BUNNY LAKE – Interview 2010

BUNNY LAKE oder den Geist von Ian Curtis unter der glitzernden Disco-Kugel treffen

BUNNY LAKE aus Wien dürften treuen BLACK-Lesern keine Unbekannten sein, da ich das Projekt um den Ex-Sänger von FETISH 69 und FM4-Redakteur Christian Fuchs anlässlich ihres Debüt „The Late Night Tapes“ schon einmal interviewt habe. 4 Jahre und 2 Alben später hat sich einiges bei BUNNY LAKE getan, denn inzwischen hat die Band einen Major-Deal und ist fast im Pop angekommen. Wo vorher noch düstere Nachtclub-Atmosphären und schrill-peitschende Club-Tracks dominierten, gehen jetzt Melancholie und Euphorie groovig Hand in Hand. Frontfrau Suzy On The Rocks überzeugt dabei nicht nur optisch, sondern betört auf „The Beautiful Fall“ auch durch eine hörbar gereifte Stimme, die uns Männer einfach nur niederknien lässt. Christian stand dafür dann hier Rede und Antwort:

? Erst einmal noch nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Amadeus-Sieg als bester Electronic/Dance-Act in Österreich im vorigen Jahr, welcher Euch ja scheinbar einige Türen geöffnet hat und letztendlich zum Deal mit Universal geführt hat – wie empfindet Ihr jetzt mit einigen Abstand den Lauf der Dinge?

Wir haben definitiv keinen Masterplan, wir folgen einzig unseren Stimmungen, Vorlieben, Leidenschaften. Wenn jetzt trotzdem viel mehr Leute derzeit auf BUNNY LAKE aufmerksam werden, ist das eine schöne Sache, weil wir eben gerade nicht krampfhaft darum gekämpft haben. Diesbezüglich war auch der Amadeus Award eine tolle Erfahrung. Denn er wurde im Vorjahr erstmals als Publikumspreis vergeben, unabhängig von der Industrie. Auf einmal von so vielen Leuten gewählt zu werden, hat uns als Bestätigung schon gefreut. Dadurch das wir keinerlei definierter Szene angehören, wussten wir ja gar nicht, ob es da draußen überhaupt ein größeres Publikum für uns gibt.

? Erfolg zieht ja bekanntlich Neider mit sich und die es in der Wiener Szene sicher gibt – bei Euch nach dem Amadeus und dem massiven Airplay auch?

Aber sicher, Wien ist die Neidhauptstadt Europas. Man muss sich abschirmen persönlich, sonst trägt man Beschädigungen davon.

? Mit „The Very Last Party“ war im vorigen Jahr Eurerseits eine Vinyl-Kollaboration mit Eurem Produzenten Christopher Just angekündigt, welche ich bisher aber nicht finden konnte – ist diese etwa noch gar nicht erschienen und wenn ja, was kann man davon erwarten?

Das ist bereits auf Klein Records erschienen, unser letzter Release für unser früheres Label. Allerdings macht Klein kein Vinyl mehr, diese EP ist ein DJ-Ding und die kaufen sich angeblich keine Platten mehr, es erschien nur als Download. Ich würde sagen, es ist ein Experiment und wagt sich viel mehr in den bewussten Kitsch rein als unser Album.

? Im Vorfeld der Album-Veröffentlichung gab es im Festsaal Kreuzberg in Berlin ein Showcase für geladene Medienvertreter – wie habt Ihr diesen Auftritt in Erinnerung und hat dieser etwas gebracht?

Ich denke schon. Wir lernten die Menschen kennen, die für uns in Deutschland arbeiten, gaben einige Interviews vor Ort, setzten einen ersten Schritt. Auch wenn solche Showcase-Situationen für uns sehr ungewohnt sind und Deutschland für eine Ösi-Band wie uns, mit englischen Texten, ein hartes Pflaster ist.

? Euer erstes Album war so eine Art dreckiger New Wave Electro Clash Disco Glam, das zweite ein waschechtes Club-Album und mit „The Beautiful Fall“ seid Ihr jetzt fast im Pop angekommen – war diese Entwicklung geplant bzw. wie kam es dazu?

