KEIN ZWEITER Interview

„Du bist kein richtiger Mann, du brauchst zu lange für dein Bier!“

Selten ist es in den heutigen Tagen der „Jeder, der Musik machen will, bringt auch einen Tonträger heraus“-Zeiten, dass man von Originalität und Qualität überrascht wird. Umso schöner, wenn genau das passiert und man beim ersten Hören eines Tonträgers zum Einen musikalisch und zum Anderen inhaltlich sofort rundweg begeistert ist. Jüngst geschehen bei dem vor kurzem erschienenen Vinyl-Album von KEIN ZWEITER aus Berlin mit dem sicherlich erst einmal (bewusst) irreführenden Titel „Muskeln Und Kraft = Überlegenheit“. Das Erstlingswerk von Gort Klüth (Gesang) und Klaus-Helene Ramp (Elektronik) ist nach schwerer Geburt nun endlich bei 90% Wasser erschienen, dem Label also, das bekannt für liebevoll konzeptionell sowie künstlerisch wertvoll gestaltete Tonträger und Ausnahmemusiker/-künstler wie z.B. COLUMN ONE ist.

KEIN ZWEITER gehen in eine andere musikalische wie konzeptionelle Richtung (als Letztgenannte), welche die Musiker selbst mit dem ihrem Konzept und ihrer Musik immer innewohnendem zwinkernden Auge stilistisch als “besser als DAF, muskulöser als FOYER DES ARTS, durchschlagend filigran und vielschichtig tanzbar” bezeichnen. Neun Stücke mit Namen wie z.B. „87.000 Kastraten“; „Spann An“; „Jungs Aus Zucker“ oder „Sehen Ist Erleben“ sprechen Schalk im Nacken-tragenden Klartext und bestechen musikalisch allesamt mit einem charmanten, ohrwurmlastigen Mix aus Old School-Minimal-Electro/EBM/NDW-Tanzmucke-Qualitäten und werden zweifelsohne nicht nur in diversen Gay-Clubs die Tanzflächen zum Kochen bringen. Überraschungseffekte in Ton und Wort runden das Hören des Vinyls perfekt ab und wer einen Sinn für Humor und Satire hat und gerne das Tanzbein zu abwechslungsreichen elektronischen Sounds schwingt, wird hier seine wahre Freude haben. Doch genug des Schwärmens, lassen wir die beiden Sprecher der Männerbewegung selbst zu Worte kommen!

? Da euch sicher nicht alle Leser kennen: Stellt KEIN ZWEITER doch bitte einmal etwas ausführlicher vor, ihr habt ja laut Labelinfo eine bewegte Bandgeschichte…

