CITY OF SHIPS- Ultraluminal, GET YOUR GUN – The Worrying Kind, FASHION WEEK – Pret-A-Porter

cityofships_ultraluminalCity Of Ships  – “Ultraluminal“

Riffs; Gerüst und Fundament, wiederholt, immer wieder. So kennt man(n+Frau) das und mag es so. City Of Ships haben da jedoch einen verwirrend anderen Ansatz: Riffs ja, Wiederholung nein. Stattdessen alle Motive in steter und dauernder Wandlung, wie ein Fluss; alles Wasser aber keine Welle gleich. Egal ob als Fundament für den Gesang oder für die zahlreichen Instrumentalparts, Breaks, Abwandlungen, Fills, etc. Absolut unvorhersehbar und eigentümlich zugleich; abgefahren, dass die Band es sich überhaupt merken kann. Unbedingt selbst prüfen, ob es passt. Irgendwo zwischen Post und davor…
https://cityofships.bandcamp.com/

 

getyourgun_theworryingkindGet Your Gun –  “The Worrying Kind”
Paradox ultratraditionell / modern / heavy Blues / Massaker-Riffing. Oder: fetter US-Rockschuppen-Bierblues auf dänische Art und mit rau direktem, bei aller Fülle auch knochig-knalligen Sound aufgenommen. Plus Slidearbeit der Gitarre, plus Psychoorgel im Abschlussstück „Tender Lies“ und einem Gesang, der zumindest mich ein wenig an Glenn Danzig erinnert. Und dem Wissen um Dynamik, Höhepunkte und Atmosphäre… Schwer und dunkel.

http://www.getyourgun.dk/

 

 

fashionshow_pretaporterFashion Week – “Pret-A-Porter”
“Being miserable and treating other people like dirt is every New Yorker’s God given right…”…als Sample-Intro vor Stück #2, “Chorusage”; falls tatsächlich zu diesem Zeitpunkt noch jemand Zweifel an der (rein musikalischen; die Band stammt aus Texas) Herkunft gehabt hätte, dann wäre das der entscheidende Hinweis… Zweifel, die allenfalls durch die irgendwie Retro-Backcover Ansicht geschürt werden könnten, vor dem Hören. Zu hören gibt es dann aber genau die zertaktete Rhythmik und die zerspalteten Riffs, die trotz aller Vertracktheit als gut geölte Walze laufen… Wie es schon mal war; Helmet anyone?

http://fashionweek.bandcamp.com/

 

(N)

 

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