Nichts war je geplant. Es gibt bei uns kein Reißbrettdenken, wohl aber das gemeinsame Credo, dass Stillstand der Tod jeder Musik ist. Nach „The Church Of Bunny Lake“ fanden wir, dass wir diesen heftigen Flirt mit Clubsounds an einen Endpunkt getrieben hatten. Auch allgemein herrscht ja gerade etwas Stillstand in den Electroclubs, wo dieser knarzige Sound á la JUSTICE sich im Kreis dreht. Wir hätten dann einerseits noch extremer werden können, aber das war vor allem für mich keine Option. Denn extreme Musik ist für mich wegen meiner Vergangenheit durch, been there done that, da steckt kein Reiz mehr drin. Blieb also ganz instinktiv Pop als das allerletzte große Abenteuer übrig. Im Pop nicht komplett peinlich auf die Schnauze zu fallen, den Pop fast missionarisch mit aufregenden Inhalten zu füllen, so wie zu der Zeit als grandiose Pop-Erneuerer wie NEW ORDER regierten, das scheint mir heute viel riskanter als jedes Avantgarde-Experiment. Allerdings hat es sehr lang gedauert, bis wir einen Weg fanden, der für uns gemeinsam gehbar war. Popstrukturen begleiten mich auch von Anfang an, ich habe auch bei früheren härteren Bands immer um das Strophe-Refrain-Schema gekämpft. Vielleicht weil mittels solcher strikten Strukturen mein inneres Chaos in den Griff kriege, es bündeln kann.

? Bei Eurer aktuellen Single „1994“ höre ich mehr im Unterbewusstseineinen JOY DIVISION-Hook – ist das richtig und wenn ja, ist das eventuell eine „Falle“ im poppigsten BUNNY LAKE-Song bisher?

Der Song ist tatsächlich in einer Phase entstanden, wo wir wieder mehr Ian Curtis & Co. gehört haben. Auf der anderen Seite ist NEW ORDER, wie jemand mal richtig schrieb, nichts anderes als JOY DIVISION auf Urlaub in Ibiza… und bei dieser Definition sind wir wieder nahe an unserem Album. Mich hat ja „1994“ beim Aufnehmen damals beinahe zum Heulen gebracht. Weil das in mir dieses Vergänglichkeits-Gefühl triggerte, das mich verfolgt. Dieses Benjamin Button-Gefühl, dass die Zeit dahin rast und nichts bleibt als bestimmte intensive Momente. Ich bin ja einer, der das Leben kaum genießen kann, weil ich immer am Anfang einer schönen Nacht schon den Morgen sehe.

? Musste ich bei dem Artwork von „Into The Future“ sofort an NICO („Desertshore“) denken, habe ich bei „The Beautiful Fall“ ebenso das Gefühl eines Dejavu, nur welches?

Keine Ahnung. Auch auf die NICO-Referenz wurden wir erst im Nachhinein aufmerksam gemacht. Der Grund für viele künstlerische Entscheidungen im BUNNY-Universum ist oft ganz schlichter, alltäglicher Natur. Wir lassen uns auch bei Bandfotos, bei der Bühnenshow und manchen Songs rein von Zufällen treiben. Im Fall der Coverfotos war es die Tatsache, dass Suzy einmal ganz nebenbei von ihren Reitvorlieben erzählte. So kamen wir auf die Idee mit dem Pferd. Und auch weil wir als kleine Provokation an unsere düsteren Fans das Singlecover mit Images von Sonne, Unschuld, Hoffnung füllen wollten. Auf dem Albumcover kehren wir bzw. Suzy nun, noch immer auf dem Pferderücken, in die Nacht zurück.

? Mit „Hello Anita“ erweist Ihr Anita Berber, einer Ikone der Weimarer Republik, die Ehre – was fasziniert Euch so an dieser Femme Fatal?