Klaus-Helene: Gort und ich hatten uns in der Schule kennen gelernt, er hing damals viel mit meiner Schwester ‘rum. Wir spielten später gemeinsam in einer Schulband, da haben wir uns dann näher kennen gelernt. “Der Schaden” hieß das Ganze und bis zu unserem Schulabgang waren wir da beide dabei. So 1988/89 sind wir dann oft zu Konzerten gegangen. So Bands wie DEPECHE MODE, OMEGA, DURAN DURAN oder THE GREYK STUCKS konnten ja jetzt auch eher mal im Osten spielen. Und eigentlich haben uns diese Sachen immer sehr beeindruckt und wir beschlossen; auch wieder eine Band zu gründen: Es entstand KEIN ZWEITER. Das war 1989, ich glaube im August. Ich hatte zwei kleine Keyboards und einen Sequenzer und Gort brachte seine markante Stimme mit. So ging’s los. Die ersten Sachen waren sehr beeinflusst durch die Pop-Musik der 80er und auch von einigen Sachen aus der EBM-Ecke. 1990 nahmen wir das erste Demo-Tape auf: “A Dark Valley On A Dark Star (With Dusk)”, das meiste waren Cover-Versionen, da wir damals kaum eigene Stücke komponierten. Ab und zu spielten wir live, meist in kleinen Clubs vor wenigen Leuten. Mehr und mehr schrieben wir eigene Songs, Cover-Versionen wurden seltener. Das zweite Demo-Tape machten wir Anfang 1992. Da gab’s bessere Reaktionen als beim ersten, wir machten Ende 1992 sogar eine Mini-Tour durch Belgien, die jedoch zum Desaster mutierte, als wir durch einen Zufall in Antwerpen in einen Neo-Nazi-Aufmarsch gerieten und mit einer Hakenkreuzfahne im Hintergrund fotografiert wurden. Als das Foto dann dem Veranstalter der noch ausstehenden Konzerte zugespielt wurde, durften wir nicht mehr auftreten, da alles Erklären nichts half. Wir bekamen dann noch Probleme mit den Behörden und hätten fast nicht mehr nach Deutschland einreisen können. Dies war der Start des Endes, Gort und ich kamen nur noch schwer miteinander klar. Auf persönlicher Ebene wurde alles kompliziert, aber auch musikalisch wirkte die Belgien-Tour wie eine Bombe. Gort und ich entdeckten plötzlich musikalische Differenzen, die kaum zu überbrücken waren. Er wollte eher monotone-rhythmische Sachen machen, ich hatte eher flächige und harmonische Sachen im Kopf. Die Probleme häuften sich, es kam immer häufiger zu Streit und Tätlichkeiten. Als wir dann nicht mehr miteinander sprachen, gab’s KEIN ZWEITER praktisch nicht mehr. Das muss so Mitte 1993 gewesen sein. Wir sahen uns nicht mehr, es bestand kein Kontakt. Erst 1997 trafen wir uns auf einem Konzert wieder und merkten: Es hatte die Jahre gebraucht, um wieder zueinander zu finden! Beide waren wir gestärkt durch die zurückliegende Zeit: körperlich, aber auch geistig! Es dauerte noch einige Zeit, 1998 beschlossen wir dann, Kein ZWEITER wiederzubeleben.

? Habt ihr vorher in anderen Bands/ Musikprojekten gespielt und wenn ja, in welchen?

Klaus-Helene: Ja, wie gesagt, da gab es diese Schulband in der wir beide spielten. Nach der zwischenzeitlichen Trennung von KEIN ZWEITER fing Gort an, eigene Songs aufzunehmen, teilweise sehr schräges Zeug, wie ich finde. Ich habe angefangen Geschichten zu schreiben und habe auch gelegentlich öffentlich vorgelesen. In einiger Zeit wird auch eine Platte mit Solo-Sachen von Gort erscheinen. Auf der anderen Seite werden Stücke von LE BACH Zu finden sein, eine Band; in der ich vor einigen Jahren Bass spielte.

? Euer erstes Album ist ja jüngst auf 90% Wasser erschienen. Wieso hat es so lange gedauert, bis es endlich auf Vinyl gepresst worden ist? Seid ihr zufrieden mit dem Endergebnis?

Gort: Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden. Zur Veröffentlichungsverzögerung kann ich nur sagen, dass wir meiner Meinung nach Opfer musik- und industriepolitischer Umwälzungen geworden sind. So waren wir gezwungen; auf 90% Wasser zu veröffentlichen; ein sehr kleines Label sympathischer Enthusiasten, die leider manchmal den Blick fürs Wesentliche, will sagen das Verkaufspolitische verlieren. Außerdem verfügt 90% Wasser nur über einen kleinen finanziellen Rahmen pro Quartal, da muss die Veröffentlichungspolitik genau geplant sein – sonst sitzen die schnell auf der Straße. Ein anderer Punkt ist, dass Klaus-Helene ein Perfektionist ist. Das kann schon mal dauern, wenn ein Stück, das eigentlich schon vor Wochen als fertig abgehakt wurde, wieder von vorn aufgerollt wird. Er wird dann manchmal etwas detailverliebt. So Dinge wie:” Das geht gar nicht – die 3.HiHat im Refrain ist zu schlaff, aber die 5.peitscht zu sehr”(lacht)

Klaus-Helene: (lacht nicht) Stimmt schon, ich kann bestimmt manchmal sehr ins technische Detail abdriften, aber ich denke, unsere Musik braucht Präzision und Exaktheit und Präzision und Exaktheit zeigt sich halt auch bei der 3. und 5. HiHat im Refrain (lächelt). Aber was das Label 90%Wasser angeht: Ich denke; die haben einen größeren finanziellen Rahmen, als sie uns so erzählen. Die verkaufen recht hohe Stückzahlen, die sind eigentlich eher etwas träge, denke ich. Aber die Zusammenarbeit ist angenehm, sehr freundschaftlich.

