Auflistung für das Stichwort ‘A PLACE TO BURY STRANGERS’

A PLACE TO BURY STRANGERS – Transfixiation

Freitag, 27. Februar 2015

100_0068.JPGlBisher hatte ich zwei Mal das Vergnügen, ein Live-Konzert des amerikanische Gitarren-Noise-Trio A PLACE TO BURY STRANGERS zu erleben und dabei ein akustisches wie optisches Inferno gewahr zu werden. Ein donnernder Bass, schneidendes Gitarren-Feedback und hämmerndes Schlagzeug in ohrenbetäubender Lautstärke auf der einen und grell-gleißende „Flakscheinwerfer“, dichter Nebel und hektisch zuckendes Strobo auf der anderen Seite der Wahrnehmung verdichteten sich so zu einem berauschenden Trip, welcher noch lange nachhallte. Auf ihren bisherigen drei Alben ging das Trio um Kopf Oliver Ackermann dafür wesentlich überlegter und konzentrierter zur Sache, bisweilen stieß das letzte Werk „Worship“ sogar in melodische Post Punk-Gefilde vor. Mit ihrem aktuellen Album „Transfixiation“ ist es ihnen jetzt aber gelungen, die heftige Kraft der Live-Auftritte auch auf Tonträger-Format zu übertragen. (weiterlesen…)

CEREMONY – Safranin Sounds

Sonntag, 26. August 2012

Als sich SKYWAVE trennten, widmete sich Oliver Ackermann A PLACE TO BURY STRANGERS, während seine früheren Mitstreiter Paul Baker und John Fedowitz aus Virginia (USA) das Postpunk/ Shoegaze-Projekt CEREMONY ins Leben riefen. Auf “Safranin Sounds“ wurden nun die bisher nur als CD-R oder auf Vinyl erhältliche Debüt-EP aus dem Jahr 2005 und das erste CEREMONY-Album “Disappear“ von 2007 zusammengefasst. Als kleines Schmankerl bietet uns der Genetic Music-Imprint No Emb Blanc außerdem noch vier bis dato unveröffentlichte Stücke. (weiterlesen…)

GRINDERMAN – Grinderman 2 Rmx

Dienstag, 24. April 2012

Die ersten 5 Alben von NICK CAVE & THE BAD SEEDS waren neben JOY DIVISION und BAUHAUS die Schallplatten, für die ich nach dem Mauerfall mein „Begrüßungs“-Westgeld ausgegeben hatte und was ich bis heute auch noch nicht bereut habe. Das 6. Album „The Good Son“ habe ich dann ja sozusagen richtig in Echtzeit erlebt und gerade jenes war ein Bruch mit dem bisherigen Düstermann-Image, wie der Beginn des Erfolges von Nick Cave. Spätestens nach den „Murder Ballads“ war dieser dann auch finanziell messbar, aber da hatte ich mich schon längst von ihm abgewandt. Im Jahre 2000 war ich anlässlich eines Konzertes in Berlin noch einmal kurz der Magie des Meisters erlegen, was sich im Nachhinein als das letzte Konzert mit Blixa Bargeld an der Gitarre herausstellen sollte. Danach driftete Nick Cave noch weiter ins schwülstig-pastorale ab, bis sich sogar der alte Band-Motor Mick Harvey ausklinkte. Da verursachte das „Schweine“-Rock-Nebenprojekt GRINDERMAN von Nick Cave bei mir nur noch Schulterzucken, auch wenn man dort angeblich den Geist der verrückten BIRTHDAY PARTY wieder erwecken wollte. (weiterlesen…)