Sie steht irgendwie für die ganzen Thematiken des Albums. „The Beautiful Fall“ kreist ja, frei nach einem gleichnamigen Buch, um das Abstürzen und sich Gleiten lassen, um einen schwindelerregenden Abgrund, in den man sich fallen lässt. Anita Berber war eine Meisterin des abstürzens auf hohem Niveau, eine Künstlerin in Sachen Exzess. Unser Album vermeidet aber bewusst einen eindeutigen Blickwinkel auf das Thema, womit wir uns auch von den üblichen schwarz-romantischen Goth-Klischees abheben wollen. Ich bin persönlich in einer Lebensphase, wo ich viel reale Tragik hinter mehr habe, auch Ex-Bandmitglieder wie DR. NACHTSTROM wurden vom Leben geprügelt, da ist die Koketterie mit dem Abgrund nur mehr bedingt lustig. Also handelt „The Beautiful Fall“ auch vom wiederaufstehen, von Mut und Lebensfreude. Wir stehen mittlerweile NEW ORDER näher als JOY DIVISION. Auch wenn wir gerne auf den Geist von Ian Curtis in der Glitzerdiso treffen…

? Mit „Ganz Wien“ covert Ihr den großen Sohn Eurer Stadt und noch dazu das erste BUNNY LAKE-Song in Eurer Heimatsprache, was übrigens recht charmant durch Suzy intoniert wird – was waren Eure Überlegungen für diese gelungene Hommage und wird es in Zukunft ähnlich gelagertes geben?

Die Idee kam von Suzy, die durch ihre jungen Jahre einen ganz anderen und ausgesprochen euphorischen FALCO-Bezug hat. Bernd Heinrauch und ich haben das begeistert aufgegriffen, weil der Song auch zum derzeitigen, sehr kaputten Wiener Nachtleben perfekt passt. Und weil ein Dialektsong auf einem internationalem Album eine sehr selbstbewusste Message ist, so in der Art: Geht’s scheißn, hier kumman die Ösis. In der Praxis war es irre schwer, diesen Song zu covern, wir sind brutal gescheitert. Christoph Just hat dann das Arrangement gebastelt und alles gerettet.

? In meinem Interview mit GD LUXXE für BLACK 50 erwähnte dieser, dass er gerade mit Euch an neuen BUNNY LAKE-Tracks arbeitet. Diese scheinen aber nun nicht für „The Beautiful Fall“ Verwendung gefunden zu haben oder?

Daraus ist leider nichts geworden. Wir haben auch etliche Tracks mit SEELENLUFT aka Beat Solér nicht verwendet. Irgendwann haben wir uns nämlich bei der extrem langen Arbeit an dem neuen Album komplett verzettelt. Es fehlte die durchgehende Linie. Es war dann wieder Christopher Just, der am Ende einen roten Faden in die höchst unterschiedlichen Stücke brachte.

? Scheint es nur so oder täusche ich mich, dass Deine Vocals von Album zu Album im Verhältnis zu Suzy immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden?

Nicht bewusst. Mein Stimmspektrum ist aber beschränkt, ich bin da eher in so einer Gainsbourg- und Blixa Bargeld-Flüster-Tradition, aus mir wird nie ein Thom Yorke werden. Meine BUNNY-Nummern werden sozusagen um meine Stimme herum gebastelt, während Suzy sehr viel probieren und ausloten kann. Ich liebe auch ihre Stimme, die Sehnsucht, die in bestimmten Songs rausklingt, ich will da gar nicht reinpfuschen. Gleichzeitig ist die Identifikation mit ihren Songs bei mir größer als bei vielen alten FETISH 69-Stücken. Denn bei BUNNY LAKE steckt ein gemeinsames Gefühl dahinter, in der ganzen Band, bei FETISH 69 hagelte es intern gegen Ende künstlerische Kompromisse.

? Irgendwo zwischen „The Church Of Bunny Lake“ und „Into The Future“ ist DR. NACHTSTROM abhanden gekommen und Du erwähntest ja schon eine gewisse persönliche Tragik im realen Leben – was ist passiert… wenn man fragen darf?

Ich möchte die Intimsphäre meines lieben Freunds NACHTSTROM respektieren, ehrlich gesagt. Aber ihn hat eine Zeit lang das Schicksal echt brutal überrollt, etliche familiäre Tragödien kamen geballt. Er ist uns Bunnies aber immer noch sehr verbunden. Und „Into The Future“ ist anfangs wirklich in Gedanken an ihn entstanden, bis der Song eine Eigendynamik entwickelte.