? Der Titel des Albums „Muskeln Und Kraft = Überlegenheit“ ist ja programmatisch für die inhaltliche Mischung eurer Stücke – man weiß nie so recht, wo Ironie und Satire aufhören und ernsthafte Aussage anfängt.

Die Gratwanderung zwischen einer gelungenen und sehr humorvollen Parodie der animalisch-köperbetonten Sichtweise auf die männliche Mensch-Tanz-Körpermaschine und tatsächlich für die parodierte Szene gebräuchliche und extrem ohrwurmlastige retro-minimalgefärbte Tanzflächenhits scheint gelungen – hier tanzt doch entweder nur derjenige, der über sich selbst lachen kann oder der, der die ironische Brechung gar nicht mitbekommen hat. Was habt ihr bislang dahingehend für Reaktionen auf KEIN ZWEITER bekommen, insbesondere bei Auftritten etc.?

Gort: Das reicht von geworfenen Bierflaschen bis hin zu kopulierenden Jungs (lacht)… Die Reaktionen waren zumindest in den letzten Jahren überwiegend positiv.

Klaus-Helene: Ja, in letzter Zeit waren die Reaktionen zumeist ziemlich gut, in den ersten Jahren war das anders, speziell nach der Nazi-Sache in Belgien… Damals gab’s auch mal ein Konzert, wo wir rausgeschmissen wurden, weil wir zwei nackte Tänzer mit auf der Bühne hatten. Aber die Reaktionen zum Album waren bisher sehr positiv.

? Die plakative Reduzierung des Lebens auf die visuelle und die sexuell-erotische Ebene erscheint mir teilweise wie eine Antwort auf die Über-Intellektualisierung in gewissen „elitären“ Musikszenen ( an dieser Stelle ganz unabhängig davon, welche Musikszene) und erinnert mich an die Ursprünge der EBM-Bewegung, wo die Betonung doch sehr auf dem B; also dem Body; dem Körper und auf der Beziehung zwischen der natürlichen Maschine Mensch und der künstlich-maschinellen Musik lag. Ist das nur mein subjektiver Eindruck oder tatsächlich eine eurer Intentionen bei KEIN ZWEITER?

Gort: Auf jeden Fall; Für uns ist” Muskeln Und Kraft = Überlegenheit” die perfekte Kombination aus Kritik am verquasten Intellektualismus oder am intellektuell verquasten Kopfplebs und einer Kritik am seelenlosen, ausschließlich auf visuelle Reize begrenzten, Wertesystem der Werbewelt, der Pumpermentalität und allem was sich damit verbindet, der daraus resultierenden geistigen Leere und dem in uns angestachelten Leistungswahn; dem “Schneller, Höher, Weiter”. Außerdem stehen wir einfach auf Muskeln und schöne Körper und wer stark ist, in jedem erdenklichen Sinne, ist auch immer attraktiver und ein Mensch dessen Nähe man bevorzugen wird.

Klaus-Helene: Ja, krtitisch-kraftvoll und kraftvoll-kritisch. Und Muskeln garantieren Über-legenheit, denn ohne Muskeln würde niemand in der Frühe aufstehen oder am Abend ins Bett gehen. Und das “B” für Body steht ja auch für das “B” wie Brain…

? Jetzt mal ein paar Fragen zu einzelnen Stücken des Albums – Erzählt doch bitte, wie das nette „Klo-Sample“ zwischen „„Die Braune“ und „87.000 Kastraten“ entstanden ist.

