLACK 56, BLOODY PANDA, CHRIS BRUNI, COBALT, GRAYCEON, INTERVIEW, KRALLICE, LUDICRA, MORNE, NADJA, PROFOUND LORE, SUBROSA, YOB
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