? Trotz aller Erfolge und der stabilen wie offenen Besetzung von BUNNY LAKE – denkst Du manchmal mit Wehmut an Deine Band FETISH 69 zurück?

Nein, nie. Ich bin sehr stolz auf meine musikalische Vergangenheit, aber ich weiche Nostalgie ganz gezielt aus. Nostalgie macht mich depressiv. Ich gucke auch nie alte Fotos an oder höre eigene Songs von früher. Das bringt mir im Hier und Jetzt ja nichts mehr. Und ich lebe nur in der unmittelbaren Gegenwart, auch puncto Zukunft interessieren mich höchstens die nächsten paar Monate.

? Und wo wir gerade bei der Vergangenheit sind – hättest Du Dir mal träumen lassen, vom Metal-Head zum Disco-Coroner zu mutieren?

Wie gesagt, es gibt keinen Plan und ich lasse mich treiben. Allerdings stand Disco ganz am Anfang meiner musikalischen Vorlieben, ich liebte das als Kind, gemeinsam mit Filmsoundtracks. Später kamen New Wave, Punk, Industrial hinzu, dann auch Rock. Ich glaube, weil ich so ein besonders sensibles, schüchternes Kind war, der sich für seine Disco-Vorlieben immer genierte, wollte ich es später immer härter und härter. Von THROBBING GRISTLE zu SLAYER zu WHITEHOUSE und Grindcore und immer weiter. Dabei war ich niemals einer Szene zugehörig. Auch wenn ich optisch bisweilen als Metal-Head durchging, hab ich das immer sehr ambivalent bis zwiespältig gesehen. Und hörte nebenbei Hip Hop und Techno. Irgendwann, um die Zeit als sich FETISH 69 auflöste, war ich der ganzen Härte überdrüssig, weil in der Postmoderne sowieso schon alles diesbezüglich gesagt ist. Es gibt keine Transgressionen mehr. Ich bin dann bewusst zu den Antithesen zurück, hab die Euphorie gesucht, das Licht, die Farben. Und heute schließt sich der Kreis zum Disco zurück. Wobei wir über die Connections von etwa Italo-Disco, Horrorscores und Electro stundenlang reden könnten. Und zusätzlich störten mich die Männerbünde immer mehr in den härteren Musikrichtungen. Ich empfand dieses ganze nerdige Bubending, all das Testosteron, als erstickend. BUNNY LAKE ist hier ungleich offener, es kommen auch sehr viele Frauen, auch Schwule und Lesben.

? Du hattest in einem anderem Interview die aktuelle Atmosphäre in Wien als angenehm und spannend bezeichnet, wobei ich gerade von einem anderen Musiker (zugegeben ein schlechter und Veganer obendrein) lesen musste, dass man in Wien nicht mehr leben kann und alles viel zu aggressiv und hektisch wäre. Eine andere dubiose Musiker-Gestalt ist dafür extra aus Barcelona wieder nach Wien zurückgekehrt, weil man da angeblich besser Black Metal hören könnte…?

Da muss man Alltag und kulturellen Hintergrund trennen. Den Alltag in Wien empfinde ich auch als immer unangenehmer, die Menschen wirken schlecht gelaunter als in etlichen anderen Städten, die Winter sind trist, grau, depressiv. Dagegen singen wir ja unter anderem auch an mit BUNNY LAKE. Kulturell ist Wien aber schon okay, nicht so krampfhaft trendy wie Berlin etwa, langsamer, aber durchaus am Puls der Zeit. Ein guter Platz um abgeschirmt zu arbeiten als Musiker. Wobei BUNNY LAKE ja in einer Musikerkommune in der Steiermark komponiert, also mitten in der Provinzeinsamkeit.

? Ich war früher ein großer Freund von Remixen, muss allerdings gestehen, in letzter Zeit keinen guten Remix mehr gehört zu haben, der wirklich interessant bzw. sogar besser als das Original war! Der letzte richtig Knaller war komischerweise von Euch bzw. der „Strobe Love“-Remix von DJ Sandrinho Baile… Ihr scheint diesem Genre aber scheinbar nicht müde geworden zu sein, was ja auch Eure aktuelle Single „1994“ beweist – woran liegt es?