Gort: Das Sputum stammt von Klaus-Helene; die Aufnahme ist auf einen Studioscherz von Eckloff/Viebeg zurückzuführen. Wir fanden das so klasse, dass wir dann gesagt haben: “Das muss unbedingt mit drauf!”.

? Gibt es den nervigen Nachbarn aus „Der Nachbar“ tatsächlich?

Gort: Mit Sicherheit! Allerdings ist der Text einer der wenigen, die nicht aus unserer Feder stammen, die Melodien und die ganze Musik sind aber von uns.

? Mein absolutes Highlight beim ersten Hören des Albums war „Entspann Dich“ – unwillkürlich stellte ich mir mit diebischer Freude vor, wie es wäre, mit genau dem Konzept die gestalttherapeutische Atmosphäre eines VHS-Kurses „Autogenes Training für Fortgeschrittene“ zu sprengen (zur Erklärung an den Leser: Die typische pseudopsychotherapeutische Billig-Esoschiene von wegen „Du atmest ganz ruhig, Dein Körper wird warm“, untermalt von sanft dahinplätscherndem, ambient-unaufdringlichem Sound wird hier gestört durch plötzlich explodierende, durch ein Megaphon geschriene Befehle wie „Du bist ganz ruhig! Du fühlst Dich wohl! Warm und schwer!…“). Wie kam es zu der Idee, die „Reise ins Ich“ auf diese spezielle Art zu frisieren?

Klaus-Helene: Gort und ich bekamen mal von unserer Krankenkasse solch’ Entspannungs-CD zugeschickt, die genau so einen Kurs enthielt, den du beschreibst. Das hat uns echt umgehauen. Die total entspannte Programmierung. Da mussten wir was zu machen, richtig entspannte Programmierung!

?Das sehr oldschool-lastige (und musikalisch vielleicht auch gewollt-‚dilletantische’) (Es lebe die) „Arbeit“ ist ja nahezu eine Hymne an die ¾ Klorix-Hosen-Fraktion – wem habt ihr denn das Voice-Sample hierzu entlockt?

Gort:Was sind 3/4 Klorix Hosen?

(Anm.: In Berlin sahen die EBM-Jungs also wohl anders aus als im Ruhrpott…)

Klaus-Helene: Das Sprachsample hat mein Onkel eingesprochen, er hat auch die ganzen kleinen Geräusche auf der Platte eingespielt, er war früher bei der DEFA, hat Filme synchronisiert!

? Abseits von dem aktuellen Album sollte doch auch noch eine 7“ von „Dein Armband Schmatzt“ herauskommen. Wann wird es denn damit so weit sein und bitte seid doch so charmant und erzählt mal eine detaillierte Geschichte zu der Entstehung des Textes von „Dein Armband schmatzt“ (*bösegrins*)

Klaus-Helene: (lacht) Ja, eines unserer allerersten Stücke! Mmhh, die Geschichte zum Text ist sehr privat. Aber gut, einige Details… Ich war beruflich oft in Lokalen mit Dark Rooms unterwegs und dort begegnete mir irgendwann mal der Satz: “Ich würd’ gern mein schmatzendes Armband um dein Handgelenk legen!”. Ich glaube, es hat mit Handgelenken und rückseitigen Körper-Regionen zu tun…  So kam diese Phrase in meinen Kopf “Dein Armband schmatzt”. Gort und ich haben dann dieses Stück daraus gemacht. Das haben wir auch live gespielt und wir mögen es sehr!

Gort: Aufgrund der hohen Presskosten einer 7″ wird die Single nicht erscheinen. 90%Wasser haben uns aber eine LP zugesagt, auf der die Stücke dann zusammen mit Werken aus dem Archiv (vornehmlich frühe 90er) und auch einige neue Stücke zu finden sein werden.

