Auflistung für die Kategorie ‘BLACK 56’

KODIAK – s/t

Samstag, 24. September 2011

2CD-Kompilation mit allem, was KODIAK bis Herbst 2011 veröffentlicht hat. Und: Vorsicht, das hier ist kein Review, sondern Werbung. Werbung, die, wenn es denn stimmt, dass sich Qualität ohnehin auch so durchsetzt, natürlich(?) eigentlich unnötig ist. (weiterlesen…)

IRA – These Are The Arms

Freitag, 23. September 2011

Bei dieser Platte muss man(n + Frau) folgendes „ertragen“ können: erstens einen Gesang, der sowohl “schön“, als auch sehr “vorn“ ist und zweitens einen Gesang, der auch mitten im Stück, zwischen Englisch und Deutsch wechselt. (weiterlesen…)

KERRETTA – Saansilo

Montag, 19. September 2011

Neuseeland-Trio in klassischer Besetzung mit (auf “Saansilo“) unklassischem Sound… Wobei der Bass mit einem ultrafetten, angezerrten und sehr prägnanten Sound zusammen mit dem Schlagzeug die Stücke (fast ausnahmslos uptempo) mit der notwendigen Bodenhaftung versieht. Und spätestens dann fängt das Rätseln an: Ein Keyboarder ist nicht gelistet – was also passiert hier? (weiterlesen…)

FOSTERCARE / RITUALZ – Split

Freitag, 16. September 2011

So schnell wie der Trend Witch House in den Weiten des Internet auftauchte, ist er leider auch schon wieder darin verschwunden. Neben dem Referenz-Album von SALEM und den omnipräsenten MATER SUSPIRIA VISION ist das Label Robot Elephant eines der wenigen, die das ehemals gehypte Genre noch nachhaltig bedienen. Gern erinnere ich hierbei an die hervorragende wie auch weiterhin empfehlenswerte „Isvolt“-Compilation des Labels, welche einen repräsentativen Überblick auf das Genre im physisch „anständigen“ Format gibt. Vorliegende Split-Veröffentlichung präsentiert jetzt gleich zwei überlebende Aktivisten der ersten Stunde des Witch House, die auch auf oben genannter Compilation vertreten waren. (weiterlesen…)

FRANCE – Grand Tour

Freitag, 16. September 2011

Nach dem Seitenlabel für Post Black Metal namens Just Another Winter haben Treue um Treue/Reue um Reue mit Rectangle Astral einen weiteren Labelarm ins Leben gerufen, der sich ganz der sogenannten Italo Disco verschrieben hat. Den Einstand geben dann auch (zumindest für Labelverhältnisse) keine Unbekannten, denn hinter FRANCE stecken Pierre Gastou und Henning Specht von FIENDISH FIB, die hier noch von Francois Remigi und Dounia Chemsseddoha unterstützt werden. (weiterlesen…)

STEPHEN O`MALLEY/ ATSUO – Uroborus Circuit

Dienstag, 13. September 2011

„no instruments were used on this record“ – Inschrift auf dem Cover-Spine, der einzigen Informationsquelle auf dieser Veröffentlichung. Die Tonquellen (Mischpult-Feedbacks?) könnten aber hinsichtlich ihrer Ästhetik, zumindest in Teilen, durchaus von Gitarren stammen; feedbackende natürlich und, ganz ungewohnt, solche, die über kleine Verstärker gespielt werden. Soviel zum verbal geebneten Zugang. (weiterlesen…)

EVERY SILVER LINING HAS A COULD – s/t

Dienstag, 13. September 2011

Das den Namen der Band tragende Debutalbum „Every silver lining has a cloud“ beginnt mit langsamen, getragenen Pianotönen, die mit einer angenehmen, nachdenklichen geradezu melancholischen Frauenstimme harmonieren. Nach diesem kurzen, intro-artigen Stück erklingen zaghafte Klänge, die einer Spieluhr ähneln (laut Info des Digifiles ist es aber wohl ein Glockenspiel), in die sich bald Geigen und sehr spärlich auch Gitarre und Schlagzeug mischen, so dass ein akustischer, melodischer Song entsteht. (weiterlesen…)

YELLOW6 – In The Time This Too Will Fade

Samstag, 10. September 2011

Jon Attwood aka Yellow6 reiht sich nicht in die Reihen der drone-affinen one-man-guitar-Bands, baut keine düsteren, in sich bewegenden, aneinander reibenden Dronewolken oder Distortionberge. Oder soll man sagen: Nicht mehr? Im Gegensatz zu “In Time this too will Fade” mit seiner umarmenden, faszinierenden Melodiösität und einem in der vermittelten Atmosphäre (zumindest für mich, trotz der elektrischen Instrumente, trotz Looper + Co) irgendwie fast folkig-luftigen Charakter ist das 1998’er Debüt “Perception Received/Milestone“ (als 7“ auf Enraptured) ein an den Gehörgängen kratzender Shoegazer-Blueprint, auch wenn Jon Attwood’s Haltung zur Melodie bereits damals durchscheint. Aber, wie es manchmal so ist: Der Kontakt ging nach dieser ersten 7“ verloren und die folgenden Unmengen an Cdr-Veröffentlichungen an mir vorbei. Bis vor kurzem eine Veröffentlichung auf Basses Frequences (“Death“, mit THISQUIETARMY) und, fast zeitgleich, auf Tonefloat’s C-Serie die Erinnerung wiederbrachte. Und die Neugierde. (weiterlesen…)

NOSTALGIE ÉTERNELLE – Notre Début

Samstag, 10. September 2011

Laut Infoschreiben der Plattenfirma handelt es sich bei NOSTALGIE ÉTERNELLE um ein Kult-Dark Ambient-Duo der späten Achtziger und frühen Neunziger. Beim Anhören der zwanzig Stücke auf dem Werkrückblick bzw. Re-Issue “Notre Début“ bekommt man jedoch eher den Eindruck, hier solle mal wieder etwas als Kult verkauft werden, was schon damals nur von einem, ähm, sehr begrenzten Personenkreis geschätzt wurde. Praktisch! Denn den kann man heute bei Bedarf strategisch als Insider-Zirkel ausgeben, der wusste, wo es jenseits der Massen wirklich langging. (weiterlesen…)

CADAVEROUS CONDITION – Burn Brightly Alone

Freitag, 9. September 2011

Die „Death Metal Proleten“ von CADAVEROUS CONDITION aus Österreich sind nicht nur eine der ganz ganz wenigen Metal-Bands, die ich persönlich verehre, sondern auch der seltene Fall von einerseits absolut Old School und anderseits völlig Open Minded. So beackert die Band seit 1993 stur das hart-krustige Feld des Death Metal, pflügt dabei unerwartete Coverversionen unter (GRAUZONE, THE SISTERS OF MERCY, DEATH IN JUNE, THE UNDERTONES, WILL OLDHAM) und wartet mit überraschenden Gästen auf (CHANGES, OSTARA, SIXTH COMM, GJÖLL). (weiterlesen…)