Auch wenn wir uns vom Dancefloor entfernt haben mit unseren neuen Songs, die Erdung im Club wird BUNNY LAKE immer wichtig bleiben. Ich lege ja selber auch öfter auf und könnte bei meinen Electro-Disco-Techno-Sets unsere Originale gar nicht spielen, weil die nicht mehr so pumpen. Remixe sind und bleiben ein wichtiges Tool, ein schneller Kick, ein Aufputschmittel und auch ein Flirt mit knalligen Sounds, deren Halbwertszeit bewusst kurz ist. Die kommenden „Army Of Lovers“-Remixe sind besonders großartig geworden, da ist alles von Böller-Electro über Minimal-Downtempo bis euphorischem Discopop dabei.

? Bei meinem Besuch im vorigen Jahr in Wien hattest Du mir etwas von einer geplanten LEATHER NUN-Coverversion von BUNNY LAKE erzählt – was ist denn daraus nun geworden?

Wenig leider. Wir wollten dazu unbedingt den Originalsänger Jonas Almquist, einen guten Myspace-Freund von uns, gewinnen. Aber Jonas ist nach einer ersten Zusage in den Tiefen des Internets verschwunden. Vielleicht bringen wir das Stück mal in unserer Version als Bonustrack raus.

? Könnt Ihr eventuell schon einen Ausblick auf neues Material bzw. geplante Veröffentlichungen geben?

Wir stecken in jeder Hinsicht noch tief in dem aktuellen Album drin, weil wir so lange daran gearbeitet haben. Neue Songideen gibt es noch keine. Allerdings wird wie gerade erwähnt im Frühsommer eine EP erscheinen, auf die wir sehr stolz sind. Unser Schlüsselsong „Army Of Lovers“ wird von ganz tollen Leuten remixt, wie Jerry Bouthier vom Kitsuné-Kollektiv, den New Yorker Electro-Krawallmachern DESIGNER DRUGS und zwei österreichischen Dance-Shootingstars, dem AG TRIO aus Linz und dem Wiener Duo POLARIOT. Ganz ganz toller Electrostoff.

? Hast Du neben BUNNY LAKE jetzt noch Zeit für die NEIGUNGSGRUPPE SEX GEWALT & GUTE LAUNE, welche Hits im Wiener Dialekt covert?

Diese Band legt derzeit eine Pause ein. Glücklicherweise für mich, denn der zusätzliche Stress wäre derzeit nicht machbar.

? Du hattest ja schon erwähnt, das „The Beautiful Fall“ frei von aktuellen Einflüssen ist und daher am Ende die Frage, was zur Zeit Deine musikalischen Favoriten sind?

Schwer zu sagen. Nachdem die Arbeit mit BUNNY LAKE immer intensiver wird und unglaublich viel Zeit schluckt, höre ich privat so wenig Musik wie nie zuvor. Ich stürze mich mehr denn je ins Kino und via DVD in all die genialen US-Serien, die herumschwirren. Die letzte Band, die mich umgeblasen hat, auch live, waren The BIG PINK aus London. Andere Lieblingsalben im Vorjahr stammten von den YEAH YEAH YEAHS, EMPIRE OF THE SUN, KASABIAN, den großartigen THE HORRORS, von THE XX und BAT FOR LASHES. Heuer freue ich mich am meisten auf die überfällige Rückkehr des LCD SOUNDSYSTEM, die ich verehre.

? Ich danke Christian für dieses ausführliche Interview und wünsche BUNNY LAKE alles Gute für die Zukunft bzw. wir sehen uns in Dresden. Des weiteren geht Dank an Simone Geldmacher von Universal für ihre Unterstützung.

War ein tolles Interview wieder einmal, danke.

Discografie:

2006 – „The Late Night Tapes“ (CD) – Angelika Köhlermann/Monkey Music

2006 – „Disco Demons“ (12“) – Klein Records

2007 – „The Church Of Bunny Lake“ (CD) – Klein Records

2007 – „Strobe Love“ (12“) – Klein Records

2009 – Into The Future“ (12“) – Klein Records

2010 – „1994“ (DL) – Universal Music

2010 – „The Beautiful Fall“ (CD) – Universal Music

(M.Fiebag)

 

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