? Wie würdet ihr den musikalischen Stil von KEIN ZWEITER beschreiben (klar, Musik wie sie kein Zweiter macht, haha – aber da „über Musik schreiben so ist, wie Architektur zu tanzen“, um mal Herrn Wiebusch zu zitieren, wäre eine Beschreibung eurerseits für den interessierten Leser sicher hilfreich)? Seid ihr mit dem Vergleich „minimaler Psycho-Pop, der zwar sofort an D.A.F. zu ihrer Hochzeit erinnert, doch wesentlich filigraner, subversiver und vielschichtiger ist, aber genauso durchschlagend und tanzbar“ und/ oder der Schublade „genialer Dilettantismus“ zufrieden? Oder wie wäre es mit der Schublade „FOYER DES ARTS treffen DAF“?

Gort: Das ist eigentlich alles sehr zutreffend und schließt sich ja nicht unbedingt aus. Ich würde mich ungern um die beiden Anderen bringen wollen, indem ich Eines annähme.

Klaus-Helene: Wenn wir die Schublade “DURAN DURAN treffen Nik Kershaw” nennen, kauft die Platte ja keiner! Zufrieden sind wir nur mit der Kategorie “besser als DAF, muskulöser als FOYER DES ARTS, durchschlagend filigran und vielschichtig tanzbar”! Ich denke schon, dass die Platte viel Neues und Ungehörtes enthält, aber auch Spuren alter Wurzeln in sich trägt.

? Gehe ich recht in der Annahme, dass eure Musik hauptsächlich per PC entsteht?

Gort: Die Equipmentliste auf der LP entspricht schon der Wahrheit. Die Spuren der Stücke wurden auf 8-Spur Minidisk Rekorder aufgenommen und als die Songs dann fertig waren, wurde das Ganze noch mal im Studio abgemischt (an dieser Stelle Danke an 90% Wasser für die Bereitstellung/Zusicherung der Studiokosten). Hier kamen dann auch Jürgen Eckloff und Afanassi Viebeg ins Spiel, die die Songs noch mal soundtechnisch aufbereitet haben und auch so Sachen wie die witzigen Sounds in “Die Gazelle” anregten.

Klaus-Helene: Ja, wir mögen Computer nicht so sehr.

? Wie ist eure Arbeitsweise – ist erst die Idee zu einem Text da und dann wird die Musik dazu entworfen oder umgekehrt? Wie ist die Aufgabenverteilung dabei?

Klaus-Helene: Meist ist erst ein Rhythmus da, Gort improvisiert oft am Klavier und ich versuche das dann auf eine Drumcomputer zu übertragen. So entstehen oft die Stücke. Text schreiben wir beide, oft wird dann geguckt, welcher Text zu welchem Stück passt. Hier und da verwenden wir auch gefundene Texte.

Gort: Und beim Aufnahmen ist halt klar, dass Klaus-Helene die Musik macht und

ich den Gesang, das ist strikt getrennt!

? Wie sieht die nahe Zukunft von Kein Zweiter aus? Wird es Live-Auftritte geben? – Und wenn ja, werden diese wieder solch plakative homoerotische Anstriche bekommen? Bekommt ihr bzgl. Performance und Konzept eigentlich eher Kritik oder Zuspruch aus der Gay-Szene?

Gort: Live wollen wir verstärkt aktiv werden, da ist lange nichts passiert. Wir arbeiten momentan mit Hochdruck am visuellen Konzept; Klaus-Helene ist ein Arbeitstier, wenn ihn eine Vision gepackt hat, aber er verliert sich wie gesagt auch schnell im Detail. Ich muss dann oft sagen:” Das is jetzt gut so, besser kriegt’es nich!”.

Klaus-Helene: Ach, das ist immer wieder so ein Punkt, an dem es zwischen uns schwierig ist, ich denke es ist gut, zu schauen und zu gucken ob das jetzt so passt und die Sache unterstützt. Umgesetzte Visionen sind immer das Resultat harter, langwieriger Arbeit….

Gort: Aber doch nicht 3 Jahre für ein Album!

Klaus-Helene: Was sind drei Jahre für ein perfektes Album? Nichts!

Vielen lieben Dank für das Interview und alles Gute!

F.S. with a little help from Carsten Vollmer –

 

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